our weekend

isa-25 isa-27 isa-26 isa-16This was our solstice weekend:

- for the first time we harvested a lot of currants from our garden (first time the chickens did not eat them first!), so there were fresh waffels, whipped cream and currants.

- with all the broken legs and accidents in the past weeks there was some quiet paper time; their dear daddy helped the boys finish their origami elephants.

- birthday of my dear friend D., whom I surprised with a homemade tarragon soda sirup by Heidi Swanson (still one of favorite chefs since years!) and a book I am eager to read myself

- solstice festivity in the kindergarden of the little girl. She was so proud to have a garden flower crown woven in a rainbow. But still irritated by the fact that she was physically compromised by her leg. A lot of observing from mommy’s arms.

Well, everybody is just looking forward to the summer break….my bones feel the same! Hope you had a great solstice weekend!

 

rainy days

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Irgendwie hat der viele Regen ja auch sein Gutes. Der Garten wird von ganz allein gegossen, die Pflanzen wachsen und sprießen und geniessen diese monsunartigen Regengüsse sichtlich und wir sitzen drinnen gemütlich im Haus und finden ein bisschen Zeit zu basteln. Das ist bei uns im Sommer irgendwie selten, dass wir uns drinnen aufhalten, und deswegen mag ich es vielleicht besonders gern. Das Mittelkind wollte unbedingt töpfern, und hat eine wundervolle kleine Stadt gemacht, die entfernt an die Stadt aus dem Buch  “Die Drei Räuber” von Tomi Ungerer erinnert, was wir alle sehr lieben. Ich habe indessen ein Regenmobile gemacht. Der Große fand, es sieht aus wie Tränen, aber es hat geholfen, dass ich ein altes Stück Treibholz als Wolke gefunden habe. Die Allerkleinste hat einen Schneemann mit dicker Nase geformt, den wir die “Kalte Sophie” nennen (passend an eben diesem Eisheiligen -Tag). Sie ist leider verschwunden seitdem – also die Schneefrau, nicht Josephine.

Und dann gab es noch die letzten Tage den Wunsch nach Papierfalten (was liebend gern und mit größter Präzision vom Mittelkind gemacht wird). Hier habe ich die Anleitung gefunden, und sie sind so herzig, diese Dackel. Aber zugegeben, war die Falterei doch etwas kniffliger als gedacht.

Was macht ihr bei Regenwetter??

kräuter im herbst

Processed with VSCO Processed with VSCO with g3 preset Processed with VSCO  Processed with VSCOProcessed with VSCO Processed with VSCO Processed with VSCOObwohl unsere Herbstferien jetzt schon einige Zeit hinter uns liegen, will ich ein bisschen berichten. Heute von den Kräutern nämlich, die ich dieses Jahr im Garten meiner Eltern geerntet (und auch von ihren eigenen getrockneten Schätzen nehmen durfte) und zu einem feinen Kräutersalz verarbeitet habe – so dass auch im tiefsten Winter das bei uns sehr beliebte Kräuter-Butterbrot oder das weiche Sonntagsei herrlich nach Sommer schmeckt. Oder einfach nach guten Kräutern. Hilfe hatte ich diesmal vom kleinsten Sprössling. So richtig nach Herzenslust in den Mörser hämmern und rühren, das war toll!

Selbst bei diesem Wetter finden sich im Garten weiterhin Rosmarin, Thymian und Majoran ein (vielleicht nicht ganz so aromatisch und ölgetränkt wie im Sommer, aber immerhin) und der Rest der Kräuter lässt sich sicher auf dem Wochenmarkt finden. Meine Erfahrung beim Kräutersalz-Mörsern: viel, viel Kräutermasse im Verhältnis zum Salz nehmen. Sonst schmeckt das Salz “zu salzig”, wie meine Kinder erst einmal bemerkten…..

Hier also das Rezept dazu. (Oder wie gewohnt, unten auf das Bildchen klicken). Lasst es euch schmecken, das nächste gekräutersalzte Sonntagsei!!

Rezept _kraeutersalz1

puppenMITmacherei 2015

IMG_0450 IMG_0461 IMG_0454 IMG_0459 IMG_0407IMG_0456 IMG_0693Für das erste Treffen der PuppenMITmacherei, die von Caro von den Naturkindern und der Puppenmacherin Mariengold ins Leben gerufen wurde, war ich leider zu spät dran – mit allem. Aber die letzten Wochen ist es so offensichtlich geworden, dass mein kleines Mädchen eine eigene Puppe braucht, dass ich mich jetzt entschlossen habe, ihr eine zu nähen. Ausserdem werde ich gerade auch etwas wehmütig, dass ich gerade KEIN kleines Baby mehr habe, und meine Kleine schon so groß geworden ist, das sie selbst eine fürsorgliche Puppenmutter sein möchte. So kann ich ein bisschen meine Baby-Wehmut mit dem Erschaffen eines kleinen Puppenbabys stillen….

Ich bin natürlich ein bisschen aufgeregt, wenn unsere Puppenfamilie Zuwachs bekommen soll, denn ich habe eigentlich keine Vorerfahrung….und dann gleich so eine Große! Aber so ganz stimmt das ja nicht. Während eines Familienurlaubs in Holland vor ein paar Jahren hat meine Mutter mir gezeigt, wie man kleine Puppen näht und dabei ist das kleine gelbe Schlamperle entstanden (mit kräftigem Schiefhals…aber großem Herz). Währenddessen hat sie die kleine rote Emma erschaffen, die von allen Kindern bisher sehr geliebt wird. Sie sieht auch einfach herzallerliebst aus, ist kuschelig weich und einfach schön klein und handlich. Am allerliebsten würde ich diese neue Puppe mit meiner Mutter gemeinsam nähen, denn sie ist einfach eine Expertin im Puppennähen. Vor vielen, vielen Jahren hat sie damit begonnen, etliche Kurse besucht und viele wunderschöne Puppen hergestellt. Mit der Zeit – oder nein, eigentlich sofort – haben sich besondere Gesichts- und Körpermerkmale bei den Puppen durchgesetzt. Das ist schon lustig, aber man sieht einfach, wer die Puppenmama ist. Eine große Familie. Da bin ich ja schon mal gespannt, wie meine Puppenkinder aussehen werden!

Da fällt mir auf, ich müsste unsere kleine Puppenfamilie einmal kurz vorstellen. Also. Die große Puppe heißt “Lisa”, und ist meine Puppe, und die allererste von meiner Mutter genähte Puppe. Ich habe sie vor einigen Jahren wieder mit zu uns geholt (und meine Mutter war damals sehr unglücklich, weil sie sie im Vergleich mit ihren späteren Puppen nicht so hübsch fand. Ich verstehe, was sie damit meint, die Proportionen im Gesicht sind nicht hundertprozentig korrekt. Aber es ist und bleibt meine Lisa.) Dann bekam mein Ältester “Mimo” von meiner Mutter geschenkt, der Blondschopf mit dem roten Nikki-Anzug, gefolgt von den beiden Schlamperles aus Holland. Mein Löwenkind hat dann zum dritten Geburtstag das feine blasse braunhaarige Puppenmädchen bekommen. Er hat ihr tief in die Augen geschaut, in den Arm genommen und fest entschlossen gesagt: “Alfred”. Ein paar mal habe ich versucht, ihn zu Alfreda oder Frida umzustimmen, aber nichts da. Sie ist und bleibt unsere feine “Alfred”.

Und für unser Sonnenschein-Mädchen mit den schwarzen Augen und den blonden Haaren gibt es nun eine Babypuppe. So eine, die noch Windeln braucht, einen Schlafsack, ein Fläschchen und rundum noch ganz Baby ist. Ein kleines Babymädchenmit eher heller Haut, die ich nach Marias ebook “Baby Twink” nähen will. Sie soll auch braune Augen bekommen, aber mit der Haarfarbe bin ich mir noch nicht sicher: Strohblond oder braun. Passt auf jeden Fall beides in unsere Familie. Eigentlich wäre es einfach nur fabelhaft, wenn ich sie dem Sonnenmädchen Anfang September zum Geburtstag schenken könnte. Aber das ist einfach unrealistisch und da bin ich froh, mich an das Tempo der PuppenMITmacherei halten zu können und Weihnachten anzupeilen.

Und jetzt geht’s richtig los! Bis zum nächsten Mal bei der PuppenMITmacherei im September….

I (finally) made it

IMG_9983 IMG_9985 IMG_9986 IMG_0001 IMG_9991 IMG_9990 IMG_0004 IMG_0005 IMG_9998Ich bin ja so froh. Endlich habe ich dieses Projekt heute fertiggestellt. Es hat nun sage und schreibe fast ein Jahr (!) gedauert bis es so hübsch im Treppenhaus zu hängen kommt. Aber wenigstens ist mein Geburtstagsgeschenk von letztem Jahr nun VOR dem diesjährigen Geburtstagsfeste von meinem Lieben fertig geworden. Yip! Da bin ich stolz drauf. Auf die Körbe, Tüten, Kisten voller anderer unvollendeter Projekte nicht so. Aber die versuche ich nun Stück für Stück zu leeren.

Nun zu diesem guten Stück. Die Idee und die Anleitung habe ich von Anna Maria Horner, deren Stoffe ich schon seit langem sehr mag und meinen ersten Quilt daraus genäht habe. In ihrem Buch fand ich diesen etwas anderen Familienstammbaum, den ich einfach wunderschön fand. Und den ich sooo gerne meinem Liebsten machen wollte. Ein wenig unterschätzt habe ich den Arbeitsaufwand. Aber wer etwas Zeit und Spass hat am Sticken, Schneiden, Nähen, Bügeln….der lasse sich inspirieren!

early summer frittata

IMG_9947 IMG_9949 IMG_9950Today I was really reminded of our time in Berkeley: sunny, blue sky, very agreeable temperature around 20 degrees celsius and everybody just feeling fine. So I found some green asparagus, some nice freshly laid eggs and new potatoes – and made a delicious frittata! I got this recipe from my nice friend Jess back then and was inspired by another one to quickly write it up. So here it is! Hope you will like it (and get some California feeling). Find the recipe here – or click on the little picture beneath.

Tutorials

late night nussring

IMG_9560 IMG_9565 IMG_9568 IMG_9569 IMG_9581IMG_9570 IMG_9574 IMG_9579 Heute muss ich euch noch eins meiner Lieblings-Kuchenrezepte vorstellen, das sowohl bei uns als auch bei unseren Gästen Anklang findet und wie warme Semmeln weggeht.

Ein altes Rezept meiner Schwiegermutter (und dort auch zuerst gekostet): der Südtiroler Nussring. Diesmal mit der Hilfe von allen dreien, nacheinander und durcheinander. Hat aber trotzdem herrlich luftig geschmeckt – mir vor allem abends, wenn alle Kinder im Bett sind. Auf so ein late night Genasche lasse ich nichts kommen!

Ein Geheimtipp noch: die Füllung nicht zu feucht machen, da sie sonst beim Backen auftreibt und “Löcher” macht, die das Schneiden erschweren…und womöglich alles zerbröselt. Beim Aufstreichen auf den Teig sollte es sich wie zimmerwarme Butter anfühlen. Wenn es doch zu flüssig ist, einfach noch ein wenig gemahlene Haselnüsse einrühren. Und hier ist es. Viel Freude beim Backen!!

Tutorials (oder einfach aufs Bild klicken)

mal wieder warten

IMG_9651Mein Frühlings- und Sommerjoppe. Nach langem Schläfchen auf meiner gemütlichen Schreibtischablage nun endlich auf die Reise geschickt. Damit er uns bald als Postkarten erfreut….und euch auch! Zeige euch demnächst WO.

P.S. Ich weiß, soooo spät. SORRY. Aber schneller ging es wirklich nicht…… Echt.

blüten gewünscht

IMG_8421 IMG_8419 IMG_8426 IMG_8427 IMG_8429 IMG_8436 IMG_8432 IMG_8437 IMG_8440 IMG_8442 IMG_8443 IMG_8444 IMG_8446 IMG_8454Hach, ja der Frühling. Er soll nun endlich kommen! Die Vögel zwitschern schon am frühen Morgen, und ich wünsche mir so sehr, das erste frische Grün, das erste zarte Weiß wieder zu sehen! Ein paar wenige Schneeglöckchen haben sich bei uns schon rausgetraut, aber es überzeugt mich noch nicht ganz.

Inspiriert von der japanischen Kirschblüte war ich scheinbar auch vor zwei Jahren, als wir in Kalifornien weilten. Damals habe ich die Frühlings-Dekoration für den Kindergarten mit ein paar Müttern gemacht…und wir haben viele, viele von diesen feinen Seiden-Kirschblüten an Zweige in der Vase und an der Decke genäht.

Diesmal kein geschriebenes Tutorial, sondern nur Bilder, die sich eigentlich selbst erklären…. (das Seidenstückchen ist ca. 5x5cm groß). Für Rückfragen stehe ich gerne bereit! Viel Spaß beim Blütenzaubern!

dies und das

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Nach langer Ankündigung liefere ich noch etwas nach (etwas spät für Fasnacht, aber Katzen gibt es vielleicht auch im Rest des Jahres…).

Die Anleitung für die Katzenmaske findet ihr HIER und das Kinder-Rezept für den Zitronenkuchen HIER. Viel Spaß!!

verloren

IMG_8114Die letzte Woche war so schwer für mich, für uns. Ich habe eine liebe Nachbarin verloren.

Wir wohnen ja noch nicht lange hier in diesem Haus, aber Frau K. hat es uns so leicht gemacht, uns in der Nachbarschaft so daheim zu fühlen. Sie war eine agile und lebensfrohe, lustige und sehr aufgeschlossene rüstige Dame, die mal gut 15 Jahre jünger aussah als sie Jahre zählte. Die mit so viel Liebe und Geduld ihren schwerkranken Mann pflegte. Gleich an einem unserer ersten Tage hier kam sie rüber, um uns zu begrüssen. Sie stand mir mit Rat, Tat und Telefon beiseite, als ich mich ausschloss und Josie alleine drin war, wir beglückten uns gegenseitig mit frisch gebackenen Kuchen, hatten immer ein paar Eier, Milch oder Mehl für den anderen parat. Johannes war ihr großer Freund, er durfte öfters alleine zu ihr, sie spielte stundenlang Halma mit ihm. Und schenkte sehr großzügig Bonbons. Und in der Not kam sie sogar mal morgens um sieben vorbei als ich alleine mit den Kindern war und hat mir unter die Arme gegriffen.

Wir hatten eigentlich jeden Tag eine Art Kontakt, sei es ein Winken von Fenster-zu-Fenster, ein kleines Schwätzchen am Gartenzaun oder ein kleines Telefonat. Das Schönste war, dass wir uns gegenseitig immer wieder Aufbauendes gesagt haben. Sie (fast flüsternd): “Sie machen das SOOO gut mit ihren Kindern. Ich bewundere sie..” Und ich: “Wenn ich mit 50 so aussehe wie sie mit 80, Frau K., dann bin ich aber stolz.” Ein zartes Band der Freundschaft war da. Wir fühlten uns auf eine sehr angenehme Weise verbunden. Es tat so gut, ihr Licht im Wohnzimmer zu sehen.

Es ging alles so schnell. Der Krankenwagen vor der Türe. Ich rüber, um ihr beizustehen, falls was mit ihrem Mann wäre. Der Mann öffnet die Tür. Sie in den Wagen, ich helfe mit allem, was ich kann. Und doch, im Endeffekt ist nicht mehr zu helfen. Ohne nochmal das Bewußtsein zu erlangen, stirbt sie vier Tage später im Kreise ihrer lieben Familie. Wir haben stets ein Kerzchen für sie an.

Ich bin sehr betrübt und traurig. Sie wird mir fehlen. Den Kindern auch.

Der Tod. Wirft viele Fragen auf. Vor allem solche zum Leben. Denn nur das hat man selbst in der Hand. Nachdenkliche Zeit.

 

Yarn Along

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So I picked up my knitting again  - after abandoning it for quite a while. Just to stay motivated I started a small project for myself (isn’t that shelfish? While having a baby around to knit for? Well, that’s how it is now…). I am knitting Caro‘s slouch hat  – and looking forward to wearing it! (probably next winter…) and reading “Dein Baby zeigt dir den Weg” by Magda Gerber. A very inspiring and reassuring book about “giving your baby some peace and quiet” and let it grow and develop the way it does by it inner beautiful self. Helps me to stay calm when I think (in my head, not heart!) I have to “do” more with my little baby.

And furthermore I am joining Ginny with her Yarn Along.