relax

badesalz-1 badesalz-2 badesalz-3 2017-08_tutorial_badesalz badesalz-4 badesalz-5Ja, das schadet nicht diese Tage (sprich: während dem Hausbau, bei dem wir irgendwie immer mehr selber Hand anlegen): relaxen – die müden Knochen und wunden Muskeln wenigstens ab und zu mal zu entspannen. Hier also ein kleines DIY von unseren Sommerferien auf dem Lande.

Bei meiner Schwiegermutter im Garten wurden fleißig Lavendelblüten gepflückt, ein paar Tage getrocknet, von den Stengeln abgeschabt, ebenso wie die duftenden und getrockneten Rosenblätter mit Meersalz vermischt und zu einem herrlich-natürlichen Badesalz verarbeitet. Und damit nicht gleich die neuen (oder alten!) Abwasserrohre verstopft werden und ich es eh etwas mühsam finde, diese kleinen Blütenreste dann von den Badewannenwänden abzufummeln, haben wir kleine Säckchen aus Musselin genäht und mit einem Bändel verschlossen. Die kann man dann ins Badewasser schmeißen, geniesst den wohltuenden Duft des schon schwindenden Sommers und kann die Säckchen beim nächsten Badegang einfach wieder neu befüllen.

Euch allen einen entspannten Abend!

(Entschuldigt meine etwas unpathetisch klingende Wortwahl die Tage. Scheint auch am Hausbau zu liegen….).

new start

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So. Da bin ich wieder.

Ein Neuanfang. In jeder Hinsicht.

Nach dem Loslassen meiner alten Arbeitsstelle, die mich in den letzten Wochen und Monaten sehr, sehr viel Kraft und ein gutes Stück (Lebens-)Freude gekostet hat, bin ich wieder da. Noch nicht ganz, aber fast. Fühle mich gerade wie ein arg zugerichteter und zerrupfter Vogel, ein Spatz, der sich gerade noch so aus den Klauen der Katze befreit hat. Atemlos, ein wenig hinkend, Federn gelassen. Noch nicht ganz überzeugt, wieder frei zu sein. Etwas unsicher: Wohin des Wegs nun, so ganz ohne Katz? (Ich gestehe, sie macht mich etwas nervös, diese Frage. Ohne Antwort dahinter.)

Erst einmal durchatmen. Ein. Und aus. Das muß ich mir grade immer wieder sagen. Um nicht mehr nur nach Luft zu schnappen, sondern wieder zu mir finden zu können. Und um die Frage zu beantworten, die mich in den letzten Wochen von diversen Werbeplakaten auf dem Weg zur Arbeit förmlich angesprungen hat: WHAT’S YOUR NEXT MOVE?

Und: erst mal Tee trinken. Am liebsten die Schätze aus meinem Garten, die ich im Sommer geerntet habe, und an diversen Stellen im Haus, Garten und Keller getrocknet habe. Funktioniert auch sicher jetzt mit leckeren Kräutern vom Markt. Die saftigen Stengel lang abschneiden und über Kopf als kleinen Strauß aufhängen. Mit kleinem Namensschild versehen lassen sie sich auch im welken Zustand wiedererkennen…. (Auch hier: gut Ding will Weile haben. Die feinsten und aromatischsten Blätter kommen aus dem Keller, wo sie eher langsam trocknen konnten.) Zur marrokanischen Minze, Pfefferminze, Zitronenmelisse, Salbei gesellen sich Fenchelsamen, Lavendel, sowie Thymian, Oregano, Majoran und Rosmarin.

So kann ich mich aufs Atmen konzentrieren. Dampfender Tee neben mir. Aus. Und ein. Und erst mal wieder Sein.

 

 

GIVEAWAY – kale (not) for sale

2-IMG_3450 7-IMG_0128 6-IMG_0684 9-IMG_0865 5-IMG_3649Immer und immer wieder komme ich auf dieses wunderbare Gemüse zurück. Kennengelernt habe ich es in Kalifornien, unsere Freundin Juliana servierte eines Abends einen köstlichen einfachen Salat aus Kale, Parmesan und Croutons mit einem Zitronen-Knoblauch-Olivenöl-Dressing. Es war so ungewohnt und lecker, dieser feine und gar-nicht-kohlig schmeckende Palmgrünkohl, dass ich mir Samen aus Amerika mitgenommen habe und seitdem im Garten anbaue. Und letztes Jahr habe ich dann Samen selber gezogen, weil ich hier die “richtige” Sorte nicht finden konnte.

Man kann die jungen Blätter als Salat essen, die reiferen als Chips im Ofen braten, so wie Spinat in Quiche verbacken, als Gemüse wie Mangold kochen – und stets hat man ein würziges, sehr vitaminreiches und gesundes Grün zur Hand. Noch dazu sieht es wunderhübsch im Garten aus. Und ist sehr ergiebig. Und wächst das ganze Jahr rund.

Meine reiche Samenzucht und meine Liebe zu Kale (und natürlcih hin und wieder ein feines Rezept!) möchte ich gerne mit Euch teilen mit meinem kleinen Samen GIVEAWAY (Da ich kein professioneller Samenzüchter bin, kann ich für die Keimfähigkeit der Samen nicht garantieren. Meine sind sehr gut aufgegangen dieses Jahr..):

Hinterlasst einfach einen Kommentar bis am Montag 06.06.2016 23.59 Uhr unter diesem Beitrag, und schon kommt ihr in den Lostopf für eins der fünf Samentütchen! 

Viel Glück!

Vielen Dank für die fleißige Teilnahme an dem mini-giveaway…habe mich sehr über Eure Kommentare gefreut.

Und Yippeeh! (Mit dem Random Number Generator ermittelt…..) Gewonnen haben Sandra, Anna, Lara, Sanne und Kathrin (@meeresrauschenferne). Schickt mir eure Adressen per email, dann kommen die Samen so schnell es geht zu euch! Viel Freude damit!

 

osternester – easter baskets

Processed with VSCO Processed with VSCO Processed with VSCO Processed with VSCO Processed with VSCO1-IMG_20160315_170411 9-IMG_3077Trotz einer alleinerziehenden Woche darf bei uns gewerkelt werden (es wird sozusagen eingefordert, jetzt wo ich ein paar Tage frei habe) … und da Ostern kurz vor der Türe steht (und die Oma sich sicher auch über eins freuen wird) kamen uns die Heunester in den Sinn, die wir vor ein paar Jahren schon mal gemacht hatten. Die Frau aus meinem Lieblings-Erntelädchen (inklusive Bauernhof) war so freundlich, mich mit einer seeehr großen Tüte Heu zu beschenken. So Heu ist einfach wunderbar. Es duftet, dass man meint, es wäre Sommer….Jedenfalls roch es bei uns im Wohnzimmer wie in einem Sommer-Stall und sah ehrlicherweise auch so aus.

Für ein Osternest nehme man zwei große (Erwachsenen-) Hände voll Heu und schneide es grob mit einer Schere in ca. 10-15 cm lange Stücke. Dann benötigt man Tapetenkleister, ca. ein gutes halbes kleines Schälchen voll (ich würde schätzen ca. 100 ml wem meine Beschreibung zu ungenau ist). Ein großes Müslischälchen wird mit Frischhaltefolie ausgelegt, dann wird das Heu hineingelegt, ordentlich mit Kleister eingeschmiert (man darf hier ruhig etwas panschen, so dass das Heu feucht ist – aber es pappt auch überall!) und dann in Form gelegt mit den Händen. Eine möglichst etwas kleinere Schale – es funktioniert aber auch mit einer gleichgroßen – wird an der Außenseite auch mit Frischhaltefolie bedeckt und nun kann mit der kleineren Schale das Heu gepresst werden. Dabei auch den Rand des Nestchens mit den Fingern glattdrücken. Danach dreht man beide Schälchen um, entfernt die äußere, größere und kann jetzt nochmals mit den Händen (mit der Frischhaltefolie auf dem Heu) das Nest – von außen sozusagen – in Form pressen. Nun die Folie abziehen und das Ganze so wie es ist, einen halben bis ganzen Tag auf der Fensterbank (oder Heizung) trocknen lassen. Dann umdrehen, das innere Schälchen samt Folie entfernen und nochmals gut trocknen lassen. (Auf der Heizung geht es relativ schnell). Fertig!

(Von den allerhübschesten Blau-Eiern berichte ich später!)

Heute verlinkt bei Caro’s Grünzeug.

So here you’ll find an easy tutorial on how to make your own natural Easter baskets – they look pretty much like real bird nests! You`ll need two (grown-up) hands full of hay, two little bowls (preferably own slightly bigger than the other one), one cup of liquid wallpaper adhesive, cling foil, some patience and will to clean up a little hay barn afterwards.(But hey! At least it smells like summer!). I got my hay from my favorite farmer and their little farmer shop – do not hesitate to ask for a small bag of hay.

First you have to cover the inside of the bigger bowl with cling foil, and the outer side of the smaller bowl as well. Then you take the hay, cut it roughly in 10-15 cm pieces and put it in the bigger bowl. Massage the wallpaper adhesive into the hay so that it feels damp and press it towards the brim of the bowl – it now should already have the rough form of a nest. Then you take the smaller bowl (with the cling foil on the outside), put it onto the hay into the bigger on and press it really hard. Turn the bowls over, take the outer bigger bowl away and press the foil-covered hay again with your hands to shape a nest. Carefully take away the cling foil on the outside and let the nest dry for about half a day (fast on a heater). Then turn the nest around, carefully take off the inner bowl with the foil and let dry for another day until the nest is totally dry and ready for Easter. Have fun!

Today linked up with Caro’s Grünzeug.

WE LOVE GREEN – joint adventure with fantas-tisch

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IMG_0516 IMG_0534 IMG_0521  isipopisi-005thegreensisipopisi-003 IMG_0550 IMG_0553 Rezept_FetaCrostini1IMG_0567 IMG_0569   isipopisi-002 IMG_0593 ankeIMG_0580 IMG_0604 isipopisi-010

So, meine liebe Leserschaft (hab ich schon mal gesagt, dass es mich wahnsinnig freut, euch hier zu haben?!). Heute gibt es etwas ganz Besonderes. Ein Projekt (ein joint adventure, wie wir es genannt haben) über das ich mich seeeehr freue: “blogger in real life” oder so was. Sich nicht nur im Netz treffen, seine neusten Rezepte/Aktionen/Bilder/Basteleien zeigen und bestaunen sondern im Hier und Jetzt einfach mal etwas gemeinsam machen und schauen, was passiert, wenn zwei kreative Köpfe mit unterschiedlichen Begabungen und Macken einen Vormittag im Garten und in der Küche verbringen.

Vor einigen Wochen habe ich meine Freundin Anke von fantas-tisch angerufen, und ihr von dieser Idee erzählt. Sie war – schwupp – sofort dabei! Es hat mich sooo gefreut, dass sie mitmacht, denn ich liebe ihren Blog, der von schönen Dingen die auch noch mit Liebe fürs Detail präsentiert werden, nur so strotzt. Halt ein Profi, die Anke.

Es sollte auf jeden Fall etwas GRÜNES werden. Wir beide lieben diese Farbe grade sehr. Unsere folgenden Telefonate waren ein wildes brainstorming, bis wir auf die Idee kamen, unseren Garten und die Gewächse darin als Grundlage für ein leckeres Sommergericht zu nutzen. Welches wir gemeinsam kochen würden – Anke fotografiert und dekoriert alles und ich zeichne das Rezept und was mir sonst noch so in den Sinn kommt.

Et voilà!

Bei brütender Hitze sind wir also durch den Garten geschlendert, haben geerntet, gezupft, hingelegt, gerückt, gewaschen, wieder hingelegt (….das ungefähr tausendmal, aber Anke war hartknäckig! “Die Erbsen noch 3 mm nach rechts..”), geschnippelt, gehobelt, geraspelt, gegrillt, gerührt…. und wieder hingelegt. Ach ja, und ich hab noch ein bisschen gezeichnet. Es hat soooo viel Spaß gemacht! (Ein bißchen so wie früher, wenn man mit seiner Freundin Model-Fotos gemacht hat – welches heute aufgrund von Falten und Augenringen nicht mehr so angesagt ist.) Ich kam mir vor wie in einem professionellen Koch- und Fotostudio. Dabei war es meine Küche und mein Garten, wie nett. Als Belohnung durften wir dann alles aufessen, nachdem unsere Testperson, meine liebe Babysitterin, es eindeutig für essbar gehalten hat. Mmmmh.

Hier findet ihr also ein oberleckeres Sommer-Gericht für FETA-CROSTINI aus dem Buch “What Katie ate at the weekend”, dass sich herrlich als kleiner Snack zwischendurch oder auch als Apéritif bei der nächste Gartenparty sehen lassen kann. Zusammen mit einer Zitronenlimonade mit Orangenblütenwasser (Rezept aus der ZEITmagazin-Serie Wochenmarkt) gerade auch an heißen Tagen erfrischend, sättigend aber leicht. Die Zeichnungen sind allesamt von mir, die Hochformat-Fotos alle von Anke.

Liebe Anke, vielen tausend Dank! Es war wunderbar mit dir!

(Wie gewohnt, findet ihr das Rezept durch einen Klick auf das kleine Bild unten oder aber HIER.)

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die Sonne einfangen….

IMG_0643 IMG_0645 IMG_0649IMG_0661 IMG_0667 IMG_0668 IMG_0671 IMG_0675 IMG_1066 IMG_1071Wie jedes Jahr haben wir unzählige Ringelblumen im Garten…scheinbar sind die selbstgepflückten Samen guter Qualität! Mein kleines Mädchen liebt es, nach dem Baden eingeölt zu werden. Und da habe ich mich doch mal von einer Idee aus der “Vorhang auf!”-Zeitschrift inspirieren lassen und habe gemeinsam mit der Kleinen Calendula-Öl (sprich: Ringelblumen-Öl) hergestellt. Zur Mittagszeit (und vollen Blüte also) werden die Blütenköpfe geerntet, von Stengel und Blättern befreit und in ein Weckglas gegeben. Darüber gibt man gutes Sonnenblumenöl (dieses hat nicht so viel Eigengeruch wie z.B. Olivenöl), verschließt das Glas und lässt alles gute drei Wochen in der Sonne stehen. Danach werden die Blütenköpfe durch ein Sieb vom Öl getrennt und nun kann man es in ein Fläschchen füllen und relativ zügig aufbrauchen. Fein! Und gut für die Haut. Nicht nur für empfindliche Kinderhaut….

(Eventuell würde ich nächstes Mal ein anderes Öl benutzen, vielleicht Jojoba- oder Mandelöl aus der Apotheke. Das ist auch geruchsarm, zieht aber meiner Erfahrung nach besser in die Haut ein…)

 

garten im juni

IMG_0140IMG_0128 IMG_0132 IMG_0133 IMG_0131 IMG_0126 IMG_0123 IMG_0122 IMG_0120 IMG_0119 IMG_0117 IMG_0116 IMG_0113 IMG_0108 IMG_0106 IMG_0102Heute will ich euch ein kleines update aus dem Nutzgarten geben. Sagen wir mal so, es ist ziemlich grün hier…..und man merkt, alles steht so kurz vor der “richtigen” Explosion. Damit meine ich natürlich das gewisse exponentielle Wachstum der grünen Pflanzen, wenn alle Faktoren – Wasser, Licht und Wärme – optimal stimmen und man dann schier beim Wachsen zuschauen kann. Das ist hier gerade noch nicht der Fall, es fehlt einfach an konstanter Wärme. Aber die meisten im Gartenhäuschen aus Samen (von hier) herangezogenen, pikierten und von Hand verlesenen Gewächse haben sich mittlerweile gut an das Leben draußen gewöhnt, scheinbar Fuß bzw. Wurzeln gefasst und warten jetzt halt auf die Sonne.

Die ersten Erdbeeren werden rot (obwohl es erschreckend wenige sind dieses Jahr. Ich habe im Frühjahr ein neues Beet mit Jungpflanzen angelegt. Ich hoffe einfach, sie tragen nur im ersten Jahr so wenig ….). Die Kale-Pflanzen von letztem Herbst entwickeln sich prächtig, und obwohl es eigentlich eine einjährige Palm-Grünkohl-Sorte ist, habe ich beschlossen, sie weiter wachsen zu lassen. Solang alles gut schmeckt, darf es weiter gedeihen…..und ich möchte von einigen Pflanzen Samen gewinnen. Also lass ich sie blühen und hoffe so, meine Pflanzen aus Amerika hier weiter “züchten” zu können.

Die im Herbst und Frühjahr gesetzten Obstbäume wachsen sehr gut bis mittelmäßig an: die Muskattraube setzt eifrig Früchte an und streckt ihre Triebe nach oben, die Aprikose biegt sich unter der Last der noch unreifen Früchte und der Pfirsich und die Kirsche, tja, die müssen sich erst noch an uns gewöhnen.

Die Hochbeet sehen schon sehr lecker aus, und wir geniessen viele verschiedene Salatsorten: meine Favoriten dieses Jahr sind die Hirschzunge (“Amish Deer Tongue”) und der Asiasalat “Feathergreen”. Herrlich im Geschmack und auch schön anzusehen. Die Zucchinipflanze wächst und macht riesige Blätter, die Erbsen und die Kräuter blühen (ganz besonders schön: der Salbei) und die Kartoffeln im Sand scheinen auch gut zu gedeihen.

Aber das Schöne am eigenen Garten sind natürlich die wilden Sprößlinge, die das Draußensein nun in vollen Zügen geniessen. Wobei ich manchmal denke, was die Schnecken nicht fressen, wird vom Fußball umgemäht….

 

we grow it, we cook it

IMG_9935 IMG_0015 IMG_0017 IMG_0022 IMG_0026Recently, I found a wonderful article about Alys Fowler and Yotam Ottolenghi in which two of my very favorite persons (concerning gardening and cooking) put their knowledge together and created something new. In this case, not surprisingly, it is gardening and cooking. The title was “She grows it, he cooks it”. As I read it, I remembered just our sage plants starting to blossom and was excited to find a recipe with it.

So, we made it. Chickpea stew with wet garlic, sage flowers and broad bean tops (the latter we substituted with kale and mangold greens). I really loved it, especially the parsley sauce coming with it. The kids, well, they really enjoyed helping with the cooking. Too much herbs for them, I guess.

 

Kartoffeln-im-Sack

IMG_9708 IMG_9709 IMG_9710IMG_9750Schon lange hatte ich dieses Projekt mit den Kartoffeln ins Auge gefasst…und dieses Jahr endlich auch mal umgesetzt. Für alle, die keinen ganzen Kartoffelacker hinter dem Haus haben (möchten), oder einfach auf kleinem Platz einen Haufen Kartoffeln ernten wollen, ist die “Sackmethode” ideal. Und ich kann nur berichten, sie wachsen und gedeihen prächtig im Sack! Bei uns ist er schon bis oben hin voll mit Erde – und hoffentlich auch ganz vielen tollen Knöllchen! davon werde ich dann im Herbst berichten. Und noch etwas: ein prima Projekt für die Kinder. Die Jungs haben je ihren eigenen Sack befüllt und kümmern sich drum…..vielleicht auch ein klein wenig mit der nicht unerheblichen Frage, bei wem die Kartoffeln besser gedeihen?!

Für alle, die es auch probieren möchten, gibt es HIER eine kleine Anleitung. Oder, wie immer, aufs Bildchen klicken. Viel Spaß euch!

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Zwar verspätet, aber dennoch schnell zu Caro rübergehüpft.

 

garden impressions

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Huihuihui. Wie die Zeit dahingeht im Mai….da steht die Quitte im allerfeinsten Weiß in Blüte; ein später, aber edler Ostergruß lässt sich blicken; ein leckeres Tröpfchen soll wachsen und die scharfe Kapuzinerkresse unsere Obstbäume vor Läusen bewahren….

Unsere Hühner fühlen sich prächtig wohl in ihrem neuen Heim, wie mir scheinen will. Sie wachsen so schnell! Ein besonders romantisches und sonnengeschütztes Plätzchen haben sie unter dem Flieder gefunden. Und dort auch gleich selbst ein, zwei Sandbäder gebaut, wo wir doch so ein schönes unter dem Stall gemacht haben! Aber egal, sie sollen sich im Staub suhlen können, wo sie wollen. Mittlerweile werden sie aber auch ganz schön frech, und picken Grünes ab, in allen Richtungen, bis zur eigenen Sprunghöhe! So hat die Kletterhortensie etwas gelitten und ein eigenes Zäunchen bekommen. Aber herzig sind sie alle drei.

Die Fetthenne sammelt Regen, wo sie nur kann; die Aprikose lässt auf himmlisch-süsse Marmelade (oder Nascherei!) hoffen; der Flieder duftet ganz in Weiß und unsere Gaumen dürfen sich tagtäglich am saftigen Grün erfreuen.

So frisch. So saftig. Und lebendig.

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Und jetzt ein Projekt an dem wir schon länger träumen, planen, umplanen…: wir bekommen Hühner! Yippehh! Und das schon nächste Woche! Nun brauchen die Guten natürlich auch allerhand, ein Haus, einen Auslauf, eine Sitzstange, ein Kotbrett, Futter-und Wassertröge, Einstreu, Ausstreu (ach nee, die kommt später von selbst…), Futter, einen Weidezaun…ach so ziemlich einiges. Fingen wir also mit dem HENHOUSE an (ich weiss, korrekt natürlich CHICKEN COOP). Dafür wird unser alter selbstgebauter Gartenschrank umgebaut. Schublade unten raus, Kies-und Sandbett darunter, Regalböden raus und Hühnerklappe rein. Das überdachte Staubbad zum-sich-wälzen (oder wie sagt man bei Vögeln?) wäre also schon mal vorhanden. Fehlt jetzt nur noch der Rest. Aber eigentlich haben wir ja auch schon drei kleine Hühnchen….

Als hübsche Nebenbaustelle wurde eine feine neue Eisdiele errichtet, aus alten Brettern und Paletten. Selbst das “MÄNU” hat nicht gefehlt. Es gab “Osdnhasn” und “Ais”. Das ist doch mal eine herrliche Belohnung.

Heute auch zu finden bei Caro‘s Naturkindern.

 

indisch gelb

IMG_9293 IMG_9298 IMG_9299 IMG_9307 IMG_9311Nachdem ich letztes Jahr schon wunderschön blaue ombre eggs gefärbt habe, wollte ich dieses Jahr so unbedingt rosa Eier haben. Und habe experimentiert, dieses Mal mit Rote Beete. Doch leider kam mit viel und wenig Essig, viel und wenig roter Beete, lang und kurz ziehen lassen und diversen anderen Tricks nichts bei rum außer: aus weißen langweilige braune Eier machen. In allerletzter Minute habe ich dann auf gelb umgeschwenkt. Passt auch wunderbar zu den Narzissen vom verregneten Oster-Markt heute.

Und diesmal war die Färberei auch einfach: ein Liter kochendes Wasser mit 1-2 TL Curcuma (je nach Farbintensität) und 1 EL hellem Essig mischen, die hartgekochten Eier reinlegen und je nach gewünschtem Gelbton zwischen 5 min und 12 h liegen lassen. Über Nacht habe ich den Sud inklusive Eiern in eine hohe Rührschüssel (und in den Kühlschrank) eingefüllt, damit sie vollständig bedeckt sind. Von zartem Blassgelb bis kräftigem Sonnengelb war alles dabei. Und im Vergleich zu Zwiebelschalen kein Orange-Braunton dabei. Mir gefallen sie sehr.