oktobergold

IMG_0956 IMG_1026 IMG_1020 IMG_1023 IMG_1028 IMG_1052 IMG_1082 IMG_1081Der goldene Oktober bringt so manche schöne Frucht hervor. Zum ersten Mal habe ich selber Quitten geerntet, unser Bäumchen im Vorgarten hat kräftig getragen und außerdem haben wir einen herrlichen alten (Birnen-)Quittenbaum auf der wilden Streuobstwiese ums Eck entdeckt. Von meiner persönlichen weisen Küchenfee habe ich nun alle Tipps und Tricks rund um die goldene Frucht bekommen und möchte sie euch gern weitergeben…. bei meiner Schwiegermutter habe ich das köstlichste Quittenmus und -gelée auch zum ersten Mal gegessen – und finde es bis heute hervorragend.

Was Quitten angeht, so scheiden sich ja die Geister. Die einen mögen’s, die anderen nicht. Aber selbst alle Freunde von mir die zur zweiten Kategorie gehören, benutzen Quittenmus dann doch! So wie meine liebe Freundin Anne, die einen Esslöffel Quittenmus als special-secret-Zutat in jede Tomatensoße tut. Wegen der angenehmen und passenden Süße. Und zum Fleisch einlegen oder anbraten eignet es sich auch prima.

Das Zubereiten der Quitten ist und bleibt etwas mühselig, sind die Früchte im rohen Zustand doch einfach sehr hart. Aber unser Küchenfreund, der Apfelschäler hat auch hier gute Dienste geleistet (das Kerngehäuse muss man trotzdem von Hand ausschneiden). Und meine besten Küchenhelfer waren alle mit Herz und Seele dabei. Was wirklich wichtig ist für ein feines Ergebnis, dass man die Kerngehäuse SEHR großzügig ausschneidet – sonst hat man lauter harte Körnchen im Mus. Dann: viel Spaß beim Einkochen!

Was macht ihr so mit Quitten?!

thumbnail_quittenmus(Das Rezept findet ihr hier oder wenn ihr auf das Bild klickt.)

icecream again

IMG_0624IMG_0620 IMG_0678 Heute morgen waren die Kinder und ich erst einmal Brombeeren pflücken, wir haben da so verschiedene Lieblingshecken und -plätze. Da, wo Brombeeren eben so wachsen: an der Bahnstrecke, nahe der Schrebergartensiedlung, auf dem Weg zur Uni am Feldrand. Es wurde relativ schnell warm, noch dazu waren da ein paar Männer vom Grünamt, die sich mit sehr lautem Gerät neben unserem Hauptplatz zu schaffen machten, so dass das große Interesse an dem “schwarzen Gold” bald versiegt war. Aber immerhin, für ein feines Brombeereis zur Abkühlung am Nachmittag hat es gereicht (und auch für ein paar feine blackberry pancakes zum Mittagessen…). Die Temperaturen erlauben einem ja gerade, immerzu Eis zu essen, und ich bin da nicht zimperlich. Aber sehr gerne hausgemacht, mit weniger Zucker und nur mit dem, was ich reintue. Also schnell, die Beeren in die Gefriertruhe…und los geht´s! Man kann übrigens gerne alle anderen Arten tiefgefrorene Beeren verwenden – und auch eine wilde Mischung schmeckt wunderbar.

Zum Rezept geht`s hier und unten auf dem Bildchen.

Waldbeereneiscream

WE LOVE GREEN – joint adventure with fantas-tisch

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IMG_0516 IMG_0534 IMG_0521  isipopisi-005thegreensisipopisi-003 IMG_0550 IMG_0553 Rezept_FetaCrostini1IMG_0567 IMG_0569   isipopisi-002 IMG_0593 ankeIMG_0580 IMG_0604 isipopisi-010

So, meine liebe Leserschaft (hab ich schon mal gesagt, dass es mich wahnsinnig freut, euch hier zu haben?!). Heute gibt es etwas ganz Besonderes. Ein Projekt (ein joint adventure, wie wir es genannt haben) über das ich mich seeeehr freue: “blogger in real life” oder so was. Sich nicht nur im Netz treffen, seine neusten Rezepte/Aktionen/Bilder/Basteleien zeigen und bestaunen sondern im Hier und Jetzt einfach mal etwas gemeinsam machen und schauen, was passiert, wenn zwei kreative Köpfe mit unterschiedlichen Begabungen und Macken einen Vormittag im Garten und in der Küche verbringen.

Vor einigen Wochen habe ich meine Freundin Anke von fantas-tisch angerufen, und ihr von dieser Idee erzählt. Sie war – schwupp – sofort dabei! Es hat mich sooo gefreut, dass sie mitmacht, denn ich liebe ihren Blog, der von schönen Dingen die auch noch mit Liebe fürs Detail präsentiert werden, nur so strotzt. Halt ein Profi, die Anke.

Es sollte auf jeden Fall etwas GRÜNES werden. Wir beide lieben diese Farbe grade sehr. Unsere folgenden Telefonate waren ein wildes brainstorming, bis wir auf die Idee kamen, unseren Garten und die Gewächse darin als Grundlage für ein leckeres Sommergericht zu nutzen. Welches wir gemeinsam kochen würden – Anke fotografiert und dekoriert alles und ich zeichne das Rezept und was mir sonst noch so in den Sinn kommt.

Et voilà!

Bei brütender Hitze sind wir also durch den Garten geschlendert, haben geerntet, gezupft, hingelegt, gerückt, gewaschen, wieder hingelegt (….das ungefähr tausendmal, aber Anke war hartknäckig! “Die Erbsen noch 3 mm nach rechts..”), geschnippelt, gehobelt, geraspelt, gegrillt, gerührt…. und wieder hingelegt. Ach ja, und ich hab noch ein bisschen gezeichnet. Es hat soooo viel Spaß gemacht! (Ein bißchen so wie früher, wenn man mit seiner Freundin Model-Fotos gemacht hat – welches heute aufgrund von Falten und Augenringen nicht mehr so angesagt ist.) Ich kam mir vor wie in einem professionellen Koch- und Fotostudio. Dabei war es meine Küche und mein Garten, wie nett. Als Belohnung durften wir dann alles aufessen, nachdem unsere Testperson, meine liebe Babysitterin, es eindeutig für essbar gehalten hat. Mmmmh.

Hier findet ihr also ein oberleckeres Sommer-Gericht für FETA-CROSTINI aus dem Buch “What Katie ate at the weekend”, dass sich herrlich als kleiner Snack zwischendurch oder auch als Apéritif bei der nächste Gartenparty sehen lassen kann. Zusammen mit einer Zitronenlimonade mit Orangenblütenwasser (Rezept aus der ZEITmagazin-Serie Wochenmarkt) gerade auch an heißen Tagen erfrischend, sättigend aber leicht. Die Zeichnungen sind allesamt von mir, die Hochformat-Fotos alle von Anke.

Liebe Anke, vielen tausend Dank! Es war wunderbar mit dir!

(Wie gewohnt, findet ihr das Rezept durch einen Klick auf das kleine Bild unten oder aber HIER.)

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Schwäbischer Kranz

IMG_20150530_183424 IMG_20150530_183724Das letzte Wochenende haben wir bei meinen lieben Schwiegereltern verbracht….und wie immer gab es wahnsinnig gutes Essen, wir waren viel draußen und haben die beeindruckende Landschaft genossen und viel gewerkelt.

Ich lerne jedes Mal ein, zwei neue Gerichte oder Kuchen und mittlerweile habe ich schnell Stift und Papier zu Hand, um diese Köstlichkeiten auch für mich nachbackbar – oder kochbar zu machen.

Dieses Mal: der Schwäbische Kranz, bei den Kindern angesichts der eingebackenen Schokostückchen sehr beliebt und auch auf der Kaffeetafel im Freien nicht verschmäht. Fürs Rezept hier oder aufs Bildchen unten klicken! Und laßt es euch munden!

Tutorials

 

Spät verlinkt bei Caro.

we grow it, we cook it

IMG_9935 IMG_0015 IMG_0017 IMG_0022 IMG_0026Recently, I found a wonderful article about Alys Fowler and Yotam Ottolenghi in which two of my very favorite persons (concerning gardening and cooking) put their knowledge together and created something new. In this case, not surprisingly, it is gardening and cooking. The title was “She grows it, he cooks it”. As I read it, I remembered just our sage plants starting to blossom and was excited to find a recipe with it.

So, we made it. Chickpea stew with wet garlic, sage flowers and broad bean tops (the latter we substituted with kale and mangold greens). I really loved it, especially the parsley sauce coming with it. The kids, well, they really enjoyed helping with the cooking. Too much herbs for them, I guess.

 

homemade wild berries ice-cream

IMG_0076 IMG_0079 IMG_0084 IMG_0085Dieser Tage haben wir einen recht hohen Eiscreme-Verbrauch. Auch wenn das Wetter nicht immer barfußwarm ist, können meine Kinder scheinbar zu jeder Tages-und Nachtzeit Eis essen. Ich finde die meisten konventionellen Eissorten, die man so kaufen kann, schlichtweg zu süß.

Und da habe ich mich doch gern an früher erinnert, als meine Mutter uns “schnell mal” ein Eis gemixt hat – einfach aus gefrorenen Beeren, geschlagener Sahne und etwas Zucker. Dazu noch ein Spritzer Zitronensaft – fertig zum sofortigen Verzehr! Man kann es aber auch prima noch 2-3 Stunden in den Gefrierschrank stellen, dann ist es durch und durch kälter. Die letzten wilden Brombeeren von letztem Sommer wurden hier mit anderen roten Beeren (rote und schwarze Johannis-, Erdbeer und Kirschen) gemixt. Sehr fein.

(Wer genauere Anweisungen benötigt, melde sich bitte….ich mache es gern einfach nach “Gefühl”. Und bin grad noch zu müde, ein Rezept zu zeichnen.)

Also denn, lasst es euch schmecken!

early summer frittata

IMG_9947 IMG_9949 IMG_9950Today I was really reminded of our time in Berkeley: sunny, blue sky, very agreeable temperature around 20 degrees celsius and everybody just feeling fine. So I found some green asparagus, some nice freshly laid eggs and new potatoes – and made a delicious frittata! I got this recipe from my nice friend Jess back then and was inspired by another one to quickly write it up. So here it is! Hope you will like it (and get some California feeling). Find the recipe here – or click on the little picture beneath.

Tutorials

late night nussring

IMG_9560 IMG_9565 IMG_9568 IMG_9569 IMG_9581IMG_9570 IMG_9574 IMG_9579 Heute muss ich euch noch eins meiner Lieblings-Kuchenrezepte vorstellen, das sowohl bei uns als auch bei unseren Gästen Anklang findet und wie warme Semmeln weggeht.

Ein altes Rezept meiner Schwiegermutter (und dort auch zuerst gekostet): der Südtiroler Nussring. Diesmal mit der Hilfe von allen dreien, nacheinander und durcheinander. Hat aber trotzdem herrlich luftig geschmeckt – mir vor allem abends, wenn alle Kinder im Bett sind. Auf so ein late night Genasche lasse ich nichts kommen!

Ein Geheimtipp noch: die Füllung nicht zu feucht machen, da sie sonst beim Backen auftreibt und “Löcher” macht, die das Schneiden erschweren…und womöglich alles zerbröselt. Beim Aufstreichen auf den Teig sollte es sich wie zimmerwarme Butter anfühlen. Wenn es doch zu flüssig ist, einfach noch ein wenig gemahlene Haselnüsse einrühren. Und hier ist es. Viel Freude beim Backen!!

Tutorials (oder einfach aufs Bild klicken)

weekend love

IMG_9831 IMG_9833 IMG_9843 IMG_9846 IMG_9855 IMG_9861 IMG_9862 IMG_9863Yippeeh! Es ist da, das erste Ei! Von unserem größten Huhn, der fleißigen Yksi (das weiße Sussexhuhn)….und früher als erwartet! So eine tolle Überraschung. Jetzt ist auch das Hühnerrauslassen und -füttern am morgen sehr begehrt bei den Jungs.

Ich merke doch ein wenig, dass ich ziemlich erledigt bin die letzten Tage. Die Sorgen um das kranke Kind haben mir etwas zugesetzt…..und der allgegenwärtige Schlafmangel, von dem ich mich so schwer trennen kann, wie mir scheint. So werde ich langsam machen dieses Wochenende. Ein bisschen im Garten und in der Erde wurschteln und Pausen machen. Das ist auch nicht gerade meine Stärke.

Dafür sind die anderen fleißig, sägen, hämmern, bohren und feilen an dem neuen Baumhaus herum  - und es hat den Namen auch verdient. Steht es doch auf dem Stumpf eines alten Baumes (!).

Nach dem Besuch auf dem Wochenmarkt dann die herrlich frischen grünen Spargel – “Asparagus Panzanella” nach einem Rezept von Heidi. Wiedermal sehr köstlich. Und dazu frische Rosmarinkartoffeln. Und jetzt nichts wie ab ins Bett…habt ein schönes Wochenende!

Heute bei Caro’s Grünzeug.

armer (kranker) ritter

IMG_9368Diese Tage wird sehr kinderfreundlich (und mamafreundlich!) gekocht bei uns. Wir haben ein krankes Kind (mal wieder), welches voraussichtlich die nächsten Wochen nicht in den Kindergarten gehen wird. Und neben einfachen, meist süssen Mittagessen werde ich mir nun ein kleines “Programm” ausdenken müssen, da die Zeit auf dem Sofa doch auch lang werden kann. Aber nun erst mal das erste beliebte Krankheits-Rezept: den Brotauflauf für ARME RITTER. Den gab es auch schon bei meiner lieben Oma Elfriede, wenn wir zu Besuch waren (das finde ich eh jetzt im Nachhinein sehr besonders an ihr: sobald wir da waren, hat sie sich ganz viel Mühe gegeben, was kinderfreundliches für uns zu zaubern….da waren manche Leckereien dabei!).

Am besten ist er lauwarm mit frischer Vanillesoße. Schmeckt auch der Mama.

 

 

2015-04-30-0010 (einfach aufs Bild klicken für das Rezept)

carrots on the sweet side

IMG_9027 IMG_9029 IMG_9030 IMG_9031Nachdem das große Schulkind mit gerümpfter Nase schnüffelnd durch die Küche lief, “was riecht hier denn so komisch?”, hatte ich nicht viel Hoffnung. Aber, o Wunder, es kam alles ganz anders. Alle aßen mit einem Heißhunger und fanden diese süßen Möhren super köstlich. Ich auch übrigens. Und ich war froh, ein neues Rezept gefunden zu haben: auf Heidi’s wunderbaren Blog. Der hat mir schon so manches Mal geholfen, Gemüsesorten, mit denen ich nicht so bekannt war, näher und lecker kennenzulernen. Wem die üblichen Möhren-Erbsen-Kohlrabi-Gerichte (wie mir gerade) zu den Ohren rauskommen, hat hier eine interessante Alternative!

Wenn man versucht, regional und saisonal zu kochen, bleiben einem dieser Tage Möhren ja nicht erspart. Ehrlich gesagt: in rauen Mengen. Was macht ihr so mit Möhren? Gekocht, roh, geschnippelt, ganz?

altes neu entdeckt: porchierte eier

IMG_8942 IMG_8946 IMG_8950 IMG_8951 IMG_8952 IMG_8954 IMG_8955 IMG_8963 IMG_8967 IMG_8968 IMG_8965 IMG_8973In letzter Zeit gibt es bei uns SEHR viele Eier. Ich weiss auch nicht, woran es liegt, vielleicht an den nahenden Ostertage. Vielleicht an unserer fleischlosen Fastenzeit, aber auf jeden Fall haben alle ständig Hunger auf Eier. Und nach langer Zeit, in guter Erinnerung an unsere Zeit in Berkeley, wo ich des öfteren in einem sehr sympathischen Café frühstücken war, gibt es bei uns POACHED EGGS. Und seitdem werden sie jeden zweiten Abend gewünscht. Mittlerweile können die Jungs es fast alleine….wenn sie nicht tatkräftig gestört werden! Und diese wahnsinnig hübschen Eier haben wir von unseren Hühner-Nachbarn geschenkt bekommen. Fast schokobraun. Und das erste Kräutergrün wurde auch schon aus dem Garten dafür geschnippelt.

Für alle, die es auch probieren möchten, hier das Rezept (oder unten aufs Bildchen klicken). Es ist wirklich kinderleicht. Und eine feine Abwechslung für den Eierfreund.

Rezept Poached eggs thumbnail-1