relax

badesalz-1 badesalz-2 badesalz-3 2017-08_tutorial_badesalz badesalz-4 badesalz-5Ja, das schadet nicht diese Tage (sprich: während dem Hausbau, bei dem wir irgendwie immer mehr selber Hand anlegen): relaxen – die müden Knochen und wunden Muskeln wenigstens ab und zu mal zu entspannen. Hier also ein kleines DIY von unseren Sommerferien auf dem Lande.

Bei meiner Schwiegermutter im Garten wurden fleißig Lavendelblüten gepflückt, ein paar Tage getrocknet, von den Stengeln abgeschabt, ebenso wie die duftenden und getrockneten Rosenblätter mit Meersalz vermischt und zu einem herrlich-natürlichen Badesalz verarbeitet. Und damit nicht gleich die neuen (oder alten!) Abwasserrohre verstopft werden und ich es eh etwas mühsam finde, diese kleinen Blütenreste dann von den Badewannenwänden abzufummeln, haben wir kleine Säckchen aus Musselin genäht und mit einem Bändel verschlossen. Die kann man dann ins Badewasser schmeißen, geniesst den wohltuenden Duft des schon schwindenden Sommers und kann die Säckchen beim nächsten Badegang einfach wieder neu befüllen.

Euch allen einen entspannten Abend!

(Entschuldigt meine etwas unpathetisch klingende Wortwahl die Tage. Scheint auch am Hausbau zu liegen….).

be pretty

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Während die Jungs mit den Rädern unterwegs sind, darf die Kleinste ein wenig in Ruhe mit Mama basteln. Sie fädelt oft und gerne Stoffreste auf – warum dann nicht gleich etwas Schönes draus machen? Heute haben wir uns unsere Haarspangen vorgenommen. Und ja, sie sind so viel hübscher geworden. Man braucht bloß ein paar Reste von Filz, schönem Stoff, Bordüre und ein paar kleine schöne Knöpfe….und schon ist das kleine einzigartige Schmuckstück fertig. Viel Freude beim Nähen und Kleben!

While the boys are on tour with their bikes, the little one gets some special time with Mama. she loves to thread fabric scraps – why not make something beautiful out of it?Today we wanted to beautify the little ones’ hairclips. And yes, they turned out lovely. You just need some remnants of felt, nice fabric, some braid and small little buttons….and soon your piece of jewelry is ready to be worn. Happy sewing, cutting and glueing!

 

New Year’s beauty

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So, meine Lieben! Auch wenn man das Gefühl bekommen mag, im letzten halben Jahr sei bei uns nichts passiert, ist eher das Gegenteil der Fall: So viele Dinge, die gemacht, gelebt, durchgehalten, entschieden, mit denen gehadert wurde…..so dass mein kleiner Blog etwas gelitten hat. Nichtsdestotrotz fehlt es mir, euch hier von unseren großen und kleinen Abenteuern zu erzählen und regelmäßig dafür meine Stifte und Zeichenkrams auszupacken. Ich werde also nachholen….

Für das neue Jahr, und für all die Schönheiten, die man sich um Hals, Handgelenk und Ohren legen mag und die bei mir bislang noch keinen guten Ort hatten, hier ein überaus nützlicher Schmuckständer: gebastelt aus gesammelten, herrenlosen Silvesterraktenstäbchen. Wir haben stets nach dem 1. Januar ein dickes Bündel davon im Keller stehen, schon in meiner Kindheit war es irgendwie ein großes Hobby, am Ersten des neuen Jahres durchs Dorf zu ziehen, Raketenstäbchen und nicht hochgegangene Böller zu suchen und damit zu basteln (und für den nächsten Kindergeburtstag was zum Knallen zu haben).

Ich muß gestehen, diesen tollen Schmuckständer habe ich NICHT erfunden, sondern mein großer Junge hat ihn mir (schon im September) zu meinem Geburtstag entworfen und ganz alleine zusammengebaut. Aber ich habe seine Erlaubnis zum Teilen erhalten…..also hier ist er! (Einfach aufs Bildchen unten klicken…)

Viel Spass!

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Herzlich willkommen! (…und eine Wimpelkette dazu)

Processed with VSCO with f2 preset03-IMG_4102 01-IMG_4116 09-Tutorial_Wimpelkette_1 04-IMG_4096 05-IMG_4056 10-Tutorial_Wimpelkette_2 02-IMG_4109 06-IMG_4066Wir freuen uns einfach gerade riesig, ein neues kleines Menschlein in unserer Familie begrüßen zu dürfen – yippieh, der kleine Jonne ist da! Und wie sich das für eine frischgebackene Tante so gehört, bin ich froh um diese gute Ausrede, mich mal wieder an die Nähmaschine setzen zu “müssen” (Garten- und Hausarbeit geflissentlich ignorierend) und ein feines Willkommenspaket zusammenzubasteln. Und weil so eine Wimpelkette eine lebenslange Begleitung sein kann – bei all den anstehenden Geburtstagen, Kinderparties, Familienfesten, Jubiläen kommt sie bei uns immer wieder zum Einsatz – fand ich sie ein wunderbares Geburts-Geschenk. Und habe gleich noch die Gelegenheit beim Schopfe gepackt, die verstaubten Stricknadeln geschwungen, um ein paar kleine Waschlappen (hier und hier und hier gesehen), mit denen ich schon lang geliebäugelt hatte, zu stricken (lustigerweise während eines kurzen Holland-Miniurlaubs mit der feinen Wolle meiner Mutter, die sie dort vor gut 20 Jahren gekauft hatte).

Was weiter in meinem Gaben-Päckchen Platz fand: ein tolles Buch für frischgebackene Väter, ein weises Buch für die Eltern, etwas Erfrischendes nach einer durchwachten Nacht, Gutes für das Baby-Bäuchlein und -Näslein, einen Lavendelstab für die Wiege und ein Wärmekissen bei Bauchweh (zu diesen beiden gibt es später mehr…).

Nun aber für euch HIER (oder unten auf das Bildchen klicken) das einfache Tutorial für die Wimpelkette. Viel Spaß beim Nähen!

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little upcyling

1-IMG_2833 2-IMG_2836 3-IMG_2869 5-IMG_2872Heute ein kleiner Rückblick in den März. Da war es kalt und nass draußen, so dass relativ viel drin gewerkelt wurde. Bei einem Streifzug durch unser Vorörtchen einen kleinen Setzkasten gefunden und ihn mal mitgenommen. Die vielen Schätze der Kinder stapeln sich in diversen großen und kleinen Schachteln, Boxen, Zigarrenkästen, Eierkartons und sind doch viel zu schade, um im Verborgenen zu bleiben. Der Setzkasten wurde auseinander genommen, die Holzteile mit viel Liebe von der Allerkleinsten geschliffen und die Rückwand für mangelhaft erklärt. Wie gut, dass sich in meinen Papiervorräten noch ein schöner Bogen wiederfand! Direkt aus Stockholm, aus einem kleinen Lädchen in Gamla Stan, von einer beeindruckenden Papierkünstlerin handgeschöpft (DORT mitgenommen vor zwei Jahren im Sommerurlaub). Eine neue Rückplatte aus Sperrholz gesägt, mit dem Papier bezogen und die glatten Holzlamellen wieder eingesetzt und: fertig. Umso schöner, dass dem Großen als erstes seine Schätze aus Amerika in die Hände fallen. Das berührt mich, denn scheinbar teilen wir alle in unserer Familie einen gemeinsamen, sehr positiven Erinnerungsschatz an diese Zeit. (Die untere Hälfte des Kastens wird mittlerweile von einer Armada Tippkick-Männchen und LegoStarWars-Figuren bevölkert. Nur damit keiner glaubt, hier sei alles heilig.)

Ein vom Mann “gefundener” gefällter Kirschbaum aus einer der umliegenden Obstwiesen wurde heimgeschleppt, ein wenig getrocknet und dann mit der Motorsäge bearbeitet. Und heraus kam ein herziger Geier – der, wie alle Tiere derzeit von der Kleinsten am Hals herumgetragen wird. (Die Katzen nehmen sich schon sehr in acht vor ihr….). Der Geier wohnt jetzt bei meiner Schwiegermutter. Und hat es bestimmt gut dort.

Verlinkt mit Caro‘s Grünzeug.

osternester – easter baskets

Processed with VSCO Processed with VSCO Processed with VSCO Processed with VSCO Processed with VSCO1-IMG_20160315_170411 9-IMG_3077Trotz einer alleinerziehenden Woche darf bei uns gewerkelt werden (es wird sozusagen eingefordert, jetzt wo ich ein paar Tage frei habe) … und da Ostern kurz vor der Türe steht (und die Oma sich sicher auch über eins freuen wird) kamen uns die Heunester in den Sinn, die wir vor ein paar Jahren schon mal gemacht hatten. Die Frau aus meinem Lieblings-Erntelädchen (inklusive Bauernhof) war so freundlich, mich mit einer seeehr großen Tüte Heu zu beschenken. So Heu ist einfach wunderbar. Es duftet, dass man meint, es wäre Sommer….Jedenfalls roch es bei uns im Wohnzimmer wie in einem Sommer-Stall und sah ehrlicherweise auch so aus.

Für ein Osternest nehme man zwei große (Erwachsenen-) Hände voll Heu und schneide es grob mit einer Schere in ca. 10-15 cm lange Stücke. Dann benötigt man Tapetenkleister, ca. ein gutes halbes kleines Schälchen voll (ich würde schätzen ca. 100 ml wem meine Beschreibung zu ungenau ist). Ein großes Müslischälchen wird mit Frischhaltefolie ausgelegt, dann wird das Heu hineingelegt, ordentlich mit Kleister eingeschmiert (man darf hier ruhig etwas panschen, so dass das Heu feucht ist – aber es pappt auch überall!) und dann in Form gelegt mit den Händen. Eine möglichst etwas kleinere Schale – es funktioniert aber auch mit einer gleichgroßen – wird an der Außenseite auch mit Frischhaltefolie bedeckt und nun kann mit der kleineren Schale das Heu gepresst werden. Dabei auch den Rand des Nestchens mit den Fingern glattdrücken. Danach dreht man beide Schälchen um, entfernt die äußere, größere und kann jetzt nochmals mit den Händen (mit der Frischhaltefolie auf dem Heu) das Nest – von außen sozusagen – in Form pressen. Nun die Folie abziehen und das Ganze so wie es ist, einen halben bis ganzen Tag auf der Fensterbank (oder Heizung) trocknen lassen. Dann umdrehen, das innere Schälchen samt Folie entfernen und nochmals gut trocknen lassen. (Auf der Heizung geht es relativ schnell). Fertig!

(Von den allerhübschesten Blau-Eiern berichte ich später!)

Heute verlinkt bei Caro’s Grünzeug.

So here you’ll find an easy tutorial on how to make your own natural Easter baskets – they look pretty much like real bird nests! You`ll need two (grown-up) hands full of hay, two little bowls (preferably own slightly bigger than the other one), one cup of liquid wallpaper adhesive, cling foil, some patience and will to clean up a little hay barn afterwards.(But hey! At least it smells like summer!). I got my hay from my favorite farmer and their little farmer shop – do not hesitate to ask for a small bag of hay.

First you have to cover the inside of the bigger bowl with cling foil, and the outer side of the smaller bowl as well. Then you take the hay, cut it roughly in 10-15 cm pieces and put it in the bigger bowl. Massage the wallpaper adhesive into the hay so that it feels damp and press it towards the brim of the bowl – it now should already have the rough form of a nest. Then you take the smaller bowl (with the cling foil on the outside), put it onto the hay into the bigger on and press it really hard. Turn the bowls over, take the outer bigger bowl away and press the foil-covered hay again with your hands to shape a nest. Carefully take away the cling foil on the outside and let the nest dry for about half a day (fast on a heater). Then turn the nest around, carefully take off the inner bowl with the foil and let dry for another day until the nest is totally dry and ready for Easter. Have fun!

Today linked up with Caro’s Grünzeug.

coloring up the gray

1-IMG_2861 3-IMG_2876 7-Tutorial_schmetterling 4-IMG_2885 6-IMG_2887 5-IMG_2886Oh, wir sind so bereit für den Frühling!

Die letzten Tage war es draußen einfach nur grau, naß- oder schneekalt und ziemlich ungemütlich. Trotz meiner Grau-Liebe muss ein bisschen Farbe her. Zum Glück habe ich einen Papierliebhaber als Sohn, der mir und der Oma beigebracht hat, diese hübschen Schmetterlinge zu falten. Nachdem wir einen Regenbogenreigen für Oma’s Zuhause gefaltet haben, kam mir die Schmetterlingssammlung meines Bruders in den Sinn, die bei jedem Besuch sehr bestaunt wird. Warum nicht auch Entomologe werden? Noch dazu ein tierfreundlicher??

Wir haben unsere Papiervorräte durchgeforstet und dabei festgestellt: am allerbesten ist das Papier des ZEITmagazins geeignet. So mussten etliche ältere Ausgaben daran glauben und bringen den Frühling bei uns an die Wand. Vielen Dank, liebe ZEIT – so bleibst du uns noch länger erhalten! (Die kleinen Flattermänner scheinen ziemlich echt auszusehen – so jagt unser Kätzchen die Schmetterlinge an der Wand und hat schon etliche erlegt).

Für die Schmetterlingssammlung ein Stück Buchbinderpappe mit Packpapier umschlagen,  auf der Rückseite fixieren (ich mache das gerne mit Nassklebeband), in passenden Bilderrahmen einlegen und mit Stecknadeln die Falter aufstecken. Fertig!

Hier wie immer die wirklich kinderleichte Anleitung zum Falten und downloaden. Viel Freude mit den Frühlingsboten!

Heute verlinkt bei Caro`s Grünzeug.

Eulen-Fasnacht

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Dieses Jahr reicht meine Zeit nur für ein neues Kostüm. Und da der Große nicht so richtig Lust hat auf Verkleiden, darf sich das Mittelkind etwas aussuchen (die Kleine war sehr zufrieden mit dem schon vorhandenen Schneckenkostüm….). Eine Eule will er werden. Nun gut. Bei einer Tasse Kaffee und einem frischen Hefebrötchen werden die Pläne geschmiedet – und es wird nicht eher locker gelassen, als bis alles pünktlich fertig ist! Zu unserem großen Glück hat die Oma einen riesigen Stapel tollem Wollfilz im Vorrat, an dem wir uns bedienen dürfen (HIER ist übrigens eine wunderbare Quelle von hochwertigem Wollfilz). Und so wird mal wieder geschnibbelt, gesteckt und genäht. Dem Endprodukt ist anzusehen, dass Kinderhände dabei waren, aber ich finde es nur hübsch so. Ebenso war es dann beim Zeichnen des Tutorials – falls ihr also Fragen zum Umhang habt, hinterlasst einfach einen Kommentar oder schreibt mir eine Email:)

Für Fasnacht perfekt, aber sicher auch für jede Verkleidungs- oder Kinderparty geeignet!

HUHUUUUU! (Wie immer findet ihr das Tutorial inklusive Schnittmuster für die Eulenmaske HIER und für den Umhang HIER oder unten auf die Bildchen klicken).

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our advent – and a little craft idea

IMG_1395IMG_1415 IMG_1396 IMG_1429 IMG_1444 IMG_1470 IMG_1471 IMG_1473 IMG_1476 IMG_1479 IMG_1486 IMG_1507 IMG_1465 IMG_1466Unsere Adventszeit beginnt meist mit einem Geburtstag. So auch dieses Jahr: das Mittelkind ist sechs Jahre alt geworden! Unglaublich, wie schnell die Zeit dahingeht…eben noch das genüssliche Stillbaby, dann unser in sich ruhendes Kleinkind und jetzt das energische und willenstarke Vorschulkind. Unser sensibles Löwenkind. Unser wilde Abenteurer. An diesem besonderen Tag hat er seine liebsten Menschen um sich versammelt, der Lieblingskuchen steht auf dem Tisch, das Lieblingsessen brutzelt im Ofen. Draussen ist es kalt und grau, genau wie am Tag seiner Geburt. Drinnen brennen die Kerzen und es leuchtet und glitzert. Und –  tatsächlich: ein Traum wird war. Ein eigenes kleines Boot. Der erst Schritt zum Traumberuf Wildwasserkajakweltmeister.

Langsam kehrt auch bei uns die Vorweihnachtsstimmung ein. Aber erst einmal sind wir alle richtig krank geworden und hüten gemeinsam das Sofa/Bett/Kuschelecke. Für eine klitzekleine Adventsbastelei hat den beiden Kleinsten die Kraft heute noch gereicht. Hübsch sehen sie aus, die gepickten Orangen! Und anscheinend riechen sie auch lecker. Aber das kann ich momentan nicht beurteilen.

Hier findet ihr die Mini-Anleitung – oder unten aufs Bildchen klicken. Viel Freude!

Heute verlinkt bei Caro`s Grünzeug.

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new bathroom rug “nordwijkerhout”

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So, bevor nun bald (gleich?!) die Vorweihnachtszeit mit all ihren Basteleien und Bäckereien startet, muss ich euch noch von DEM Herbstferienprojekt berichten….auch wenn es schon wieder etwas her ist. Aber es begleitet uns nachhaltig: unser neuer Badteppich. Schon seit geraumer Zeit würde ich liebend gerne wagen, an einem großen Webstuhl Flickenteppiche zu weben, ganz so, wie das in Skandinavien üblich ist. Unsere liebe Tante M. in Stockholm ist eine große Meisterin der Flickenteppichweberei und sie stellt sie in allen Größen, Farben und Mustern her – und bei ihr würde ich so gerne einmal “mitweben”!

Tja, wo kein Webstuhl, da kein Weben. Aber durch meine ganze Sachen-Ausmist-Aktion nach der genialen KonMari-Methode sind einfach ein großer Haufen T-Shirts in schönen Farben zusammengekommen. Meist mit ausgefransten Bündchen oder einfach etwas löchrig. Aber definitiv zu schade zum Wegschmeissen. Und daheim bei meinen Eltern, die passenderweise auch gerade im Ausmist-Prozess sind, ist mir dann die Idee gekommen: ich häkel einfach einen Teppich!

Ein bisschen unterschätzt habe ich die Arbeit schon: ca. 25 T-Shirts in (jeweils einen langen) 4 cm dicken Streifen schneiden, diese aneinander knoten (wahrscheinlich wäre zusammennähen schicker geworden, da auf der Rückseite jetzt dicke Knubbel sind) und: häkeln. Abend um Abend habe ich so verbracht, und mit Tee nebendran und netten Gesprächen nebenher ist der Teppich Stück um Stück gewachsen. Irgendwann zwischendurch musste mein Vater sein Lieblings-Arbeits-T-Shirt opfern, da es farblich so gut passte…. der Arme! Dafür ziert es jetzt Tag für Tag unser Bad und hält viele (sagen wir mal zehn) Füße warm.

Die Farben und der Farbverlauf erinnern an einen Herbsttag am Meer, vorzugsweise Holland und wecken Erinnerungen und Sehnsüchte….wie ich die Farben grade mag! Und so heisst der gute neue Teppich “Nordwijkerhout”.

favorite bottle cap buttons

Processed with VSCOcam Processed with VSCOcam with p5 preset Processed with VSCOcam with g3 presetKennt ihr das auch, diese unzähligen Sammlungen der Kinder?? Kilos von diversen Kleinteilen? Tüten voller Schraubenmuttern, Boxen voll mit Bierdeckeln, Schachteln mit Münzen von Währungen, die seit 25 Jahren nicht mehr existieren oder (sehr praktisch in der Handschuh- und Mützen-Klappe der Garderobe gelagerte – so dass IMMER alles rausfällt beim Öffnen-) Tüten mit Kronkorken?? Wir haben ein paar solcher Sammler im Haushalt und  - ähem, vom Vater haben sie es nicht. Aber irgendwann im Spätsommer, als wieder recht viele Kronkorken anfielen, kam mein großer Tüftlersohn mit der Idee um die Ecke, Anstecker (engl.: buttons) daraus herzustellen. Besser gesagt, PRODUZIEREN, denn nachdem er eine passende und zeitsparende Methode entdeckt hatte, alle meine großen Sicherheitsnadeln an verschiedensten Biermarken zu befestigen, war er wieder mal nicht zu bremsen (geschäftssinnig wie er ist, rechnet er sich dann immer aus, wieviel er damit verdienen könnte, wenn er es für 1….nee, doch 1,50 Euro verkaufen kann. Also, bei 150 Stück….!). Meist kommt es (bislang) noch nicht zu großangelegten Verkaufsaktionen, aber die Tage sind gezählt, würde ich mal behaupten. Egal. Damit ihr und eure Kinder sich auch an den herrlich einfachen und –  je nach Kronkorken auch sehr hübschen – Ansteckern erfreuen könnt, findet ihr hier die Anleitung. Bestimmt auch eine lustige Idee für einen Kindergeburtstag…

 

bottlecap1-001 (für die Anleitung einfach auf das kleine Bildchen klicken)

Kartoffeln-im-Sack

IMG_9708 IMG_9709 IMG_9710IMG_9750Schon lange hatte ich dieses Projekt mit den Kartoffeln ins Auge gefasst…und dieses Jahr endlich auch mal umgesetzt. Für alle, die keinen ganzen Kartoffelacker hinter dem Haus haben (möchten), oder einfach auf kleinem Platz einen Haufen Kartoffeln ernten wollen, ist die “Sackmethode” ideal. Und ich kann nur berichten, sie wachsen und gedeihen prächtig im Sack! Bei uns ist er schon bis oben hin voll mit Erde – und hoffentlich auch ganz vielen tollen Knöllchen! davon werde ich dann im Herbst berichten. Und noch etwas: ein prima Projekt für die Kinder. Die Jungs haben je ihren eigenen Sack befüllt und kümmern sich drum…..vielleicht auch ein klein wenig mit der nicht unerheblichen Frage, bei wem die Kartoffeln besser gedeihen?!

Für alle, die es auch probieren möchten, gibt es HIER eine kleine Anleitung. Oder, wie immer, aufs Bildchen klicken. Viel Spaß euch!

Kartoffeln_Scan_1

Zwar verspätet, aber dennoch schnell zu Caro rübergehüpft.