being out in the green

Processed with VSCOProcessed with VSCOProcessed with VSCO Processed with VSCOProcessed with VSCO Processed with VSCO 1-160507_Plech_43 01-160507_Plech_29 02-160507_Plech_67 04-160507_Plech_89 Wir haben letztes Wochenende im Grünen verbracht…. und oh! wie war es grün!! Dieses unglaublich zarten Buchen-Maigrün, dass einem das Herz leicht werden lässt und man wieder weiss: der Winter ist endgültig vorbei, es wird tatsächlich Sommer. In allen Wanderführern, die wir in unserer netten Unterkunft im Frankenland fanden, stand “beste Jahreszeit: Anfang Mai wenn die Buchen ausschlagen”. Na, wenn wir da nicht mal alles richtig gemacht haben!

(Auf der Reise dorthin waren wir noch ein paar Tage in der Hohenlohe, wo ich eine klitzekleine Steinmeditation am Fluß machen konnte – inspiriert von Nick. Das Mittelkind hat alle Teichmolche der Großeltern untersucht und die Kleinste lange Vorlesestunden mit der Großmutter genossen.)

Wandern, klettern, in dunkle Höhlen einsteigen, picknicken, viele, viele Stöcke schnitzen, in der Wiese liegen und die Sonne geniessen, den frischen, warmen Wald riechen und einen wunderschönen Tag mit meiner lieben Freundin Charlotte und ihrer Familie verbringen. Und gegen Abend die heißgelaufenen Füße im Badeteich abkühlen – wenn das nicht Kraft gibt für die nächsten Wochen!

Das heilsame Grün.

 

puppenMITmacherei #3

IMG_20150827_104600328_HDR Processed with VSCOcam Processed with VSCOcam Processed with VSCOcam Processed with VSCOcam IMG_20150827_153209404 Processed with VSCOcam Processed with VSCOcam Processed with VSCOcam Processed with VSCOcam Processed with VSCOcam Processed with VSCOcam Processed with VSCOcam Processed with VSCOcam Processed with VSCOcam IMG_20150827_162652324

Hier nun endlich mein zweiter Blogpost zur PuppenMITmacherei 2015, die von Caro und Maria ins Leben gerufen wurde und die mich motiviert und angespornt haben, meine erste große Waldorfpuppe selbst zu nähen.

Fast heimlich habe ich meine Kiste mit Zubehör gepackt und mit in unseren Sommerurlaub genommen. Noch heimlicher hatte ich den Geburtstag meiner kleinen Tochter im Hinterkopf (der Anfang September ist), und wollte einfach versuchen, wie weit ich kommen würde. Und siehe da, mich hat das Puppenmach-Fieber gepackt und unglaublicherweise ist das kleine Babypüppchen tatsächlich fertig geworden! (Mein Tipp: Handy aus, Internet aus, Sommerferien von den social media und einfach jeden Abend ein Stückchen weitermachen….bin ganz stolz, dieses Projekt mal stringent von vorne bis hinten zuende gebracht zu haben!) Aber ganz gemach werde ich brav den Terminen der PuppenMITmacherei folgen. Und von meinen Erfahrungen berichten.

Also gut. Die Tage waren ausgefüllt mit Wandern, Schwimmen, Klettern, Fußball spielen und im Stall mithelfen. In der wunderbaren Voralpengegend um den Chiemsee bis hin zum Wilden Kaiser in Österreich waren wir unterwegs und haben das schöne sonnige Wetter im August vor allem draußen genossen. Und abends dann, bei Kerzenschein und der Wanderkarte für den kommenden Tag bin ich einfach Schritt für Schritt der wunderbaren Anleitung von Maria für das Baby Twink gefolgt. Diese Anleitung hat mich definitiv gerettet! Einfach und sehr verständlich geschrieben, mit vielen gut gemachten Fotos konnte eigentlich nichts schief gehen. Vielen Dank liebe Maria! Und nachdem ich die ersten Abende mit Hand genäht habe, hat die nette Bauersfrau mir einfach kurzerhand ihre Nähmaschine geliehen, was dann auch geholfen hat.

Für meine kleine Puppenmama wollte ich ein richtiges Baby haben. Und so ist der Kopf, ohne großes Zutun NOCH etwas größer geworden als in der Anleitung vorgegeben. Zuerst dachte ich, die Proportionen stimmen dann gar nicht mehr, aber das hat sich nicht bestätigt…Aus irgendeinem Grunde bin ich während des ganzen Nähprozesses davon ausgegangen, dass der Kopf das Allerschwierigste sein würde, und wäre dieser vollbracht, wäre der Rest im Nullkommanix fertig. Pustekuchen! Da gibt es ja noch mehr zu schneiden, nähen und stopfen!

Ein bisschen fummelig fand ich das Ärmchen einnähen, und sie sind nicht ganz symmetrisch geworden aber das sieht man am Schluß zum Glück gar nicht so. Mein kleines Püppchen hat dann noch einen spezial runden Babybauch und einen richtigen Popo bekommen – denn darauf legt die Puppenmama sehr wert! ich habe die Form (vor allem die des Popos mit der Filznadel herausgearbeitet (und das ging, weil ich die gesamte Puppe ziemlich fest gestopft habe). Ohne den Trikotüberzug sah es etwas übertrieben aus, aber mit: perfekt!

Das Kopfeinnähen hat sich auch als etwas schwierig erwiesen, da es durch den fest gestopften Körper nur wenig Platz ließ zum Nähen. Mit etwas Haltehilfe meines geduldigen Mannes ging es aber doch.

Meine großen Jungs haben diesen “Puppennähprozeß” übrigens so herzig begleitet wie die Schwangerschaft von einem “echten” Baby: jeden Morgen musste ich ihnen heimlich zeigen, was am Abend vorher entstanden ist und sie haben regelrecht mitgefiebert, ob sie auch rechtzeitig fertig werden würde.

Hach, sehr freudig, das Puppennähen. Vor allem in den Ferien.

Hier verlinkt bei Caro’s PuppenMITmacherei.

P.S. Da ich mich lange nicht recht für eine Haarfarbe entscheiden konnte, habe ich je ein Knäuel aschblonde, dunkelbraune und rötlich-blonde Mohairawolle übrig. Hat jemand Interesse?

 

Hälsningar….

IMG_20140825_160640168_HDR IMG_20140827_175838945 IMG_20140829_171448189

Eine herrliche spätsommerliche Woche auf einer schwedischen Schäreninsel mit Sonne, Regen, Wind, Holz hacken, Preiselbeeren pflücken, Pilze sammeln, Baum fällen und Blaubeerkuchen backen….. Wir genießen die Ruhe im Wald und das Meer. Und Zeit miteinander. Hier wird Kraft getankt und neue Ideen sprießen zwischen Moos und alten Steinen.