be pretty

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Während die Jungs mit den Rädern unterwegs sind, darf die Kleinste ein wenig in Ruhe mit Mama basteln. Sie fädelt oft und gerne Stoffreste auf – warum dann nicht gleich etwas Schönes draus machen? Heute haben wir uns unsere Haarspangen vorgenommen. Und ja, sie sind so viel hübscher geworden. Man braucht bloß ein paar Reste von Filz, schönem Stoff, Bordüre und ein paar kleine schöne Knöpfe….und schon ist das kleine einzigartige Schmuckstück fertig. Viel Freude beim Nähen und Kleben!

While the boys are on tour with their bikes, the little one gets some special time with Mama. she loves to thread fabric scraps – why not make something beautiful out of it?Today we wanted to beautify the little ones’ hairclips. And yes, they turned out lovely. You just need some remnants of felt, nice fabric, some braid and small little buttons….and soon your piece of jewelry is ready to be worn. Happy sewing, cutting and glueing!

 

Richtfest im Hochsommer

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Hui, hui, hui, was liegen da für spannende, aufregende und nervenzehrende Wochen (Monate?!) hinter uns. Letztes Jahr im Winter haben wir ein Häuschen gekauft, es war klar, man muss sehr viel Energie, Kraft und Zeit reinstecken, damit es bewohnbar sein wird für uns. Dennoch haben wir uns auf das Abenteuer eingelassen – und es ist ein größeres geworden als wir geplant hatten! Von dem Einbau einer Gaube sind wir jetzt zum Abriß des Hauses bis zum ersten Stock, aufmauern, aufstocken und neuer Dachstuhl bzw. neues Dach gelangt. (Wie ist es nochmal DAZU gekommen??!). Den Abriß des Anbaus, des Windfangs vor der Tür, die komplette Entkernung des Hauses, das seit den 60ern keine Renovierungsarbeiten mehr erfahren hatte, haben wir größtenteils in Eigenleistung erbracht. Bis auf die Außenmauern und einigen Zwischenwänden steht eigentlich gerade nichts mehr….

Aber jetzt, schlußendlich, haben wir wieder ein Dach über dem Kopf! Nach vier Wochen des innerlichen Banges durften wir hautnah mitverfolgen, wie ein halbes Stockwerk und ein ganzes schönes großes neues Dach auf unser Haus gebaut wird. Ein kleines Wunder, dass da die Maurer, Zimmerleute und Dachdecker vollbringen. Sie schaffen eine Hülle, die weit mehr sein wird als nur reine Schutzfunktion: ein Heim, ein neues Zuhause, ein Ort der Geborgenheit, der Freude, des Lebens, der Familie. Ein Zuflucht- und Rückzugsort, aber auch ein Ort der Begegnungen, der Feste, ein Ort in dem wir, unsere Familien und Freunde sich wohlfühlen sollen.

Bis zum Mittag war nicht ganz klar, ob der Dachstuhl tatsächlich stehen wird. Der Kran war morgens kaputtgegangen und die Handwerker schlechter Laune ob dieser Verzögerung. Aber wir hatten einen Besuch von Freunden, Bekannten, Nachbarn und Familie dringend nötig, ein kleiner Zuspruch, dass alles gut wird, ein kleines “Hallo, wir leben noch” in unsere Kreise, die wir seit Monaten doch etwas vernachlässigen. Dank meines lieben Bruders, der uns seit Tagen tatkräftig und ohne mit der Wimper zu zucken unter die Arme griff (und dank des Kraningenieurs!) konnten wir ein wunderschönes, sommerliches Richtfest feiern…..mit Würstchen vom Grill, Brause und Bier, und einer herrlich kühlen GAZPACHO!

(Hierfür die Zutaten alle in einen Standmixer füllen, kräftig durchmixen – wer es feiner mag durch ein feines Sieb streichen – und mit etwas Olivenöl, kleingeschnittenen Tomaten, Paprika und Gurken und angerösteten Brotsroutons servieren. Bei uns stand die Suppenschüssel in einem Bottich mit Eiswasser, so dass sie auch an diesem heißen Sommertag erfrischend kühl war.)

Falls es noch mal heiß werden sollte jetzt im Sommer: kühlt euch ab mit einer feinen kalten Suppe!

 

 

 

New Year’s beauty

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So, meine Lieben! Auch wenn man das Gefühl bekommen mag, im letzten halben Jahr sei bei uns nichts passiert, ist eher das Gegenteil der Fall: So viele Dinge, die gemacht, gelebt, durchgehalten, entschieden, mit denen gehadert wurde…..so dass mein kleiner Blog etwas gelitten hat. Nichtsdestotrotz fehlt es mir, euch hier von unseren großen und kleinen Abenteuern zu erzählen und regelmäßig dafür meine Stifte und Zeichenkrams auszupacken. Ich werde also nachholen….

Für das neue Jahr, und für all die Schönheiten, die man sich um Hals, Handgelenk und Ohren legen mag und die bei mir bislang noch keinen guten Ort hatten, hier ein überaus nützlicher Schmuckständer: gebastelt aus gesammelten, herrenlosen Silvesterraktenstäbchen. Wir haben stets nach dem 1. Januar ein dickes Bündel davon im Keller stehen, schon in meiner Kindheit war es irgendwie ein großes Hobby, am Ersten des neuen Jahres durchs Dorf zu ziehen, Raketenstäbchen und nicht hochgegangene Böller zu suchen und damit zu basteln (und für den nächsten Kindergeburtstag was zum Knallen zu haben).

Ich muß gestehen, diesen tollen Schmuckständer habe ich NICHT erfunden, sondern mein großer Junge hat ihn mir (schon im September) zu meinem Geburtstag entworfen und ganz alleine zusammengebaut. Aber ich habe seine Erlaubnis zum Teilen erhalten…..also hier ist er! (Einfach aufs Bildchen unten klicken…)

Viel Spass!

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Herzlich willkommen! (…und eine Wimpelkette dazu)

Processed with VSCO with f2 preset03-IMG_4102 01-IMG_4116 09-Tutorial_Wimpelkette_1 04-IMG_4096 05-IMG_4056 10-Tutorial_Wimpelkette_2 02-IMG_4109 06-IMG_4066Wir freuen uns einfach gerade riesig, ein neues kleines Menschlein in unserer Familie begrüßen zu dürfen – yippieh, der kleine Jonne ist da! Und wie sich das für eine frischgebackene Tante so gehört, bin ich froh um diese gute Ausrede, mich mal wieder an die Nähmaschine setzen zu “müssen” (Garten- und Hausarbeit geflissentlich ignorierend) und ein feines Willkommenspaket zusammenzubasteln. Und weil so eine Wimpelkette eine lebenslange Begleitung sein kann – bei all den anstehenden Geburtstagen, Kinderparties, Familienfesten, Jubiläen kommt sie bei uns immer wieder zum Einsatz – fand ich sie ein wunderbares Geburts-Geschenk. Und habe gleich noch die Gelegenheit beim Schopfe gepackt, die verstaubten Stricknadeln geschwungen, um ein paar kleine Waschlappen (hier und hier und hier gesehen), mit denen ich schon lang geliebäugelt hatte, zu stricken (lustigerweise während eines kurzen Holland-Miniurlaubs mit der feinen Wolle meiner Mutter, die sie dort vor gut 20 Jahren gekauft hatte).

Was weiter in meinem Gaben-Päckchen Platz fand: ein tolles Buch für frischgebackene Väter, ein weises Buch für die Eltern, etwas Erfrischendes nach einer durchwachten Nacht, Gutes für das Baby-Bäuchlein und -Näslein, einen Lavendelstab für die Wiege und ein Wärmekissen bei Bauchweh (zu diesen beiden gibt es später mehr…).

Nun aber für euch HIER (oder unten auf das Bildchen klicken) das einfache Tutorial für die Wimpelkette. Viel Spaß beim Nähen!

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Toast Hawaiiiiiii…und Tooooor!!

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Wer meint, in unserem Hause gehe es immer friedlich/entspannt/harmonisch/gesund zu, der irrt. Wie überall gibt es hier ab und zu Streit, eine ordentliche Keilerei zwischen Jungs (und Mädchen!), aufgeschürfte Knie und blaue Flecken, Tränen und Gummibärchen und Schokolade. Pünktlich zur Fußball-EM (die wir auch gucken! Ha! und das trotz fernsehfreiem Haushalt) kommen auch starke Kindheitserinnerungen in mir hoch. Und die will ich mit einem kleinen feinen (und auch ungesundem) Rezept mit euch teilen.

Bei großen sportlichen Ereignissen hat mein lieber Vater, der selbst ein Sportler mit Herz und Seele ist, und ebenso gerne Sportlern zuschaut, stets einen Fernseher in unser ebenfalls fernsehfreies Zuhause geschleppt. Meist irgendwo geliehen für die Dauer der Olympiade, der WM oder Europameisterschaft (Skispringen gab es manchmal auch). Für uns Kinder natürlich ein absolutes Highlight. Ich erinnere mich an meine große emotionale Verbundenheit mit dem deutschen Team: die EURO ’88. Ich hatte ein Duplo-Sticker-Sammelheft und kannte sämtliche Spieler aller europäischen Mannschaften auswendig….Oft ging unsere Fernsehzeit damit einher, dass mein Vater uns schnelle Toasts machte, die wir dann sogar vor dem Fernseher essen durften. Daran hab ich mich letzte Woche schlagartig erinnert, als ich im Kühlregal vor dem “Toast-Schmelzkäse” stand. Den habe ich seit gefühlten 20 Jahren nicht mehr gegessen….

Mein Vater hatte immer noch eine zweite Variante des Toast Hawaii in der Röhre – und die habe ich euch auch nicht vorenthalten. Mir schmeckt sie eigentlich noch besser; halt deftiger: Toast Sigi. Voilà! Und nun lasst es euch beim nächsten Spiel schmecken!

Das Rezept findet ihr HIER oder unten aufs Bildchen klicken!

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GIVEAWAY – kale (not) for sale

2-IMG_3450 7-IMG_0128 6-IMG_0684 9-IMG_0865 5-IMG_3649Immer und immer wieder komme ich auf dieses wunderbare Gemüse zurück. Kennengelernt habe ich es in Kalifornien, unsere Freundin Juliana servierte eines Abends einen köstlichen einfachen Salat aus Kale, Parmesan und Croutons mit einem Zitronen-Knoblauch-Olivenöl-Dressing. Es war so ungewohnt und lecker, dieser feine und gar-nicht-kohlig schmeckende Palmgrünkohl, dass ich mir Samen aus Amerika mitgenommen habe und seitdem im Garten anbaue. Und letztes Jahr habe ich dann Samen selber gezogen, weil ich hier die “richtige” Sorte nicht finden konnte.

Man kann die jungen Blätter als Salat essen, die reiferen als Chips im Ofen braten, so wie Spinat in Quiche verbacken, als Gemüse wie Mangold kochen – und stets hat man ein würziges, sehr vitaminreiches und gesundes Grün zur Hand. Noch dazu sieht es wunderhübsch im Garten aus. Und ist sehr ergiebig. Und wächst das ganze Jahr rund.

Meine reiche Samenzucht und meine Liebe zu Kale (und natürlcih hin und wieder ein feines Rezept!) möchte ich gerne mit Euch teilen mit meinem kleinen Samen GIVEAWAY (Da ich kein professioneller Samenzüchter bin, kann ich für die Keimfähigkeit der Samen nicht garantieren. Meine sind sehr gut aufgegangen dieses Jahr..):

Hinterlasst einfach einen Kommentar bis am Montag 06.06.2016 23.59 Uhr unter diesem Beitrag, und schon kommt ihr in den Lostopf für eins der fünf Samentütchen! 

Viel Glück!

Vielen Dank für die fleißige Teilnahme an dem mini-giveaway…habe mich sehr über Eure Kommentare gefreut.

Und Yippeeh! (Mit dem Random Number Generator ermittelt…..) Gewonnen haben Sandra, Anna, Lara, Sanne und Kathrin (@meeresrauschenferne). Schickt mir eure Adressen per email, dann kommen die Samen so schnell es geht zu euch! Viel Freude damit!

 

rhabarbersirup

2-IMG_3393 3-IMG_3392Rezept_Rhabarbersirup1-IMG_3387 4-IMG_3478 5-IMG_3479Wir waren kürzlich in der Stadt, ich und die Kinder und haben einen genüßlichen Nachmittag mit überraschenden Flohmarktfunden, einen Ausflug in den Bastelladen und zum Abschluss einen Abstecher in das Lieblingscafé gemacht. Alle liebten die homemade Rhabarberschorle sehr – außer das meinem Großen die Kostspieligkeit der Angelegenheit nicht geheuer war. So dass wir gemeinsam beschlossen, sie einfach mal selber zu machen. (Ehrlich gesagt: ohne meinen großen Sparfuchs würden wir viele Dinge nicht ausprobieren….ob man daraus aber immer ein Geschäft machen muss, ist die andere Frage. Ich finde es trotzdem herrlich: seine Vorstellung und seine unerschütterliche Gewißssheit, mit allem was er tut, mal “Geld verdienen” zu können.)

Das Rezept (wieder mal von meiner Schwiegermutter) ist sehr einfach und wahnsinnig lecker! Mein Vater hat sich nach einem Ersten-Hilfe-Wochenende — an dem wir alle schrecklich krank waren — redlich die letzte Flasche verdient.

Bis zum 24.6. kann man Rhabarber ernten und essen (danach finden sich zu hohe Oxalsäurewerte in dem Gemüse, was ungesund ist). Also noch genug Zeit für den ein oder anderen Rhababerschorle! HIER findet ihr das Rezept (oder unten auf Bildchen klicken).

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rhabarbara überall

IMG_4395IMG_4397 IMG_43981-Rezept_Rhabarberkuchen2IMG_4400 IMG_4439 IMG_4440 IMG_4443 ….wie die Kleine immer sagt. Das tolle Gemüse (!) wird in den letzten Tagen immer wieder und wieder verbacken, verkocht, roh in Zucker gedippt genascht und verarbeitet zu allerlei guten Dingen. Wie diesen oberleckeren Rhabarberkuchen, der – mal wieder – aus der Feder und reichem Backschatz meiner Schwiegermutter stammt. Wie ihr unschwer erkennen könnt, habe ich ihn diesmal mit einem Mürbeteig drunter gebacken (ein sehr hilfreicher Tipp von Jamie Oliver: den gekühlten Mürbeteig nicht mühsam wieder ausrollen, sondern einfach in dünne Scheiben schneiden und dann zusammendrücken), was auch köstlich war. Eigentlich kann ich mich nicht entscheiden, was besser dazu passt: Hefe-oder Mürbeteig. Der einzige Nachteil beim Hefeteig: nach einem Tag weicht er gerne durch.

Und keine Sorge, an diesem Tag hatten wir keine Gäste! Manchmal ist es schwer, eine Horde hungriger Kinder im Zaum zu halten….

Das Rezept findet sich HIER oder unten auf das Bildchen klicken. Viel Freude beim Nachbacken!

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ZEIT #kochtag 2016 …….für und von judith

2-Rezept_Spinatquiche1 1-IMG_33114-IMG_3314 3-Rezept_Spinatqucieh22-IMG_3324 3-IMG_3327Processed with VSCOcam with m5 preset

So, liebe Judith, nun zu dir (und natürlich zu allen anderen auch!). Seit Tagen schon erreiche ich dich nicht und auch heute steckst du in einem 24-Stunden-Dienst fest. Also gibt es halt eine Überraschung für dich. Meine liebe Freundin Ina hat mir den wunderbaren Tipp gegeben, doch an der Bloggeraktion “Rezepte von guten Freunden” des ZEIT#kochtag mitzumachen. Weil das ja eigentlich genau mein Ding ist, gute Rezepte von guten Freunden – zu kochen, zu sammeln und zu illustrieren. Und nun ist es soweit. Du bekommst DEIN Rezept (und alle anderen auch!). Erinnerst du dich?

Ich habe die liebe Judith vor 18 Jahren kennengelernt (yes! wir werden alt!!), direkt nach dem Abitur haben wir beide so etwas wie ein freiwilliges soziales Jahr gemacht, im Camphill “Fondation Perceval” in Lausanne. Dort haben wir sehr viel (mit behinderten Kindern und Jugendlichen) gearbeitet, gut gegessen und viel getanzt – und sehr wenig geschlafen. Und seitdem begleiten und bereichern wir uns gegenseitig im Leben. Wir teilen unsere Liebe zu fernen Ländern, fremden Sprachen, reisen gern mit leichtem Herzen und Gepäck, haben uns an den verschiedensten Orten der Welt besucht, haben schlussendlich dasselbe studiert, und ja: teilen denselben Beruf. Wo immer Judith auch war, bin ich hin, und wenn ich eine neue Idee hatte, kam Judith bald auch hinterher. Seit wir Kinder und einen festen Wohnsitz haben, stehen unsere Rucksäcke etwas stiefmütterlich verlassen in der Ecke und dafür laufen die Telefone heiss und ich weiss: selbst nachts um 3 Uhr könnte ich bei ihr anrufen und mir einen guten Ratschlag abholen oder einfach ein offenes Ohr zum Zuhören bekommen. Und: Judith ist definitiv meine Freundin mit den allercoolsten Kapuzenpullis. Immer schon.

Liebe Judith, nun zu deinem Rezept. Du hast mich damals in der Dominikanischen Republik besucht (nachdem du auch 6 Monate dort verbracht hattest und ich nun da war) und wir wollten deiner Gastmutter ein Abendessen kochen. Ich war fasziniert, wie du einfach so – ohne Rezept bei der Hand – diese wahnsinnig leckere Spinatquiche gezaubert hast. Bei ca. 40 Grad und 98% Luftfeuchtigkeit standen wir in der Karibik-Küche rum, haben gefühlt Tonnen von Spinat geschnibbelt und am Ende kam diese festliche Quiche heraus, die uns mit einigen Freunden einen sehr netten Abend beschert hat. Ich habe sie seitdem bestimmt 75mal nachgebacken und jedes Mal war sie köstlich. (Bei unserer standesamtlichen Hochzeit und dem selbstgekochten Essen gab es sie auch, ich glaube sogar, du hast mitgegessen, obwohl du in die falsche Bahn gestiegen bist und Stunden später ankamst!). In meiner ganzen Familie heisst dein Rezept nur “Judithssuperspinatquiche”. Sie eignet sich wunderbar für Buffets, festliche Anlässe, lässt sich gut im Voraus backen und dann einfrieren (zum Beispiel für die Wochenbettzeit), ist auch kalt auf die Hand gut wenn’s mal schnell gehen muss, ein willkommenes Mitbringsel,  und schon des öfteren ein Geburtstagsessen gewesen. Einfach ein Alleskönner. Am liebsten garniert mit einem großen bunten Salat. Aber nun genug der Worte: testet selbst!

Das Rezept findet ihr wie immer HIER oder unten aufs kleine Bildchen klicken.

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Dieser Beitrag erscheint anlässlich des ZEIT Kochtags 2016, einem bundesweiten Aktionstag am 22. April, der Menschen dazu anregen soll, selbst zu kochen und sich mit ihrem Essen bewusst auseinanderzusetzen.

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Chinese tea eggs

1-IMG_3022 1-Rezept_ChineseTeaEggs 2-IMG_3039 3-IMG_3032Diese Eier sind einfach wahnsinnig lecker. In einem Sud aus schwarzem Tee, Sojasauce und Gewürzen gekocht, lange in demselben gezogen haben sie ein ganz besonderes Aroma. Und sind mit ihrem hübschen Muster nach dem Schälen auch noch schön anzusehen. Wir haben sie das erste Mal in China gegessen. Und nun machen wir sie seit einigen Jahren zu Ostern (nachdem der Mann des Hauses sich an diese Spezialität erinnert hat und ich hier ein gutes Rezept gefunden habe), denn bei all den zu essenden Eiern bleiben die gewöhnlichen einem nach einer Weile im Halse stecken, mir zumindest. Und DIESE Eier sind einfach anders. Nicht nur zu Ostern, das ganze Jahr rund passen sie wunderbar als Mitbringsel für ein Buffet oder zu einem Picknick. Lasst euch und euren Gaumen überraschen….. Das Rezept findet ihr wie immer HIER oder unten aufs Bildchen klicken. Guten Hunger!

P.S. Den Eischalen-Stempel habe ich mir vom Mittelkind ausgeliehen. Bei uns gab es die Tage eine große Stempel-Schnitz-Aktion und da waren einige Ostermotive dabei – unter anderem. Das andere waren hauptsächlich doodljump-Männchen und Fußbälle….!

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1-IMG_2861 3-IMG_2876 7-Tutorial_schmetterling 4-IMG_2885 6-IMG_2887 5-IMG_2886Oh, wir sind so bereit für den Frühling!

Die letzten Tage war es draußen einfach nur grau, naß- oder schneekalt und ziemlich ungemütlich. Trotz meiner Grau-Liebe muss ein bisschen Farbe her. Zum Glück habe ich einen Papierliebhaber als Sohn, der mir und der Oma beigebracht hat, diese hübschen Schmetterlinge zu falten. Nachdem wir einen Regenbogenreigen für Oma’s Zuhause gefaltet haben, kam mir die Schmetterlingssammlung meines Bruders in den Sinn, die bei jedem Besuch sehr bestaunt wird. Warum nicht auch Entomologe werden? Noch dazu ein tierfreundlicher??

Wir haben unsere Papiervorräte durchgeforstet und dabei festgestellt: am allerbesten ist das Papier des ZEITmagazins geeignet. So mussten etliche ältere Ausgaben daran glauben und bringen den Frühling bei uns an die Wand. Vielen Dank, liebe ZEIT – so bleibst du uns noch länger erhalten! (Die kleinen Flattermänner scheinen ziemlich echt auszusehen – so jagt unser Kätzchen die Schmetterlinge an der Wand und hat schon etliche erlegt).

Für die Schmetterlingssammlung ein Stück Buchbinderpappe mit Packpapier umschlagen,  auf der Rückseite fixieren (ich mache das gerne mit Nassklebeband), in passenden Bilderrahmen einlegen und mit Stecknadeln die Falter aufstecken. Fertig!

Hier wie immer die wirklich kinderleichte Anleitung zum Falten und downloaden. Viel Freude mit den Frühlingsboten!

Heute verlinkt bei Caro`s Grünzeug.

Eulen-Fasnacht

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Dieses Jahr reicht meine Zeit nur für ein neues Kostüm. Und da der Große nicht so richtig Lust hat auf Verkleiden, darf sich das Mittelkind etwas aussuchen (die Kleine war sehr zufrieden mit dem schon vorhandenen Schneckenkostüm….). Eine Eule will er werden. Nun gut. Bei einer Tasse Kaffee und einem frischen Hefebrötchen werden die Pläne geschmiedet – und es wird nicht eher locker gelassen, als bis alles pünktlich fertig ist! Zu unserem großen Glück hat die Oma einen riesigen Stapel tollem Wollfilz im Vorrat, an dem wir uns bedienen dürfen (HIER ist übrigens eine wunderbare Quelle von hochwertigem Wollfilz). Und so wird mal wieder geschnibbelt, gesteckt und genäht. Dem Endprodukt ist anzusehen, dass Kinderhände dabei waren, aber ich finde es nur hübsch so. Ebenso war es dann beim Zeichnen des Tutorials – falls ihr also Fragen zum Umhang habt, hinterlasst einfach einen Kommentar oder schreibt mir eine Email:)

Für Fasnacht perfekt, aber sicher auch für jede Verkleidungs- oder Kinderparty geeignet!

HUHUUUUU! (Wie immer findet ihr das Tutorial inklusive Schnittmuster für die Eulenmaske HIER und für den Umhang HIER oder unten auf die Bildchen klicken).

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