Happy Easter! (dyeing eggs with blueberries this year)

1-2016_FroheOstern05-IMG_305016-IMG_305206-IMG_3057 09-IMG_3240 12-IMG_3268 13-IMG_3281 14-IMG_3290 15-IMG_3304 Processed with VSCO Da ich dieses Jahr Ostern allein (arbeitenderweise) verbringen werde – während sich meine Familie auf der Skipiste tummelt – , haben wir am letztem Wochenende schon mal ein wenig vorgefeiert…das ist vielleicht ein bisschen unchristlich, aber so ist es halt bei uns manchmal. Es gab allerfeinsten svenska morötskaka (ha, wieder so ein schönes schwedisches Wort, worüber die Jungs natürlich sehr lachen müssen: schwedischer Möhrenkuchen) mit eigens dafür gefärbten und gekneteten Häschen und Möhrchen. Wir haben schöne Eier gefärbt zum Aufhängen: diesmal mit Blumen und Blättern belegt, mit einem Stück Feinstrumpfhose befestigt und in Rotkohl und Zwiebelschalensud gefärbt. Dabei ist mir aufgefallen, dass alles bei uns aus dem Garten kommt (ausser der Feinstrumpfhose natürlich): Eier von Yksi, Kaksi und Kolme, Blätter von der Wiese, Zwiebelschalen von der letzten Herbsternte und der mickrige Rotkohl aus dem Winterbeet. Leider haben unsere kleinen Kätzchen einen starken Spiel- und Jagdtrieb und haben fast alle Eier wieder von den Zweigen geholt. Drei konnte ich noch retten….

Einen leckeren Kaiserschmarrn gabs als Räuberessen (alle aus einer Schüssel) draußen am Osterfeuer mit unserem Weihnachtsbaum – sehr feierlich. Und schlußendlich wurden die Ostereier zum Verzehren gefärbt. Neben den Zwiebelschalen und dem Rotkohl habe ich dieses Jahr Korkusblüten (nach einem Lesertipp von Jule‘s Blogbeitrag) und Blaubeeren neu ausprobiert. Und die Beeren ergaben ein wunderschönes Lila!

Dafür ca. 150 g (gefrorene) Blaubeeren mit 200 ml Wasser aufkochen, 1 TL Essig hinzufügen und die hartgekochten Eier in den Sud legen, je nach gewünschter Farbintensität 30 min bis 8 h lang ziehen lassen. Herausnehmen, abtrocknen und mit ein wenig Butter glänzend reiben. Voilà!

Frohe Ostern für euch alle!

…und sonntags auch mal zwei….

Processed with VSCOcam IMG_0330 IMG_0327 IMG_0321 IMG_0401 IMG_0402 IMG_0404Wir haben wirklich famose Hennen. Eine wie die andere legt zuverlässig jeden Tag ihr Ei und nur an den ganz heißen Sommertagen ist hier und da mal ein Aussetzer zu vermerken. Ich bin mehr und mehr von diesen friedlichen und freundlichen Tieren begeistert, obwohl sie von Anfang an mein Gärtnerherz erobert hatten. Was für eine Vitalität und Lebendigkeit sie in den Garten bringen! Es ist so schön, die Kinder mit ihnen zu sehen und auch diese Verbindung zu Tieren am eigene Leib erfahrbar werden zu lassen. Und das Allerbeste: sie lieben es, die Küchenabfälle, Essensreste und Grünzeug aus dem Garten zu picken, liefern den weltbesten Dünger für den Garten und legen auch noch jeden Tag ein Ei! Immer wieder ein kleines Wunder.

Doch was tun mit all den Eierschalen. SOOOOOO viele! Ich füttere sie zurück, denn die Hühner haben einen enorm hohen Bedarf an Kalk, den sie für die Eierschalen-Produktion benötigen. Bevor ich jetzt Muschelkalk anschleppe, sollen sie doch ihren eigene Kalk wieder zu sich nehmen. Da immer die Gefahr besteht, dass sie Appetit auf ihre eigene Eier bekommen, müssen die Schalen aber “unkenntlich” und für die Hühner nicht mehr als Eierschalen zu identifzieren sein. Ich wasche sie also, trockne sie, sammle eine Schüssel voll…und zerkleinere sie im Mörser dann zu Kalkmehl. Ein bisschen Arbeit und ein bisschen Sach in der Küche. Aber auch hübsch anzusehen. Immer wieder.

 

 

weekend love

IMG_9831 IMG_9833 IMG_9843 IMG_9846 IMG_9855 IMG_9861 IMG_9862 IMG_9863Yippeeh! Es ist da, das erste Ei! Von unserem größten Huhn, der fleißigen Yksi (das weiße Sussexhuhn)….und früher als erwartet! So eine tolle Überraschung. Jetzt ist auch das Hühnerrauslassen und -füttern am morgen sehr begehrt bei den Jungs.

Ich merke doch ein wenig, dass ich ziemlich erledigt bin die letzten Tage. Die Sorgen um das kranke Kind haben mir etwas zugesetzt…..und der allgegenwärtige Schlafmangel, von dem ich mich so schwer trennen kann, wie mir scheint. So werde ich langsam machen dieses Wochenende. Ein bisschen im Garten und in der Erde wurschteln und Pausen machen. Das ist auch nicht gerade meine Stärke.

Dafür sind die anderen fleißig, sägen, hämmern, bohren und feilen an dem neuen Baumhaus herum  - und es hat den Namen auch verdient. Steht es doch auf dem Stumpf eines alten Baumes (!).

Nach dem Besuch auf dem Wochenmarkt dann die herrlich frischen grünen Spargel – “Asparagus Panzanella” nach einem Rezept von Heidi. Wiedermal sehr köstlich. Und dazu frische Rosmarinkartoffeln. Und jetzt nichts wie ab ins Bett…habt ein schönes Wochenende!

Heute bei Caro’s Grünzeug.

garden impressions

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Huihuihui. Wie die Zeit dahingeht im Mai….da steht die Quitte im allerfeinsten Weiß in Blüte; ein später, aber edler Ostergruß lässt sich blicken; ein leckeres Tröpfchen soll wachsen und die scharfe Kapuzinerkresse unsere Obstbäume vor Läusen bewahren….

Unsere Hühner fühlen sich prächtig wohl in ihrem neuen Heim, wie mir scheinen will. Sie wachsen so schnell! Ein besonders romantisches und sonnengeschütztes Plätzchen haben sie unter dem Flieder gefunden. Und dort auch gleich selbst ein, zwei Sandbäder gebaut, wo wir doch so ein schönes unter dem Stall gemacht haben! Aber egal, sie sollen sich im Staub suhlen können, wo sie wollen. Mittlerweile werden sie aber auch ganz schön frech, und picken Grünes ab, in allen Richtungen, bis zur eigenen Sprunghöhe! So hat die Kletterhortensie etwas gelitten und ein eigenes Zäunchen bekommen. Aber herzig sind sie alle drei.

Die Fetthenne sammelt Regen, wo sie nur kann; die Aprikose lässt auf himmlisch-süsse Marmelade (oder Nascherei!) hoffen; der Flieder duftet ganz in Weiß und unsere Gaumen dürfen sich tagtäglich am saftigen Grün erfreuen.

So frisch. So saftig. Und lebendig.

here they are

IMG_9472 IMG_9483 IMG_9484 IMG_9495 IMG_9501 IMG_9503Unsere drei Junghennen sind eingezogen! Johannes und ich sind beim Geflügelzüchter gewesen und haben sie ausgesucht…Darf ich vorstellen: Yksi, die weiße Sussexhenne und die größte (vielleicht auch älteste?) lässt sich gut streicheln, sass aber lange in der Ecke erst einmal.  Kaksi, das braune Grünlegerhuhn, ist vorwitzig, hat einen krummen Schnabel und sieht ein bisschen wie ein Adler aus. Und Kolme, das dritte im Bunde, ist ein Königsberger, samtweich und schön grau und am ruhigsten. Vorerst sitzen sie jetzt mal im neuen Stall herum um sich einzugewöhnen.

Die Namen fielen den Jungs gleich ein: die Wildgänse der Schar um Akka von Kebnekajse hiessen so aus unserem Vorlesebuch Nils Holgersson. Also. Yksi, Kaksi und Kolme.

Wer kriegt raus was es damit auf sich hat?!

Unsere persönliche Hühnergeschichte und wie wir auf die ganze Sache mit den Hennen kamen kommt später…. jetzt wird sich hier erst mal eingegackert.