being out in the green

Processed with VSCOProcessed with VSCOProcessed with VSCO Processed with VSCOProcessed with VSCO Processed with VSCO 1-160507_Plech_43 01-160507_Plech_29 02-160507_Plech_67 04-160507_Plech_89 Wir haben letztes Wochenende im Grünen verbracht…. und oh! wie war es grün!! Dieses unglaublich zarten Buchen-Maigrün, dass einem das Herz leicht werden lässt und man wieder weiss: der Winter ist endgültig vorbei, es wird tatsächlich Sommer. In allen Wanderführern, die wir in unserer netten Unterkunft im Frankenland fanden, stand “beste Jahreszeit: Anfang Mai wenn die Buchen ausschlagen”. Na, wenn wir da nicht mal alles richtig gemacht haben!

(Auf der Reise dorthin waren wir noch ein paar Tage in der Hohenlohe, wo ich eine klitzekleine Steinmeditation am Fluß machen konnte – inspiriert von Nick. Das Mittelkind hat alle Teichmolche der Großeltern untersucht und die Kleinste lange Vorlesestunden mit der Großmutter genossen.)

Wandern, klettern, in dunkle Höhlen einsteigen, picknicken, viele, viele Stöcke schnitzen, in der Wiese liegen und die Sonne geniessen, den frischen, warmen Wald riechen und einen wunderschönen Tag mit meiner lieben Freundin Charlotte und ihrer Familie verbringen. Und gegen Abend die heißgelaufenen Füße im Badeteich abkühlen – wenn das nicht Kraft gibt für die nächsten Wochen!

Das heilsame Grün.

 

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19/25

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“A portrait of my children, once a week, in 2016″

I have not been posting this series in 2016, but well, this week, I cannot resist. After this longing for warmth, sun and summer we found ourselves in wild nature with oh so many lovely flowers. Made my heart jump.

Jakob: You know, my big boy, when I try to recall the happiest and lightest time of my childhood, I always say “when I was eight”. Perfect age to be completely happy. Your age.

Johannes: My flower child by heart – you happen to find the most special and interesting little insects while picking one bouquet after the other…

Josephine: Fairy princess with a strong mind and will these days. As always our Miss Sunshine. How it fits the weather right now!

Inspired by Jodi.

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rhabarbara überall

IMG_4395IMG_4397 IMG_43981-Rezept_Rhabarberkuchen2IMG_4400 IMG_4439 IMG_4440 IMG_4443 ….wie die Kleine immer sagt. Das tolle Gemüse (!) wird in den letzten Tagen immer wieder und wieder verbacken, verkocht, roh in Zucker gedippt genascht und verarbeitet zu allerlei guten Dingen. Wie diesen oberleckeren Rhabarberkuchen, der – mal wieder – aus der Feder und reichem Backschatz meiner Schwiegermutter stammt. Wie ihr unschwer erkennen könnt, habe ich ihn diesmal mit einem Mürbeteig drunter gebacken (ein sehr hilfreicher Tipp von Jamie Oliver: den gekühlten Mürbeteig nicht mühsam wieder ausrollen, sondern einfach in dünne Scheiben schneiden und dann zusammendrücken), was auch köstlich war. Eigentlich kann ich mich nicht entscheiden, was besser dazu passt: Hefe-oder Mürbeteig. Der einzige Nachteil beim Hefeteig: nach einem Tag weicht er gerne durch.

Und keine Sorge, an diesem Tag hatten wir keine Gäste! Manchmal ist es schwer, eine Horde hungriger Kinder im Zaum zu halten….

Das Rezept findet sich HIER oder unten auf das Bildchen klicken. Viel Freude beim Nachbacken!

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ZEIT #kochtag 2016 …….für und von judith

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So, liebe Judith, nun zu dir (und natürlich zu allen anderen auch!). Seit Tagen schon erreiche ich dich nicht und auch heute steckst du in einem 24-Stunden-Dienst fest. Also gibt es halt eine Überraschung für dich. Meine liebe Freundin Ina hat mir den wunderbaren Tipp gegeben, doch an der Bloggeraktion “Rezepte von guten Freunden” des ZEIT#kochtag mitzumachen. Weil das ja eigentlich genau mein Ding ist, gute Rezepte von guten Freunden – zu kochen, zu sammeln und zu illustrieren. Und nun ist es soweit. Du bekommst DEIN Rezept (und alle anderen auch!). Erinnerst du dich?

Ich habe die liebe Judith vor 18 Jahren kennengelernt (yes! wir werden alt!!), direkt nach dem Abitur haben wir beide so etwas wie ein freiwilliges soziales Jahr gemacht, im Camphill “Fondation Perceval” in Lausanne. Dort haben wir sehr viel (mit behinderten Kindern und Jugendlichen) gearbeitet, gut gegessen und viel getanzt – und sehr wenig geschlafen. Und seitdem begleiten und bereichern wir uns gegenseitig im Leben. Wir teilen unsere Liebe zu fernen Ländern, fremden Sprachen, reisen gern mit leichtem Herzen und Gepäck, haben uns an den verschiedensten Orten der Welt besucht, haben schlussendlich dasselbe studiert, und ja: teilen denselben Beruf. Wo immer Judith auch war, bin ich hin, und wenn ich eine neue Idee hatte, kam Judith bald auch hinterher. Seit wir Kinder und einen festen Wohnsitz haben, stehen unsere Rucksäcke etwas stiefmütterlich verlassen in der Ecke und dafür laufen die Telefone heiss und ich weiss: selbst nachts um 3 Uhr könnte ich bei ihr anrufen und mir einen guten Ratschlag abholen oder einfach ein offenes Ohr zum Zuhören bekommen. Und: Judith ist definitiv meine Freundin mit den allercoolsten Kapuzenpullis. Immer schon.

Liebe Judith, nun zu deinem Rezept. Du hast mich damals in der Dominikanischen Republik besucht (nachdem du auch 6 Monate dort verbracht hattest und ich nun da war) und wir wollten deiner Gastmutter ein Abendessen kochen. Ich war fasziniert, wie du einfach so – ohne Rezept bei der Hand – diese wahnsinnig leckere Spinatquiche gezaubert hast. Bei ca. 40 Grad und 98% Luftfeuchtigkeit standen wir in der Karibik-Küche rum, haben gefühlt Tonnen von Spinat geschnibbelt und am Ende kam diese festliche Quiche heraus, die uns mit einigen Freunden einen sehr netten Abend beschert hat. Ich habe sie seitdem bestimmt 75mal nachgebacken und jedes Mal war sie köstlich. (Bei unserer standesamtlichen Hochzeit und dem selbstgekochten Essen gab es sie auch, ich glaube sogar, du hast mitgegessen, obwohl du in die falsche Bahn gestiegen bist und Stunden später ankamst!). In meiner ganzen Familie heisst dein Rezept nur “Judithssuperspinatquiche”. Sie eignet sich wunderbar für Buffets, festliche Anlässe, lässt sich gut im Voraus backen und dann einfrieren (zum Beispiel für die Wochenbettzeit), ist auch kalt auf die Hand gut wenn’s mal schnell gehen muss, ein willkommenes Mitbringsel,  und schon des öfteren ein Geburtstagsessen gewesen. Einfach ein Alleskönner. Am liebsten garniert mit einem großen bunten Salat. Aber nun genug der Worte: testet selbst!

Das Rezept findet ihr wie immer HIER oder unten aufs kleine Bildchen klicken.

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Dieser Beitrag erscheint anlässlich des ZEIT Kochtags 2016, einem bundesweiten Aktionstag am 22. April, der Menschen dazu anregen soll, selbst zu kochen und sich mit ihrem Essen bewusst auseinanderzusetzen.

ZEITKochtag2016_Logo

 

 

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little upcyling

1-IMG_2833 2-IMG_2836 3-IMG_2869 5-IMG_2872Heute ein kleiner Rückblick in den März. Da war es kalt und nass draußen, so dass relativ viel drin gewerkelt wurde. Bei einem Streifzug durch unser Vorörtchen einen kleinen Setzkasten gefunden und ihn mal mitgenommen. Die vielen Schätze der Kinder stapeln sich in diversen großen und kleinen Schachteln, Boxen, Zigarrenkästen, Eierkartons und sind doch viel zu schade, um im Verborgenen zu bleiben. Der Setzkasten wurde auseinander genommen, die Holzteile mit viel Liebe von der Allerkleinsten geschliffen und die Rückwand für mangelhaft erklärt. Wie gut, dass sich in meinen Papiervorräten noch ein schöner Bogen wiederfand! Direkt aus Stockholm, aus einem kleinen Lädchen in Gamla Stan, von einer beeindruckenden Papierkünstlerin handgeschöpft (DORT mitgenommen vor zwei Jahren im Sommerurlaub). Eine neue Rückplatte aus Sperrholz gesägt, mit dem Papier bezogen und die glatten Holzlamellen wieder eingesetzt und: fertig. Umso schöner, dass dem Großen als erstes seine Schätze aus Amerika in die Hände fallen. Das berührt mich, denn scheinbar teilen wir alle in unserer Familie einen gemeinsamen, sehr positiven Erinnerungsschatz an diese Zeit. (Die untere Hälfte des Kastens wird mittlerweile von einer Armada Tippkick-Männchen und LegoStarWars-Figuren bevölkert. Nur damit keiner glaubt, hier sei alles heilig.)

Ein vom Mann “gefundener” gefällter Kirschbaum aus einer der umliegenden Obstwiesen wurde heimgeschleppt, ein wenig getrocknet und dann mit der Motorsäge bearbeitet. Und heraus kam ein herziger Geier – der, wie alle Tiere derzeit von der Kleinsten am Hals herumgetragen wird. (Die Katzen nehmen sich schon sehr in acht vor ihr….). Der Geier wohnt jetzt bei meiner Schwiegermutter. Und hat es bestimmt gut dort.

Verlinkt mit Caro‘s Grünzeug.

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Happy Easter! (dyeing eggs with blueberries this year)

1-2016_FroheOstern05-IMG_305016-IMG_305206-IMG_3057 09-IMG_3240 12-IMG_3268 13-IMG_3281 14-IMG_3290 15-IMG_3304 Processed with VSCO Da ich dieses Jahr Ostern allein (arbeitenderweise) verbringen werde – während sich meine Familie auf der Skipiste tummelt – , haben wir am letztem Wochenende schon mal ein wenig vorgefeiert…das ist vielleicht ein bisschen unchristlich, aber so ist es halt bei uns manchmal. Es gab allerfeinsten svenska morötskaka (ha, wieder so ein schönes schwedisches Wort, worüber die Jungs natürlich sehr lachen müssen: schwedischer Möhrenkuchen) mit eigens dafür gefärbten und gekneteten Häschen und Möhrchen. Wir haben schöne Eier gefärbt zum Aufhängen: diesmal mit Blumen und Blättern belegt, mit einem Stück Feinstrumpfhose befestigt und in Rotkohl und Zwiebelschalensud gefärbt. Dabei ist mir aufgefallen, dass alles bei uns aus dem Garten kommt (ausser der Feinstrumpfhose natürlich): Eier von Yksi, Kaksi und Kolme, Blätter von der Wiese, Zwiebelschalen von der letzten Herbsternte und der mickrige Rotkohl aus dem Winterbeet. Leider haben unsere kleinen Kätzchen einen starken Spiel- und Jagdtrieb und haben fast alle Eier wieder von den Zweigen geholt. Drei konnte ich noch retten….

Einen leckeren Kaiserschmarrn gabs als Räuberessen (alle aus einer Schüssel) draußen am Osterfeuer mit unserem Weihnachtsbaum – sehr feierlich. Und schlußendlich wurden die Ostereier zum Verzehren gefärbt. Neben den Zwiebelschalen und dem Rotkohl habe ich dieses Jahr Korkusblüten (nach einem Lesertipp von Jule‘s Blogbeitrag) und Blaubeeren neu ausprobiert. Und die Beeren ergaben ein wunderschönes Lila!

Dafür ca. 150 g (gefrorene) Blaubeeren mit 200 ml Wasser aufkochen, 1 TL Essig hinzufügen und die hartgekochten Eier in den Sud legen, je nach gewünschter Farbintensität 30 min bis 8 h lang ziehen lassen. Herausnehmen, abtrocknen und mit ein wenig Butter glänzend reiben. Voilà!

Frohe Ostern für euch alle!

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Chinese tea eggs

1-IMG_3022 1-Rezept_ChineseTeaEggs 2-IMG_3039 3-IMG_3032Diese Eier sind einfach wahnsinnig lecker. In einem Sud aus schwarzem Tee, Sojasauce und Gewürzen gekocht, lange in demselben gezogen haben sie ein ganz besonderes Aroma. Und sind mit ihrem hübschen Muster nach dem Schälen auch noch schön anzusehen. Wir haben sie das erste Mal in China gegessen. Und nun machen wir sie seit einigen Jahren zu Ostern (nachdem der Mann des Hauses sich an diese Spezialität erinnert hat und ich hier ein gutes Rezept gefunden habe), denn bei all den zu essenden Eiern bleiben die gewöhnlichen einem nach einer Weile im Halse stecken, mir zumindest. Und DIESE Eier sind einfach anders. Nicht nur zu Ostern, das ganze Jahr rund passen sie wunderbar als Mitbringsel für ein Buffet oder zu einem Picknick. Lasst euch und euren Gaumen überraschen….. Das Rezept findet ihr wie immer HIER oder unten aufs Bildchen klicken. Guten Hunger!

P.S. Den Eischalen-Stempel habe ich mir vom Mittelkind ausgeliehen. Bei uns gab es die Tage eine große Stempel-Schnitz-Aktion und da waren einige Ostermotive dabei – unter anderem. Das andere waren hauptsächlich doodljump-Männchen und Fußbälle….!

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osternester – easter baskets

Processed with VSCO Processed with VSCO Processed with VSCO Processed with VSCO Processed with VSCO1-IMG_20160315_170411 9-IMG_3077Trotz einer alleinerziehenden Woche darf bei uns gewerkelt werden (es wird sozusagen eingefordert, jetzt wo ich ein paar Tage frei habe) … und da Ostern kurz vor der Türe steht (und die Oma sich sicher auch über eins freuen wird) kamen uns die Heunester in den Sinn, die wir vor ein paar Jahren schon mal gemacht hatten. Die Frau aus meinem Lieblings-Erntelädchen (inklusive Bauernhof) war so freundlich, mich mit einer seeehr großen Tüte Heu zu beschenken. So Heu ist einfach wunderbar. Es duftet, dass man meint, es wäre Sommer….Jedenfalls roch es bei uns im Wohnzimmer wie in einem Sommer-Stall und sah ehrlicherweise auch so aus.

Für ein Osternest nehme man zwei große (Erwachsenen-) Hände voll Heu und schneide es grob mit einer Schere in ca. 10-15 cm lange Stücke. Dann benötigt man Tapetenkleister, ca. ein gutes halbes kleines Schälchen voll (ich würde schätzen ca. 100 ml wem meine Beschreibung zu ungenau ist). Ein großes Müslischälchen wird mit Frischhaltefolie ausgelegt, dann wird das Heu hineingelegt, ordentlich mit Kleister eingeschmiert (man darf hier ruhig etwas panschen, so dass das Heu feucht ist – aber es pappt auch überall!) und dann in Form gelegt mit den Händen. Eine möglichst etwas kleinere Schale – es funktioniert aber auch mit einer gleichgroßen – wird an der Außenseite auch mit Frischhaltefolie bedeckt und nun kann mit der kleineren Schale das Heu gepresst werden. Dabei auch den Rand des Nestchens mit den Fingern glattdrücken. Danach dreht man beide Schälchen um, entfernt die äußere, größere und kann jetzt nochmals mit den Händen (mit der Frischhaltefolie auf dem Heu) das Nest – von außen sozusagen – in Form pressen. Nun die Folie abziehen und das Ganze so wie es ist, einen halben bis ganzen Tag auf der Fensterbank (oder Heizung) trocknen lassen. Dann umdrehen, das innere Schälchen samt Folie entfernen und nochmals gut trocknen lassen. (Auf der Heizung geht es relativ schnell). Fertig!

(Von den allerhübschesten Blau-Eiern berichte ich später!)

Heute verlinkt bei Caro’s Grünzeug.

So here you’ll find an easy tutorial on how to make your own natural Easter baskets – they look pretty much like real bird nests! You`ll need two (grown-up) hands full of hay, two little bowls (preferably own slightly bigger than the other one), one cup of liquid wallpaper adhesive, cling foil, some patience and will to clean up a little hay barn afterwards.(But hey! At least it smells like summer!). I got my hay from my favorite farmer and their little farmer shop – do not hesitate to ask for a small bag of hay.

First you have to cover the inside of the bigger bowl with cling foil, and the outer side of the smaller bowl as well. Then you take the hay, cut it roughly in 10-15 cm pieces and put it in the bigger bowl. Massage the wallpaper adhesive into the hay so that it feels damp and press it towards the brim of the bowl – it now should already have the rough form of a nest. Then you take the smaller bowl (with the cling foil on the outside), put it onto the hay into the bigger on and press it really hard. Turn the bowls over, take the outer bigger bowl away and press the foil-covered hay again with your hands to shape a nest. Carefully take away the cling foil on the outside and let the nest dry for about half a day (fast on a heater). Then turn the nest around, carefully take off the inner bowl with the foil and let dry for another day until the nest is totally dry and ready for Easter. Have fun!

Today linked up with Caro’s Grünzeug.

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zu wasser gelassen

.. 6-IMG_2809 7-IMG_2802 2-IMG_2811 3-IMG_2815 4-IMG_2816 9-IMG_2806 1-IMG_2780 8-IMG_2789Meine Jungs waren mal wieder ganz fleißig die letzten Wochen und Monate. Ich weiß eigentlich gar nicht recht, wann genau sie dieses Projekt gestartet haben. Ich weiß nur, dass das Sparen für einen “echten” Außenbordmotor für das zukünftige Boot recht langwierig ist bei den hiesigen Taschengeldraten. Und da die Pläne für die Yacht/Rennboot/Hausboot alle schon bis ins kleinste Detail existieren (hier die Dusche, dort der Kühlschrank, hier der Pool!), hat mein Mann vorgeschlagen, doch ein etwas größeres Modellboot für das Traumschiff zu bauen. Er hat natürlich auch geholfen, beim Aushöhlen, Schnitzen, Leimen, Schrauben, Schleifen, Lackieren, Bohren und Nageln. Aber ich finde es bewunderswert, mit welcher Ausdauer die beiden immer und immer wieder in die Werkstatt zum Bootbauen gerannt sind. Nachdem das Christkind auch einen echt guten Riecher diese Jahr hatte (“wirklich, das beste Geschenk ist der Motor”), und der Bootslack getrocknet war, konnte die erste Ausfahrt der beiden Schönheiten am ersten sonnenbeschienenen Wochenende stattfinden.

Wie spannend! Sie fahren! (Natürlich fahren die Boote nur in eine Richtung, man muss sie also mit einer Schnur wieder herholen. Was nicht ganz einfach ist, wenn man sich im Geäst verheddert. Oder in der Schiffsschraube…). Aber das Fazit der Jungs: ein größerer Motor muss her. Die kleinen sind zu schlapp für die schweren Holzschiffe. Da kann man nur auf den Osterhasen warten. (Oder doch 24 Wochen Taschengeld sparen, wie Jakob mit zweifelndem Gesicht gleich feststellte.) Bis dahin wird weitergehobelt.

(Josephine fuhr mangels eines eigenen Schiffes einfach direkt mit ihrem Gefährt in den Tümpel.)

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coloring up the gray

1-IMG_2861 3-IMG_2876 7-Tutorial_schmetterling 4-IMG_2885 6-IMG_2887 5-IMG_2886Oh, wir sind so bereit für den Frühling!

Die letzten Tage war es draußen einfach nur grau, naß- oder schneekalt und ziemlich ungemütlich. Trotz meiner Grau-Liebe muss ein bisschen Farbe her. Zum Glück habe ich einen Papierliebhaber als Sohn, der mir und der Oma beigebracht hat, diese hübschen Schmetterlinge zu falten. Nachdem wir einen Regenbogenreigen für Oma’s Zuhause gefaltet haben, kam mir die Schmetterlingssammlung meines Bruders in den Sinn, die bei jedem Besuch sehr bestaunt wird. Warum nicht auch Entomologe werden? Noch dazu ein tierfreundlicher??

Wir haben unsere Papiervorräte durchgeforstet und dabei festgestellt: am allerbesten ist das Papier des ZEITmagazins geeignet. So mussten etliche ältere Ausgaben daran glauben und bringen den Frühling bei uns an die Wand. Vielen Dank, liebe ZEIT – so bleibst du uns noch länger erhalten! (Die kleinen Flattermänner scheinen ziemlich echt auszusehen – so jagt unser Kätzchen die Schmetterlinge an der Wand und hat schon etliche erlegt).

Für die Schmetterlingssammlung ein Stück Buchbinderpappe mit Packpapier umschlagen,  auf der Rückseite fixieren (ich mache das gerne mit Nassklebeband), in passenden Bilderrahmen einlegen und mit Stecknadeln die Falter aufstecken. Fertig!

Hier wie immer die wirklich kinderleichte Anleitung zum Falten und downloaden. Viel Freude mit den Frühlingsboten!

Heute verlinkt bei Caro`s Grünzeug.

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fernweh

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Ab und an ergreift es mich einfach. Die Sehnsucht, auf Wanderschaft zu gehen. Weit weg. Mit leichtem Gepäck. Alles hinter sich lassen. Vielleicht nicht alles, die Liebsten mitnehmen, aber halt den (materiellen) Ballast des Alltags. Die Augen wieder öffnen für alles Neue was kommt. Für die kleinen Dinge. Die Momente, die wertvoll sind und die in Erinnerung bleiben. Die das Leben ausmachen.

Grade träume ich sehr vom Frühling. Die Lieblingswiese, die hoffentlich bald wieder zum Leben erwacht. Und mein Traum von Californien. Die Erinnerung den nasskalten Februar hier gegen einen milden Frühling mit viel Sonne dort zu tauschen ist einfach zu schön um wahr zu sein.

(So träume ich weiter. Zarte weiße Sterne bei meiner Mama gemacht von hier. Den allerhübschesten Zugvogelstoff von hier nach einem guten Tipp von Caro aufgezogen. Nebenan meine liebste Stadt von hier. Neben zarten platonischen Körpern aus Zahnstochern und Heißklebepistole vom großen Sohn. Und drinnen kommt der Frühling schon.)

Habt ihr auch manchmal Fernweh? (So lustig, grade entdeckt: Fernweh heißt auf Englisch wanderlust. Genau das meinte ich.)

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little things…right now

1-IMG_2732 2-IMG_2735 6-IMG_2747 3-IMG_2737 4-IMG_2739 8-IMG_2775 7-IMG_2763 5-IMG_2746Moments at home have become so precious for me. Right now, every single minute I can be with my children, be outdoors and watch the chickens, prepare a meal in mindfulness and peace or simply listen to the sounds around me (or my heart beat) is important for me. It refills me with joy and gratefulness for life and living and being alive. It gives me strength and power to go through this exhausting period of my life. It is the light above me when I feel like a toad sitting deep in the mud.

So here are the simplest things in life….worth so much theses days.

Sunday afternoons special granola – for the rest of the week, slightly adapted from here. My favorite sweets theses days, nerve calming Hildegard-von-Bingen-cookies, recipe of the favorite kindergarden teacher of my smallest one (hopefully to be published here soon). My little succulent garden waiting to be planted in real soil. One of our favorite meals of my favorite cook: Farro Lentil Soup with Greek Lime Joghurt. Love the colors of the crushed eggshells ready to be fed to the chickens. Winter kale in my garden. Kolme has become so pretty (no, she always has been!). Dried hydrangea making space for the spring to come. (And: I really miss blogging! See you soon!)

 

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