Eulen-Fasnacht

09-Tutorial_Eulenmaske1 Processed with VSCO 06-IMG_2844  10-Tutorial_Eulenmaske2 04-IMG_2425 11-Tutorial_Eulenumhang1 05-IMG_2430 08-IMG_2841 

Dieses Jahr reicht meine Zeit nur für ein neues Kostüm. Und da der Große nicht so richtig Lust hat auf Verkleiden, darf sich das Mittelkind etwas aussuchen (die Kleine war sehr zufrieden mit dem schon vorhandenen Schneckenkostüm….). Eine Eule will er werden. Nun gut. Bei einer Tasse Kaffee und einem frischen Hefebrötchen werden die Pläne geschmiedet – und es wird nicht eher locker gelassen, als bis alles pünktlich fertig ist! Zu unserem großen Glück hat die Oma einen riesigen Stapel tollem Wollfilz im Vorrat, an dem wir uns bedienen dürfen (HIER ist übrigens eine wunderbare Quelle von hochwertigem Wollfilz). Und so wird mal wieder geschnibbelt, gesteckt und genäht. Dem Endprodukt ist anzusehen, dass Kinderhände dabei waren, aber ich finde es nur hübsch so. Ebenso war es dann beim Zeichnen des Tutorials – falls ihr also Fragen zum Umhang habt, hinterlasst einfach einen Kommentar oder schreibt mir eine Email:)

Für Fasnacht perfekt, aber sicher auch für jede Verkleidungs- oder Kinderparty geeignet!

HUHUUUUU! (Wie immer findet ihr das Tutorial inklusive Schnittmuster für die Eulenmaske HIER und für den Umhang HIER oder unten auf die Bildchen klicken).

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gemütlicher geburtstag

1-IMG_15244-IMG_15375-IMG_15476-IMG_15622-IMG_15333-IMG_1535Mittlerweile sind wir schon die entspannten Kindergeburtstagsprofis. Ich bin immer wieder begeistert von meinem Liebsten, der so seelenruhig eine Kinderhorde vom Kindergarten mit nach Hause bringt an diesen Tagen. Ein langer Umweg durchs Dorf zu Fuß mit einer lustige Schatzsuche führt nach Hause, die Kinder kommen mit roten Wangen (nach geschätzen 2-3 km!) hier an und freuen sich immer noch über die ein oder andere Rätsel-Scherz-Frage von unterwegs. Der lang gesuchte Schatz ist unsere beliebete Fisch-Pinata (ein mexikanischer Brauch, eine Figur aus Pappe, die mit Süssigkeiten gefüllt von den Kindern mit einem Stock zerschlagen werden muss), die dieses Jahr nicht überlebt hat. Es gibt ein gemütliches und ruhiges Kuchenessen drinnen, die Geschenke werden ausgepackt – und die Kinder spielen. Ein kleines Lagerfeuer und ein von der Oma spendiertes Feuerwerk der Abschluß des Nachmittags. Wunderbar.

Dieses Jahr wollte ich nicht ständig diskutieren und überlegen, wer „zuerst“ und „danach“ an der Reihe ist: so gab es für jedes Kind einen Platzhalter, die Stäbchen wurden mit der Rückseite nach oben gemischt, und der Vorgänger hat für den Nächsten sein Stäbchen gezogen. Von den Kindern voll akzeptiert und auch noch als Tischkärtchen gedient. Ich habe popsicle sticks (genauso gut funktioniert es mit gesammelten Eisstäbchen oder Mundspatel – vom netten Kinderarzt erbettelt!) genommen, mit buntem washi tape beklebt und mit einem schwarzen Fineliner Gesicht, Hals, und Füße gezeichnet. Und den Namen natürlich daraufgeschrieben.

 

our advent – and a little craft idea

IMG_1395IMG_1415 IMG_1396 IMG_1429 IMG_1444 IMG_1470 IMG_1471 IMG_1473 IMG_1476 IMG_1479 IMG_1486 IMG_1507 IMG_1465 IMG_1466Unsere Adventszeit beginnt meist mit einem Geburtstag. So auch dieses Jahr: das Mittelkind ist sechs Jahre alt geworden! Unglaublich, wie schnell die Zeit dahingeht…eben noch das genüssliche Stillbaby, dann unser in sich ruhendes Kleinkind und jetzt das energische und willenstarke Vorschulkind. Unser sensibles Löwenkind. Unser wilde Abenteurer. An diesem besonderen Tag hat er seine liebsten Menschen um sich versammelt, der Lieblingskuchen steht auf dem Tisch, das Lieblingsessen brutzelt im Ofen. Draussen ist es kalt und grau, genau wie am Tag seiner Geburt. Drinnen brennen die Kerzen und es leuchtet und glitzert. Und –  tatsächlich: ein Traum wird war. Ein eigenes kleines Boot. Der erst Schritt zum Traumberuf Wildwasserkajakweltmeister.

Langsam kehrt auch bei uns die Vorweihnachtsstimmung ein. Aber erst einmal sind wir alle richtig krank geworden und hüten gemeinsam das Sofa/Bett/Kuschelecke. Für eine klitzekleine Adventsbastelei hat den beiden Kleinsten die Kraft heute noch gereicht. Hübsch sehen sie aus, die gepickten Orangen! Und anscheinend riechen sie auch lecker. Aber das kann ich momentan nicht beurteilen.

Hier findet ihr die Mini-Anleitung – oder unten aufs Bildchen klicken. Viel Freude!

Heute verlinkt bei Caro`s Grünzeug.

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IMG_1362 IMG_1364 IMG_1367 IMG_1369 IMG_1372 IMG_1382 IMG_1374 IMG_1375 IMG_1378 IMG_1380So, nun pünktlich zum ersten Advent ein kleines köstliches Weihnachts -„Guutzle“-Rezept – ich hoffe, euch zu jedem (potentiellen Back-) Vorweihnachtswochenende mit einem der vielfach erprobten und in unserer Familie sehr beliebten Keks- oder Süßigkeit- Rezepte zu erfreuen.

Heute für all diejenigen, die immer noch einen kleinen Quittenvorat im Keller haben, und nicht wissen, was sie daraus zaubern können. Von meiner lieben Schwiegermutter stammt wieder einmal das Rezept und ist die schwäbische Variante des Quittenbrotes, hier bekannt unter „Quittenspeckle“. Es schmeckt einfach himmlisch gut, hat die Konsistenz von sehr gutem Fruchtgummi, ist genau richtig süss und auf unserem Weihnachts-Plätzchen-Teller als eins der ersten „ausverkauft“. Es bedarf mehrerer Arbeitsschritte und ist ein klein bisschen aufwendiger – aber ich verspreche Euch, Eure Mühen werden belohnt werden!

Das Wichtigste ist das ausdauernde Rühren (damit möglichst viel Wasser verdampft und das Mus sehr zäh ist) und das ausdauernde Warten, bis sie richtig gut trocken sind. Ansonsten ziehen sie in der Keksdose wieder Wasser, schwimmen weg oder schimmeln gar bis zum Heiligabend. Ich war bei der ersten Fuhre auch etwas zu ungeduldig und musste alles wieder auspacken. Meine Schwiegermutter hat mir geraten, sie einfach zum Trocknen noch mal eine Woche „oben auf den Kinderzimmerschrank“ zu stellen. Gute Idee. Wären da nicht die vielen Naschkatzen….

Seid bereit für die besten Fruchtgummis der Welt!!

P.S. Bei der Form war ich mir erst unsicher, ob Dreieck oder Raute…aber jetzt ist sicher: Raute!!! (Da kann man auch hübschere Formen mit legen…)

Das Rezept findet ihr hier (oder unten aufs Bildchen klicken). Für Rückfragen steh ich gern bereit!!

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kräuter im herbst

Processed with VSCO Processed with VSCO with g3 preset Processed with VSCO  Processed with VSCOProcessed with VSCO Processed with VSCO Processed with VSCOObwohl unsere Herbstferien jetzt schon einige Zeit hinter uns liegen, will ich ein bisschen berichten. Heute von den Kräutern nämlich, die ich dieses Jahr im Garten meiner Eltern geerntet (und auch von ihren eigenen getrockneten Schätzen nehmen durfte) und zu einem feinen Kräutersalz verarbeitet habe – so dass auch im tiefsten Winter das bei uns sehr beliebte Kräuter-Butterbrot oder das weiche Sonntagsei herrlich nach Sommer schmeckt. Oder einfach nach guten Kräutern. Hilfe hatte ich diesmal vom kleinsten Sprössling. So richtig nach Herzenslust in den Mörser hämmern und rühren, das war toll!

Selbst bei diesem Wetter finden sich im Garten weiterhin Rosmarin, Thymian und Majoran ein (vielleicht nicht ganz so aromatisch und ölgetränkt wie im Sommer, aber immerhin) und der Rest der Kräuter lässt sich sicher auf dem Wochenmarkt finden. Meine Erfahrung beim Kräutersalz-Mörsern: viel, viel Kräutermasse im Verhältnis zum Salz nehmen. Sonst schmeckt das Salz „zu salzig“, wie meine Kinder erst einmal bemerkten…..

Hier also das Rezept dazu. (Oder wie gewohnt, unten auf das Bildchen klicken). Lasst es euch schmecken, das nächste gekräutersalzte Sonntagsei!!

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freier freitag

IMG_1325 IMG_1328 IMG_1330 IMG_1331 IMG_1332 IMG_1333 IMG_1335 IMG_1345 IMG_1348 IMG_1352Diese Konzentration. Diese Stille. Diese Dichte im Raum. Nur wir beide heute morgen. Zeit zu zweit, Zeit zum Atmen.

Meist am Freitag darf ein Kind daheim sein (wenn die Schulpflicht nicht greift!) bei mir und es tut so gut, diese gemeinsame Zwei-Zeit. Heute war es das Mittelkind. Er hatte sich direkt auch was vorgenommen, schon seit Längerem eigentlich: eine kleine Tasche aus Papa’s alter Jeans zu nähen. Aus dem Hosenbein, um ganz genau zu sein. Inspiriert von hier und dem Haufen Jeans, die aussortiert wurden (mal wieder). Anstelle eines alten Ledergürtels haben wir den hier gefunden, und oben noch einen Druckknopf (Kam Snap) angebracht, dass der Inhalt nicht gleich herausfällt. Trotz der Kleinheit der Tasche – man könnte auch Clutch sagen – passt erstaunlich viel rein. Wir haben am Nachmittag getestet: 1 Flasche Wasser, Trainingsjacke und Torwarthandschuhe. Siehste mal. Mit einer upcycling-clutch zum Fussballtraining.

famille royale

Processed with VSCOProcessed with VSCO Processed with VSCO Processed with VSCO Processed with VSCO Processed with VSCO Processed with VSCOEin wunderschöner Herbsttag heute, so sonnig, warm und mild, dass man meinen könnte, der Frühling ziehe ums Haus. Wären da nicht die vielen goldgelben Blätter überall….!

Während der männliche Part der Familie eine (nach den Erzählungen zu urteilende) atemberaubende Mountainbike-Schanzen-Cross-Tour durch den Herbstwald macht, bin ich mit dem kleinen Mädchen auf dem Spielplatz unterwegs – und wir finden die allerschönsten großen, majestätischen Ahornblätter. In Hülle und Fülle. Eifrig gesammelt und einfach aber durchaus effektiv sind diese Blätterkronen zusammengesteckt. Das untere Drittel falten, den Stengel als „Nähfaden“ benutzen und so eine Königsfamilie zaubern!

“ Ich Zessin. Was bist du?“ „Königin.“ Herrlich.

Spät verlinkt bei Caro’s Grünzeug.

in the meantime…..

IMG_1279 IMG_1280 IMG_1281 IMG_1284 IMG_1289 IMG_1286 IMG_1297 IMG_1301…in the wood workshop.

I had a long day at work, just exhausting. When I came home, I was welcomed by four happy family members that had spent all day long in our wood workshop. Dusty, wooden-smelling kids. And also a dusty husband. They had also be working all day long. But in their own rhythm, with their own ideas what to make, with cozy breaks in between and with a little help of their daddy according to their skills. (Just to say: all these „working condititons“ are in total contrast to my job). Well. The oldest made a wooden bowl („for our next camping trip in the wilderness“) all by himself. The second boy worked on a little bathtub for our fairy house, decided then it should be made into a sailing boat. With quiet some help with the carving and my help with sewing the sail he made it happen. And the little girl wanted to make a „boat to drive“. Well, it looks like a little car to me. But it is definitively a boat!

It honestly fills my heart with joy. Seeing (and smelling!) these wooden toys. And coming home to a bunch of dusty, dirty, sweaty, proud, smiling little (and big) ones that I love to bits and pieces.

favorite bottle cap buttons

Processed with VSCOcam Processed with VSCOcam with p5 preset Processed with VSCOcam with g3 presetKennt ihr das auch, diese unzähligen Sammlungen der Kinder?? Kilos von diversen Kleinteilen? Tüten voller Schraubenmuttern, Boxen voll mit Bierdeckeln, Schachteln mit Münzen von Währungen, die seit 25 Jahren nicht mehr existieren oder (sehr praktisch in der Handschuh- und Mützen-Klappe der Garderobe gelagerte – so dass IMMER alles rausfällt beim Öffnen-) Tüten mit Kronkorken?? Wir haben ein paar solcher Sammler im Haushalt und  – ähem, vom Vater haben sie es nicht. Aber irgendwann im Spätsommer, als wieder recht viele Kronkorken anfielen, kam mein großer Tüftlersohn mit der Idee um die Ecke, Anstecker (engl.: buttons) daraus herzustellen. Besser gesagt, PRODUZIEREN, denn nachdem er eine passende und zeitsparende Methode entdeckt hatte, alle meine großen Sicherheitsnadeln an verschiedensten Biermarken zu befestigen, war er wieder mal nicht zu bremsen (geschäftssinnig wie er ist, rechnet er sich dann immer aus, wieviel er damit verdienen könnte, wenn er es für 1….nee, doch 1,50 Euro verkaufen kann. Also, bei 150 Stück….!). Meist kommt es (bislang) noch nicht zu großangelegten Verkaufsaktionen, aber die Tage sind gezählt, würde ich mal behaupten. Egal. Damit ihr und eure Kinder sich auch an den herrlich einfachen und –  je nach Kronkorken auch sehr hübschen – Ansteckern erfreuen könnt, findet ihr hier die Anleitung. Bestimmt auch eine lustige Idee für einen Kindergeburtstag…

 

bottlecap1-001 (für die Anleitung einfach auf das kleine Bildchen klicken)

puppenMITmacherei #4

IMG_20150823_213420631 Processed with VSCOcam IMG_20150823_225430826 Processed with VSCOcam Processed with VSCOcam IMG_0787 IMG_0784 IMG_0734So, da ist es nun, das vierte Blogtreffen der PuppenMITmacherei von der Naturmama und Mariengold….heute geht es um die Gestaltung des Puppengesichtes und der Haare! Ich muss gestehen, an dem zweiten Teil (der haarige) hätte ich fast aufgegeben und wäre gescheitert und hätte dieses ganze Projekt am liebsten begraben. Aber der Reihe nach.

Mein Babypüppchen hat eine sehr tiefe Augenlinie bekommen, mit gutem Grunde, denn ich finde, erst dann sieht es wirklich aus wie ein Baby….und das ist ja das wichtigste für die Puppenmama: ein BABY. Vielleicht ist die Linie sogar etwas tief gerutscht, fast unter die Hälfte des Kopfes. Aber so hatte ich keine großen Probleme, das passende Augen-Mund-Dreieck zu finden. Die Augenfarbe ist ein sehr dunkles Braun, die Lippen ein warmes gedecktes Altrosa – ich habe mich da einfach an der Puppenmama orientiert (die Farben hat die liebe Maria mir rausgesucht, und auch wirklich gut getroffen!). Ich habe sie Augen und den Mund aufgestickt und das Beste gegeben, aber sie sind dennoch nicht symmetrisch geworden. Bei der Größe fällt es zum Glück nicht so auf.

Bei den Haaren war ich mir lange unsicher wegen der Farbe. Maria hatte mir eine rötlich-blonde Mohairwolle geschickt, die mir aber an der blassen Puppe zu knallig aussah. Im gemeinsamen Familienurlaubs-Puppennäh-Rat haben sich dann aber meine beiden strohblonden Jungs eindeutig zu Wort gemeldet: die kleine MÜSSE auch blond werden. So passt sie auch wunderbar in unsere Puppenfamilie.

Ich wollte (wie auch in Marias ebook zum Baby Twink vorgeschlagen) eine Perücke häkeln, bei der die flauschigen Anteile der Mohairwolle auf die Aussenseite kommen. Und da kam ich an den Punkt, wo Marias tröstende Worte in dem Ausklang ihrer Anleitung („…vielleicht wurde… auch geflucht, geweint, gebangt und der Mut verloren“) in meinen Ohren klingelten. Nun hatte ich tatsächlich den Rest der Puppe innerhalb einer Woche fertig gestellt, und sollte fast an diesem Haarteil aufgeben! Abend für Abend, Autofahrt für Autofahrt sass ich mit zusammengekniffenem Mund da und hab mir einen Wolf gehäkelt, immer fummeliger  und welliger wurde das Toupé und nahm trotz stundenlanger Arbeit kaum an Umfang zu. Mein lieber Mann redete mir immer beschwichtigend zu: „Da musst du jetzt durch, du hast es bald geschafft…“ Ich kam mir vor wie im Kreissaal. Nach vier Abenden gab ich einfach auf. Mir war klar, irgendetwas stimmte nicht. Also nochmal viele Videos und Anleitungen im Internet angeschaut. Bis ich das bis jetzt gehäkelte (brettharte) Wollding einfach wegschmiss und von vorne begann – mit einer viel dickeren Häkelnadel. Und siehe da, innerhalb weniger Stunden war es fertig, das Perückchen! Vor lauter Frust gibt es kein einziges Bild von diesem missglückten ersten Haarteil.

Die Haare lassen sich tatsächlich mit einer Naturborstenbürste kämmen und insgesamt ist das kleine Puppenmädchen ihrer „Mama“ sehr ähnlich geworden. Vielleicht ein wenig ernst. Aber so ist das ja auch bei den ganz kleinen Babys.

Heute (vielleicht mal nicht als Allerletzte!) verlinkt bei Caro.

 

icecream again

IMG_0624IMG_0620 IMG_0678 Heute morgen waren die Kinder und ich erst einmal Brombeeren pflücken, wir haben da so verschiedene Lieblingshecken und -plätze. Da, wo Brombeeren eben so wachsen: an der Bahnstrecke, nahe der Schrebergartensiedlung, auf dem Weg zur Uni am Feldrand. Es wurde relativ schnell warm, noch dazu waren da ein paar Männer vom Grünamt, die sich mit sehr lautem Gerät neben unserem Hauptplatz zu schaffen machten, so dass das große Interesse an dem „schwarzen Gold“ bald versiegt war. Aber immerhin, für ein feines Brombeereis zur Abkühlung am Nachmittag hat es gereicht (und auch für ein paar feine blackberry pancakes zum Mittagessen…). Die Temperaturen erlauben einem ja gerade, immerzu Eis zu essen, und ich bin da nicht zimperlich. Aber sehr gerne hausgemacht, mit weniger Zucker und nur mit dem, was ich reintue. Also schnell, die Beeren in die Gefriertruhe…und los geht´s! Man kann übrigens gerne alle anderen Arten tiefgefrorene Beeren verwenden – und auch eine wilde Mischung schmeckt wunderbar.

Zum Rezept geht`s hier und unten auf dem Bildchen.

Waldbeereneiscream

die Sonne einfangen….

IMG_0643 IMG_0645 IMG_0649IMG_0661 IMG_0667 IMG_0668 IMG_0671 IMG_0675 IMG_1066 IMG_1071Wie jedes Jahr haben wir unzählige Ringelblumen im Garten…scheinbar sind die selbstgepflückten Samen guter Qualität! Mein kleines Mädchen liebt es, nach dem Baden eingeölt zu werden. Und da habe ich mich doch mal von einer Idee aus der „Vorhang auf!“-Zeitschrift inspirieren lassen und habe gemeinsam mit der Kleinen Calendula-Öl (sprich: Ringelblumen-Öl) hergestellt. Zur Mittagszeit (und vollen Blüte also) werden die Blütenköpfe geerntet, von Stengel und Blättern befreit und in ein Weckglas gegeben. Darüber gibt man gutes Sonnenblumenöl (dieses hat nicht so viel Eigengeruch wie z.B. Olivenöl), verschließt das Glas und lässt alles gute drei Wochen in der Sonne stehen. Danach werden die Blütenköpfe durch ein Sieb vom Öl getrennt und nun kann man es in ein Fläschchen füllen und relativ zügig aufbrauchen. Fein! Und gut für die Haut. Nicht nur für empfindliche Kinderhaut….

(Eventuell würde ich nächstes Mal ein anderes Öl benutzen, vielleicht Jojoba- oder Mandelöl aus der Apotheke. Das ist auch geruchsarm, zieht aber meiner Erfahrung nach besser in die Haut ein…)