Kartoffeln-im-Sack

IMG_9708 IMG_9709 IMG_9710IMG_9750Schon lange hatte ich dieses Projekt mit den Kartoffeln ins Auge gefasst…und dieses Jahr endlich auch mal umgesetzt. Für alle, die keinen ganzen Kartoffelacker hinter dem Haus haben (möchten), oder einfach auf kleinem Platz einen Haufen Kartoffeln ernten wollen, ist die „Sackmethode“ ideal. Und ich kann nur berichten, sie wachsen und gedeihen prächtig im Sack! Bei uns ist er schon bis oben hin voll mit Erde – und hoffentlich auch ganz vielen tollen Knöllchen! davon werde ich dann im Herbst berichten. Und noch etwas: ein prima Projekt für die Kinder. Die Jungs haben je ihren eigenen Sack befüllt und kümmern sich drum…..vielleicht auch ein klein wenig mit der nicht unerheblichen Frage, bei wem die Kartoffeln besser gedeihen?!

Für alle, die es auch probieren möchten, gibt es HIER eine kleine Anleitung. Oder, wie immer, aufs Bildchen klicken. Viel Spaß euch!

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Zwar verspätet, aber dennoch schnell zu Caro rübergehüpft.

 

kleine näherei

IMG_9160 IMG_9159 IMG_9164 IMG_9182 IMG_9162 IMG_9177Irgendwann in den Ferien hatte ich mal ein wenig Zeit zu nähen. Die Jungs waren nicht da, und die Kleine durfte mir helfen. Sie liebt es, beim Nähen dabei zu sein, wobei ich sagen muss, dass es dadurch nicht gerade schneller oder leichter ist…aber egal. Am Schluss des Tages bin ich total stolz darauf, etwas fertig bekommen zu haben – mit Kleinkind nebendran und mittendrin.

Nach vielen Lätzchen-Versionen meinerseits und von der Großmutter haben wir die ideale Form, bzw. Schnitt herausgearbeitet: genau richtig breit, damit es auch die Ärmchen nicht behindert beim Essen und so lang, dass der Schoß, in den das Essen hinein plumpst, größtenteils auch mit bedeckt ist (aber nicht zu lang, dass es eine Stolpergefahr darstellt). Und, wenn ohne Kind auf dem Schoß genäht wird, in Kürze herstellbar.

Ich habe pro Lätzchen zwei verschiedene Stoffe gewählt, wobei einer etwas saugfähiger und fester ist als der andere (z.B. Feincord oder fester Jersey), man kann aber auch ein ausgedientes Handtuch verarbeiten. Die genaue Nähanleitung inklusive Schnittmuster findet ihr hier oder wenn ihr unten auf das kleine Bildchen klickt. Viel Spass beim Nähen!   P.S. Es gibt immer jemanden, der es brauchen kann….!

Tutorials

 

blüten gewünscht

IMG_8421 IMG_8419 IMG_8426 IMG_8427 IMG_8429 IMG_8436 IMG_8432 IMG_8437 IMG_8440 IMG_8442 IMG_8443 IMG_8444 IMG_8446 IMG_8454Hach, ja der Frühling. Er soll nun endlich kommen! Die Vögel zwitschern schon am frühen Morgen, und ich wünsche mir so sehr, das erste frische Grün, das erste zarte Weiß wieder zu sehen! Ein paar wenige Schneeglöckchen haben sich bei uns schon rausgetraut, aber es überzeugt mich noch nicht ganz.

Inspiriert von der japanischen Kirschblüte war ich scheinbar auch vor zwei Jahren, als wir in Kalifornien weilten. Damals habe ich die Frühlings-Dekoration für den Kindergarten mit ein paar Müttern gemacht…und wir haben viele, viele von diesen feinen Seiden-Kirschblüten an Zweige in der Vase und an der Decke genäht.

Diesmal kein geschriebenes Tutorial, sondern nur Bilder, die sich eigentlich selbst erklären…. (das Seidenstückchen ist ca. 5x5cm groß). Für Rückfragen stehe ich gerne bereit! Viel Spaß beim Blütenzaubern!

am vogelhaus

IMG_8798 IMG_8800 IMG_8808 IMG_8809 IMG_8811 IMG_8816 IMG_8838 IMG_8840 IMG_8849 IMG_8844 IMG_8854Sind sie nicht hübsch geworden, unsere Vögelchen?!

Dieses Jahr bleiben am echten Vogelhäuschen die kleinen Piepmätze fern. Und wir vermissen sie sehr. Aber ich glaube, es liegt daran, dass in den Nachbarstannen ein paar Eichelhäher wohnen und die sind bekanntlich nicht so freundlich zu den kleineren Vögeln.

Nun, ich habe irgendwo einmal ein paar Vögel aus Filz gesehen und gedacht, dass das bestimmt eine schöne Arbeit für unser mittleres Kind sei: ausschneiden, abzeichnen, den Filz ausschneiden, zusammenkleben, nähen….und das war es dann auch! Aber: auch dieses Projekt hat weitaus länger gedauert als gedacht (was nicht schlimm ist, man muss es nur wissen).

Für die Anleitung bitte hier oder auf das kleine Bildchen unten klicken, ausdrucken, ausschneiden. Dann auf die farblich passenden Filzplatten auflegen (wir haben alles doppelt gemacht, auch die Körperform), ausschneiden. Die Muster der Flügel und Köpfchen mit Holzleim (da gibt es einen transparent trocknenden) festkleben und unter einem dicken Buch trocknen lassen. Dann die beiden fertigen Teile links auf links zusammenlegen und die Kontur mit der Nähmaschine zusammennähen, dabei eine ca. 3 cm lange Lücke lassen. Durch diese mit etwas Schafwolle den Körper füllen, dann die Lücke zusammennähen. Einen Faden als Aufhängung an das Köpfchen anbringen. Ich habe die Vögelchen an einen Holzbügel (ebenfalls mit etwas Leim) befestigt. So können sie am Fenster, an der Decke oder über dem Jahreszeitentisch fliegen.

Jetzt kann der Frühling kommen!

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schneiderlehrlinge

IMG_8568 IMG_8571 IMG_8580 IMG_8572 IMG_8581 IMG_8583 IMG_20150211_143313941_HDR IMG_20150211_143146458_HDRDie Fasnacht steht vor der Tür – und wieder mal relativ knapp ist die Zeit, in der ein Löwenkostüm verlängert und ein Katzenkostüm neu genäht werden soll. Als ich meinen Jungs sage, dass ich es ohne ihre Hilfe nicht schaffen werde, sind sie gleich Feuer und Flamme. Wir spielen Schneiderwerkstatt. Zwischendurch sieht es mal relativ wüst aus überall. Aber da müssen wir durch. Die Lehrlinge zeichnen Stoffschnitte ab, schneiden aus, stecken zusammen, knipsen Druckköpfe an und dürfen als Belohnung für ihren Fleiß dann selbst mit der Nähmaschine nähen. Da ist die Freude groß! Vor allem können sie es tatsächlich alleine tun, denn bei meiner Nähmaschine kann man das Fußpedal abkoppeln und von Hand eine Geschwindigkeit einstellen (weil die Fuß-Hand-Auge-Finger-Koordination doch ziemlich kompliziert ist). Es läuft wie am Schnürchen. Ein Katzenanzug. Eine Katzenmaske. Lange Hosen für den Löwen.

Ein wenig spät als Vorlage für dieses Jahr, aber für nächstes vielleicht (Anleitung für Katzenmaske findet ihr HIER oder aufs Bildchen unten klicken).

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kranke könige.

IMG_8364So. Da wär ich mal wieder.

So holprig wie das letzte Jahr aufgehört hat, so fängt dieses neue an. Ein bisschen zuviel von allem einfach. Gegipfelt ist es in einer Krankheitswelle, die alle nacheinander ergriffen hat. Und jetzt hoffentlich ein Ende gefunden hat….der Kopf ist wieder frei, aus den Augen kann man wieder rausschauen und das Wattegefühl im Oberstübchen lichtet sich langsam: Yip, das neue Jahr kann JETZT beginnen!

Aber gemütlich wars trotzdem…und diese Tage auf dem Sofa bieten natürlich viel Zeit zum Stricken, Häkeln, Werkeln. So entstand relativ spontan diese wunderschöne Krone aus pflanzengefärbter Dochtwolle: Johannes hat mit vier Fingern ein Band gestrickt, dass etwa 7 cm länger als sein Kopfumfang ist (eine gute Anleitung hierfür gibt es hier) und ich habe mit einer Häkelnadel (Gr. 8.0) anschließend „Mäusezähnchen“ (oder fein ausgedrückt: Picot-Maschen) drübergehäkelt. Dann zusammennähen, mit dem Bügeleisen dämpfen -fertig!

Ich werde versuchen, die letzten zwei Monate nicht völlig unkommentiert zu lassen….aber damit ich nicht völlig durcheinander gerate, chronologisch geordnet nachträglich posten. Ihr könnt also gerne auch „früher“ stöbern…..

 

lichter überall

IMG_7448 IMG_7451 IMG_7610 IMG_7611 IMG_7612 IMG_7613 IMG_7614 IMG_7620Auf den allerletzten Drücker und auch nur mit Hilfe von meiner Mama, die einen schier unerschöpflichen Vorrat an Bastelmaterialien und ALLEN Dingen hat, die man so brauchen könnte – in diesem Falle kleine Wasserbomben-Luftballons, gepresste schöne Blätter, Seidenpapiere, Kleister – gibt es rechtzeitig zu St. Martin drei schöne neue Laternen. Dafür haben wir die aufgeblasenen Luftballons mit Kleister eingeschmiert, eine Schicht weiße Seidenpapierschnipsel darauf gelegt und mit einem Pinsel festgestrichen. Danach wurden viele oder wenige gepresste Blätter mit Kleister darauf angebracht. Und dann noch ein bis zwei Schichten farbiges Seidenpapier. Alles gut getrocknet (mit Föhn oder über der Heizung) und am nächsten Tag den Luftballon platzen lassen. Den Rand der Laterne begradigen und mit etwas Peddigrohr und zwei kleinen Holzperlen einen Bügel daran befestigen….

Und hier für meine Freundin Nina die etwas chirurgisch anmutende Anleitung für die Herstellung einer Lichterkette aus den Blüten der Lampionpflanze. Da lasse ich mal die Bilder für sich sprechen…..

 

blau mit rot(kohl)

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Diese wunderschönen OMBRE EGGS habe ich bei Kaley entdeckt und gestern war es dann endlich soweit: die erste Eierfärberei dieses Jahr.

Ich habe einfach einen halben Kopf Rotkohl kleingeschnitten, mit einem Liter Wasser eine Stunde köcheln lassen, dann die Kohlstückchen absieben und das Wasser in in einer hohen Rührschüssel auffangen. 1 EL Salz und 1 EL Weißweinessig dazugeben und die hartgekochten Eier vorsichtig hineingleiten lassen. Dann habe ich mir die Küchenuhr gestellt und alle 15 bis 30 min ein Ei herausgeholt….und zwei, drei soagr über Nacht drin gelassen. Wunderhübsch!!! Solch ein herrliches Blau. Und schmecken tun sie auch. Nur nicht nach Rotkohl…

 

pausenzeit

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Wir legen mal wieder eine Pause ein. Mein lieber wilder Racker hatte gestern Abend noch schnell einen Fahrradunfall. Und das ohne Helm. Mir sind kranke Kinder eh sehr suspekt, aber so eines mit dicker Gehirnerschütterung ganz unheimlich…..puh. Das alles auszuhalten kostet mich ungemein Nerven. Zum großen Glück geht es nach 24 Stunden schon wieder besser. Aber das Sofa bleibt Pflicht…wir bereiten uns auf Ostern vor und falten viele, viele Vögelchen. Ausserdem dürfen sich die Omas über Überraschungspost freuen.

tutorial_paper bird-thumbnail (für die Anleitung aufs Bild klicken!)

Stifte halten

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Heute hatte ich meinen freien Freitagnachmittag und große Lust, meine Nähmaschine mal wieder zu entstauben. Dabei ist ein frühlingsfrischer Stifte-, Pinsel- und Utensilienhalter entstanden – noch dazu in den Lieblingsfarben (es ist und bleibt grau, und irgendwie immer noch neonfarben…auch wenn das scheinbar nicht mehr schick ist).

Für die Dosenhülle ein Stück Stoff mit einer Nahtzugabe von 1,5 cm ausschneiden, die Ober-und Unterkante umsteppen, dann auf links den Umfang abmessen und markieren und abnähen. Vorsichtig über Dose stülpen. Dosen mit Schnur oder Band zusammenbinden – und FERTIG!

Dann noch ein bisschen gearbeitet. Und zwar nicht im Garten. Tut auch mal gut.

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grün-und buntmacher

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Es treibt uns nach draussen, auch wenn der Frühling noch ein wenig verschüchtert um die Ecke lugt…. eigentlich sollte der Salat gesetzt, die Radieschen gesät und der Kompost umgesetzt werden. Aber die Jungs und ich wollten was Lustiges mit den vielen selbstgeernteten Blumensamen vom letzten Jahr machen: seedbombs. Samenbomben. Die man mehr oder weniger heimlich im Dorf an grauen Stellen verteilen kann und hofft, dass bald viele bunte Blumen sprießen. Das beste neben dem Gematschte  und Gerolle scheint zu sein, nach Herzenslaune so oft wie möglich „seedBOMBS“ zu sagen. Wieder und wieder. Morgen werden wir den Weg zum Kindergarten mit unseren Samenkugeln pflastern…

Zur  Anleitung bitte unten aufs Bildchen klicken..(sorry Anke, bin technisch mit diesem umständlichen Klicken noch nicht weiter!!)

seedbombs

drei könige

Heute war einer dieser Tage, an denen ich so über mein großes Kind gestaunt habe: wenn er sich ein Projekt vorgenommen hat, es sich in den Kopf gesetzt hat, etwas zu erreichen, dann ist er persistent. Es waren die Dreikönige. Und ein Lagerfeuer.

Ich war schon so glücklich, dass dieses Jahr ein Hirte unsere Krippe bereichert hat und hatte mir die Drei Weisen aus dem Morgenland mit ruhigem Gewissen auf nächstes Jahr verschoben. Aber das große „J“ begrüsste mich heute Morgen mit den Worten: „Wir müssen heute noch die drei Könige machen, die kommen doch heute an.“ Nach wenigen Minuten wusste ich, dass mein Versuch, ihn zu vertrösten, scheitern würde und gab gleich nach. Richtete Nähmaschine, Stoffe, Filz, Wolle und Bänder her und schnipp-schnipp – war der Vormittag rum und die Drei Weisen konnten ihre Gaben bringen. Es ist dem Großen so wichtig, seine Projekte FERTIG zu machen, das finde ich manchmal bewundernswert. Das hat er definitiv nicht von mir.

Nach dem Mittagessen (und der Nähaktion mit zwei leicht ungeduldigen Kindern und einem Baby auf dem Boden und dem Mittagessen auf dem Herd) habe ich mich auf einen etwas geruhsameren Nachmittag gefreut. Aber daraus wurde nichts. Ich habe bestimmt 25 Mal gehört „Mama, wann kannst du Holz hacken, wir machen grade ein geheimes Feuer hinten im Garten“ – gefühlt alle 5 Minuten. Das hatte er sich scheinbar auch in den Kopf gesetzt. Eine gute Stunde habe ich standgehalten – dann habe ich Holz gehackt.

Glücklich und rauchgeschwängert standen die beiden Jungs heute Abend vor der Krippe. Obenauf lag eine „wilde Hummel“ aus Knete nachgebastelt: „Die haben auch Sylvester“.