Josephine’s Baum und Feldbrand


Das kleinste unserer „J’s“ hat zur Geburt von ihrem Onkel ein Apfelbäumchen geschenkt bekommen: eine „besonders reich tragende und doch robuste Sorte“. Sehr passend, finde ich. Endlich kamen wir dazu, dass Bäumchen einzupflanzen; mobil in einen Kübel in die Erde eingelassen. Wer weiß, wo es uns noch hinverschlagen wird, wo wir dringend robuste Äpfel haben müssen….

Beim Ausbuddeln des großen Lochs für das Bäumchenhalfen alle anderen „J’s“ und die komplette Riege der Nachbarskinder mit und während wir mit Schaufeln, Hacken, und Händen in der Erde wühlten, kam Manu die Idee, dass man mit den Lehmbollen, die zutage kamen, doch töpfern könne. Die Inspiration dafür kam von dem kleinen Videoclip Made by the Sea auf einer unserer Lieblingsseiten für Kinder.

Ein paar schöne Herbsttage später wurde die tonige Lehmerde gewaschen, glatt gestrichen und die kleine Becher wurden eifrig geknetet und geformt. So ein schöner Matsch! Er fühlte sich sehr glatt an. Nach etlichen Trocknungstagen in der Sonne auf der Terasse und auf einem Brett im Wohnzimmer wagten wir den Versuch des FELDBRANDS. (Link: Inspiration durch Film von Töpferin…)

Am Ende eines langen Grillabends mit Freunden feuerten wir den Grill mit großen Scheiten an. Um die Temperaturen nach oben zu treiben, stülpte Manu einen großen Tontopf über die Glut und blies mit einem Metallrohr Luft hinein (bis dieses glühte!). In der Glut befanden sich schon die getöpferten Schätze. Aufregend, was geschehen würde.

Am nächsten Morgen liefen Jakob und Johannes gleich nach dem Frühstück nach draußen, und stocherten in der noch warmen Glut nach ihren Bechern. Und siehe da! Wie hübsch sie aussehen! Ich habe es kaum geglaubt, aber sie sind sogar wasserfest und man kann aus ihnen trinken…oder aber eine schöne Kerze in ihnen brennen lassen.