IMG_0624IMG_0620 IMG_0678 Heute morgen waren die Kinder und ich erst einmal Brombeeren pflücken, wir haben da so verschiedene Lieblingshecken und -plätze. Da, wo Brombeeren eben so wachsen: an der Bahnstrecke, nahe der Schrebergartensiedlung, auf dem Weg zur Uni am Feldrand. Es wurde relativ schnell warm, noch dazu waren da ein paar Männer vom Grünamt, die sich mit sehr lautem Gerät neben unserem Hauptplatz zu schaffen machten, so dass das große Interesse an dem „schwarzen Gold“ bald versiegt war. Aber immerhin, für ein feines Brombeereis zur Abkühlung am Nachmittag hat es gereicht (und auch für ein paar feine blackberry pancakes zum Mittagessen…). Die Temperaturen erlauben einem ja gerade, immerzu Eis zu essen, und ich bin da nicht zimperlich. Aber sehr gerne hausgemacht, mit weniger Zucker und nur mit dem, was ich reintue. Also schnell, die Beeren in die Gefriertruhe…und los geht´s! Man kann übrigens gerne alle anderen Arten tiefgefrorene Beeren verwenden – und auch eine wilde Mischung schmeckt wunderbar.

Zum Rezept geht`s hier und unten auf dem Bildchen.

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IMG_0516 IMG_0534 IMG_0521  isipopisi-005thegreensisipopisi-003 IMG_0550 IMG_0553 Rezept_FetaCrostini1IMG_0567 IMG_0569   isipopisi-002 IMG_0593 ankeIMG_0580 IMG_0604 isipopisi-010

So, meine liebe Leserschaft (hab ich schon mal gesagt, dass es mich wahnsinnig freut, euch hier zu haben?!). Heute gibt es etwas ganz Besonderes. Ein Projekt (ein joint adventure, wie wir es genannt haben) über das ich mich seeeehr freue: „blogger in real life“ oder so was. Sich nicht nur im Netz treffen, seine neusten Rezepte/Aktionen/Bilder/Basteleien zeigen und bestaunen sondern im Hier und Jetzt einfach mal etwas gemeinsam machen und schauen, was passiert, wenn zwei kreative Köpfe mit unterschiedlichen Begabungen und Macken einen Vormittag im Garten und in der Küche verbringen.

Vor einigen Wochen habe ich meine Freundin Anke von fantas-tisch angerufen, und ihr von dieser Idee erzählt. Sie war – schwupp – sofort dabei! Es hat mich sooo gefreut, dass sie mitmacht, denn ich liebe ihren Blog, der von schönen Dingen die auch noch mit Liebe fürs Detail präsentiert werden, nur so strotzt. Halt ein Profi, die Anke.

Es sollte auf jeden Fall etwas GRÜNES werden. Wir beide lieben diese Farbe grade sehr. Unsere folgenden Telefonate waren ein wildes brainstorming, bis wir auf die Idee kamen, unseren Garten und die Gewächse darin als Grundlage für ein leckeres Sommergericht zu nutzen. Welches wir gemeinsam kochen würden – Anke fotografiert und dekoriert alles und ich zeichne das Rezept und was mir sonst noch so in den Sinn kommt.

Et voilà!

Bei brütender Hitze sind wir also durch den Garten geschlendert, haben geerntet, gezupft, hingelegt, gerückt, gewaschen, wieder hingelegt (….das ungefähr tausendmal, aber Anke war hartknäckig! „Die Erbsen noch 3 mm nach rechts..“), geschnippelt, gehobelt, geraspelt, gegrillt, gerührt…. und wieder hingelegt. Ach ja, und ich hab noch ein bisschen gezeichnet. Es hat soooo viel Spaß gemacht! (Ein bißchen so wie früher, wenn man mit seiner Freundin Model-Fotos gemacht hat – welches heute aufgrund von Falten und Augenringen nicht mehr so angesagt ist.) Ich kam mir vor wie in einem professionellen Koch- und Fotostudio. Dabei war es meine Küche und mein Garten, wie nett. Als Belohnung durften wir dann alles aufessen, nachdem unsere Testperson, meine liebe Babysitterin, es eindeutig für essbar gehalten hat. Mmmmh.

Hier findet ihr also ein oberleckeres Sommer-Gericht für FETA-CROSTINI aus dem Buch „What Katie ate at the weekend“, dass sich herrlich als kleiner Snack zwischendurch oder auch als Apéritif bei der nächste Gartenparty sehen lassen kann. Zusammen mit einer Zitronenlimonade mit Orangenblütenwasser (Rezept aus der ZEITmagazin-Serie Wochenmarkt) gerade auch an heißen Tagen erfrischend, sättigend aber leicht. Die Zeichnungen sind allesamt von mir, die Hochformat-Fotos alle von Anke.

Liebe Anke, vielen tausend Dank! Es war wunderbar mit dir!

(Wie gewohnt, findet ihr das Rezept durch einen Klick auf das kleine Bild unten oder aber HIER.)

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IMG_20150530_183424 IMG_20150530_183724Das letzte Wochenende haben wir bei meinen lieben Schwiegereltern verbracht….und wie immer gab es wahnsinnig gutes Essen, wir waren viel draußen und haben die beeindruckende Landschaft genossen und viel gewerkelt.

Ich lerne jedes Mal ein, zwei neue Gerichte oder Kuchen und mittlerweile habe ich schnell Stift und Papier zu Hand, um diese Köstlichkeiten auch für mich nachbackbar – oder kochbar zu machen.

Dieses Mal: der Schwäbische Kranz, bei den Kindern angesichts der eingebackenen Schokostückchen sehr beliebt und auch auf der Kaffeetafel im Freien nicht verschmäht. Fürs Rezept hier oder aufs Bildchen unten klicken! Und laßt es euch munden!

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Spät verlinkt bei Caro.

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IMG_9947 IMG_9949 IMG_9950Today I was really reminded of our time in Berkeley: sunny, blue sky, very agreeable temperature around 20 degrees celsius and everybody just feeling fine. So I found some green asparagus, some nice freshly laid eggs and new potatoes – and made a delicious frittata! I got this recipe from my nice friend Jess back then and was inspired by another one to quickly write it up. So here it is! Hope you will like it (and get some California feeling). Find the recipe here – or click on the little picture beneath.

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IMG_9708 IMG_9709 IMG_9710IMG_9750Schon lange hatte ich dieses Projekt mit den Kartoffeln ins Auge gefasst…und dieses Jahr endlich auch mal umgesetzt. Für alle, die keinen ganzen Kartoffelacker hinter dem Haus haben (möchten), oder einfach auf kleinem Platz einen Haufen Kartoffeln ernten wollen, ist die „Sackmethode“ ideal. Und ich kann nur berichten, sie wachsen und gedeihen prächtig im Sack! Bei uns ist er schon bis oben hin voll mit Erde – und hoffentlich auch ganz vielen tollen Knöllchen! davon werde ich dann im Herbst berichten. Und noch etwas: ein prima Projekt für die Kinder. Die Jungs haben je ihren eigenen Sack befüllt und kümmern sich drum…..vielleicht auch ein klein wenig mit der nicht unerheblichen Frage, bei wem die Kartoffeln besser gedeihen?!

Für alle, die es auch probieren möchten, gibt es HIER eine kleine Anleitung. Oder, wie immer, aufs Bildchen klicken. Viel Spaß euch!

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Zwar verspätet, aber dennoch schnell zu Caro rübergehüpft.

 

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IMG_9560 IMG_9565 IMG_9568 IMG_9569 IMG_9581IMG_9570 IMG_9574 IMG_9579 Heute muss ich euch noch eins meiner Lieblings-Kuchenrezepte vorstellen, das sowohl bei uns als auch bei unseren Gästen Anklang findet und wie warme Semmeln weggeht.

Ein altes Rezept meiner Schwiegermutter (und dort auch zuerst gekostet): der Südtiroler Nussring. Diesmal mit der Hilfe von allen dreien, nacheinander und durcheinander. Hat aber trotzdem herrlich luftig geschmeckt – mir vor allem abends, wenn alle Kinder im Bett sind. Auf so ein late night Genasche lasse ich nichts kommen!

Ein Geheimtipp noch: die Füllung nicht zu feucht machen, da sie sonst beim Backen auftreibt und „Löcher“ macht, die das Schneiden erschweren…und womöglich alles zerbröselt. Beim Aufstreichen auf den Teig sollte es sich wie zimmerwarme Butter anfühlen. Wenn es doch zu flüssig ist, einfach noch ein wenig gemahlene Haselnüsse einrühren. Und hier ist es. Viel Freude beim Backen!!

Tutorials (oder einfach aufs Bild klicken)

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IMG_9651Mein Frühlings- und Sommerjoppe. Nach langem Schläfchen auf meiner gemütlichen Schreibtischablage nun endlich auf die Reise geschickt. Damit er uns bald als Postkarten erfreut….und euch auch! Zeige euch demnächst WO.

P.S. Ich weiß, soooo spät. SORRY. Aber schneller ging es wirklich nicht…… Echt.

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IMG_9368Diese Tage wird sehr kinderfreundlich (und mamafreundlich!) gekocht bei uns. Wir haben ein krankes Kind (mal wieder), welches voraussichtlich die nächsten Wochen nicht in den Kindergarten gehen wird. Und neben einfachen, meist süssen Mittagessen werde ich mir nun ein kleines „Programm“ ausdenken müssen, da die Zeit auf dem Sofa doch auch lang werden kann. Aber nun erst mal das erste beliebte Krankheits-Rezept: den Brotauflauf für ARME RITTER. Den gab es auch schon bei meiner lieben Oma Elfriede, wenn wir zu Besuch waren (das finde ich eh jetzt im Nachhinein sehr besonders an ihr: sobald wir da waren, hat sie sich ganz viel Mühe gegeben, was kinderfreundliches für uns zu zaubern….da waren manche Leckereien dabei!).

Am besten ist er lauwarm mit frischer Vanillesoße. Schmeckt auch der Mama.

 

 

2015-04-30-0010 (einfach aufs Bild klicken für das Rezept)

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IMG_9160 IMG_9159 IMG_9164 IMG_9182 IMG_9162 IMG_9177Irgendwann in den Ferien hatte ich mal ein wenig Zeit zu nähen. Die Jungs waren nicht da, und die Kleine durfte mir helfen. Sie liebt es, beim Nähen dabei zu sein, wobei ich sagen muss, dass es dadurch nicht gerade schneller oder leichter ist…aber egal. Am Schluss des Tages bin ich total stolz darauf, etwas fertig bekommen zu haben – mit Kleinkind nebendran und mittendrin.

Nach vielen Lätzchen-Versionen meinerseits und von der Großmutter haben wir die ideale Form, bzw. Schnitt herausgearbeitet: genau richtig breit, damit es auch die Ärmchen nicht behindert beim Essen und so lang, dass der Schoß, in den das Essen hinein plumpst, größtenteils auch mit bedeckt ist (aber nicht zu lang, dass es eine Stolpergefahr darstellt). Und, wenn ohne Kind auf dem Schoß genäht wird, in Kürze herstellbar.

Ich habe pro Lätzchen zwei verschiedene Stoffe gewählt, wobei einer etwas saugfähiger und fester ist als der andere (z.B. Feincord oder fester Jersey), man kann aber auch ein ausgedientes Handtuch verarbeiten. Die genaue Nähanleitung inklusive Schnittmuster findet ihr hier oder wenn ihr unten auf das kleine Bildchen klickt. Viel Spass beim Nähen!   P.S. Es gibt immer jemanden, der es brauchen kann….!

Tutorials

 

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IMG_9250 IMG_9252 IMG_9257 IMG_9259 IMG_9262 IMG_9266 Joppe_FroheOsternIch habe gerade ein paar Tage familien-frei, was ich aktuell SEHR geniesse. Ich glaube, ich war einfach am Rande eines Lagerkollers, nach den Wochen der Kinderkrankheiten, im Haus und Zuhause gebunden, und dazu das Gefühl der Pausenlosigkeit. Man kommt vor lauter Langsamkeit nicht mehr mit dem Leben hinterher, so hat es sich jedenfalls für mich angefühlt. Und zur Reflexion erst recht nicht, denn abends war ich nur noch wie leer. So leb ich dieser Tage also mein Tempo, was relativ schnell ist, aber gut so.

Viel am Schreibtisch gearbeitet und neue Dinge ausprobiert (gerade entdecke ich Tusche und Tinte für mich!). Geschenkchen genäht. Ein weiteres Eier-Färbe-Experiment durchgeführt, nachdem meine Wunsch- Eier in blassrosa ein ums andere Mal nicht klappen wollten (mit Rote Beete färben geht bei mir nicht? Sie werden einfach nur langweilig braun… mach ich was falsch??!) bin ich bei GELB gelandet (ich! bei Gelb!….berichte mit Ergebnis morgen davon).

Und nach einer Runde Gartenarbeit den ersten Frühjahrsalat aus dem Garten hereingeholt: aus jungem Spinat, Mangold und Kale einen herrlichen Raw Tuscan Kale Salad, den ich von unserer Freundin Juliana aus Berkeley kenne, gemacht. Und heimlich schon ein Osterei dazu genascht.

Euch allen FROHE OSTERN! Viel Sonne, wenig Graupelregen, viele Eier! Habt es gut!

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IMG_8942 IMG_8946 IMG_8950 IMG_8951 IMG_8952 IMG_8954 IMG_8955 IMG_8963 IMG_8967 IMG_8968 IMG_8965 IMG_8973In letzter Zeit gibt es bei uns SEHR viele Eier. Ich weiss auch nicht, woran es liegt, vielleicht an den nahenden Ostertage. Vielleicht an unserer fleischlosen Fastenzeit, aber auf jeden Fall haben alle ständig Hunger auf Eier. Und nach langer Zeit, in guter Erinnerung an unsere Zeit in Berkeley, wo ich des öfteren in einem sehr sympathischen Café frühstücken war, gibt es bei uns POACHED EGGS. Und seitdem werden sie jeden zweiten Abend gewünscht. Mittlerweile können die Jungs es fast alleine….wenn sie nicht tatkräftig gestört werden! Und diese wahnsinnig hübschen Eier haben wir von unseren Hühner-Nachbarn geschenkt bekommen. Fast schokobraun. Und das erste Kräutergrün wurde auch schon aus dem Garten dafür geschnippelt.

Für alle, die es auch probieren möchten, hier das Rezept (oder unten aufs Bildchen klicken). Es ist wirklich kinderleicht. Und eine feine Abwechslung für den Eierfreund.

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IMG_8798 IMG_8800 IMG_8808 IMG_8809 IMG_8811 IMG_8816 IMG_8838 IMG_8840 IMG_8849 IMG_8844 IMG_8854Sind sie nicht hübsch geworden, unsere Vögelchen?!

Dieses Jahr bleiben am echten Vogelhäuschen die kleinen Piepmätze fern. Und wir vermissen sie sehr. Aber ich glaube, es liegt daran, dass in den Nachbarstannen ein paar Eichelhäher wohnen und die sind bekanntlich nicht so freundlich zu den kleineren Vögeln.

Nun, ich habe irgendwo einmal ein paar Vögel aus Filz gesehen und gedacht, dass das bestimmt eine schöne Arbeit für unser mittleres Kind sei: ausschneiden, abzeichnen, den Filz ausschneiden, zusammenkleben, nähen….und das war es dann auch! Aber: auch dieses Projekt hat weitaus länger gedauert als gedacht (was nicht schlimm ist, man muss es nur wissen).

Für die Anleitung bitte hier oder auf das kleine Bildchen unten klicken, ausdrucken, ausschneiden. Dann auf die farblich passenden Filzplatten auflegen (wir haben alles doppelt gemacht, auch die Körperform), ausschneiden. Die Muster der Flügel und Köpfchen mit Holzleim (da gibt es einen transparent trocknenden) festkleben und unter einem dicken Buch trocknen lassen. Dann die beiden fertigen Teile links auf links zusammenlegen und die Kontur mit der Nähmaschine zusammennähen, dabei eine ca. 3 cm lange Lücke lassen. Durch diese mit etwas Schafwolle den Körper füllen, dann die Lücke zusammennähen. Einen Faden als Aufhängung an das Köpfchen anbringen. Ich habe die Vögelchen an einen Holzbügel (ebenfalls mit etwas Leim) befestigt. So können sie am Fenster, an der Decke oder über dem Jahreszeitentisch fliegen.

Jetzt kann der Frühling kommen!

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