famille royale

Processed with VSCOProcessed with VSCO Processed with VSCO Processed with VSCO Processed with VSCO Processed with VSCO Processed with VSCOEin wunderschöner Herbsttag heute, so sonnig, warm und mild, dass man meinen könnte, der Frühling ziehe ums Haus. Wären da nicht die vielen goldgelben Blätter überall….!

Während der männliche Part der Familie eine (nach den Erzählungen zu urteilende) atemberaubende Mountainbike-Schanzen-Cross-Tour durch den Herbstwald macht, bin ich mit dem kleinen Mädchen auf dem Spielplatz unterwegs – und wir finden die allerschönsten großen, majestätischen Ahornblätter. In Hülle und Fülle. Eifrig gesammelt und einfach aber durchaus effektiv sind diese Blätterkronen zusammengesteckt. Das untere Drittel falten, den Stengel als „Nähfaden“ benutzen und so eine Königsfamilie zaubern!

“ Ich Zessin. Was bist du?“ „Königin.“ Herrlich.

Spät verlinkt bei Caro’s Grünzeug.

in the meantime…..

IMG_1279 IMG_1280 IMG_1281 IMG_1284 IMG_1289 IMG_1286 IMG_1297 IMG_1301…in the wood workshop.

I had a long day at work, just exhausting. When I came home, I was welcomed by four happy family members that had spent all day long in our wood workshop. Dusty, wooden-smelling kids. And also a dusty husband. They had also be working all day long. But in their own rhythm, with their own ideas what to make, with cozy breaks in between and with a little help of their daddy according to their skills. (Just to say: all these „working condititons“ are in total contrast to my job). Well. The oldest made a wooden bowl („for our next camping trip in the wilderness“) all by himself. The second boy worked on a little bathtub for our fairy house, decided then it should be made into a sailing boat. With quiet some help with the carving and my help with sewing the sail he made it happen. And the little girl wanted to make a „boat to drive“. Well, it looks like a little car to me. But it is definitively a boat!

It honestly fills my heart with joy. Seeing (and smelling!) these wooden toys. And coming home to a bunch of dusty, dirty, sweaty, proud, smiling little (and big) ones that I love to bits and pieces.

favorite bottle cap buttons

Processed with VSCOcam Processed with VSCOcam with p5 preset Processed with VSCOcam with g3 presetKennt ihr das auch, diese unzähligen Sammlungen der Kinder?? Kilos von diversen Kleinteilen? Tüten voller Schraubenmuttern, Boxen voll mit Bierdeckeln, Schachteln mit Münzen von Währungen, die seit 25 Jahren nicht mehr existieren oder (sehr praktisch in der Handschuh- und Mützen-Klappe der Garderobe gelagerte – so dass IMMER alles rausfällt beim Öffnen-) Tüten mit Kronkorken?? Wir haben ein paar solcher Sammler im Haushalt und  – ähem, vom Vater haben sie es nicht. Aber irgendwann im Spätsommer, als wieder recht viele Kronkorken anfielen, kam mein großer Tüftlersohn mit der Idee um die Ecke, Anstecker (engl.: buttons) daraus herzustellen. Besser gesagt, PRODUZIEREN, denn nachdem er eine passende und zeitsparende Methode entdeckt hatte, alle meine großen Sicherheitsnadeln an verschiedensten Biermarken zu befestigen, war er wieder mal nicht zu bremsen (geschäftssinnig wie er ist, rechnet er sich dann immer aus, wieviel er damit verdienen könnte, wenn er es für 1….nee, doch 1,50 Euro verkaufen kann. Also, bei 150 Stück….!). Meist kommt es (bislang) noch nicht zu großangelegten Verkaufsaktionen, aber die Tage sind gezählt, würde ich mal behaupten. Egal. Damit ihr und eure Kinder sich auch an den herrlich einfachen und –  je nach Kronkorken auch sehr hübschen – Ansteckern erfreuen könnt, findet ihr hier die Anleitung. Bestimmt auch eine lustige Idee für einen Kindergeburtstag…

 

bottlecap1-001 (für die Anleitung einfach auf das kleine Bildchen klicken)

puppenMITmacherei #4

IMG_20150823_213420631 Processed with VSCOcam IMG_20150823_225430826 Processed with VSCOcam Processed with VSCOcam IMG_0787 IMG_0784 IMG_0734So, da ist es nun, das vierte Blogtreffen der PuppenMITmacherei von der Naturmama und Mariengold….heute geht es um die Gestaltung des Puppengesichtes und der Haare! Ich muss gestehen, an dem zweiten Teil (der haarige) hätte ich fast aufgegeben und wäre gescheitert und hätte dieses ganze Projekt am liebsten begraben. Aber der Reihe nach.

Mein Babypüppchen hat eine sehr tiefe Augenlinie bekommen, mit gutem Grunde, denn ich finde, erst dann sieht es wirklich aus wie ein Baby….und das ist ja das wichtigste für die Puppenmama: ein BABY. Vielleicht ist die Linie sogar etwas tief gerutscht, fast unter die Hälfte des Kopfes. Aber so hatte ich keine großen Probleme, das passende Augen-Mund-Dreieck zu finden. Die Augenfarbe ist ein sehr dunkles Braun, die Lippen ein warmes gedecktes Altrosa – ich habe mich da einfach an der Puppenmama orientiert (die Farben hat die liebe Maria mir rausgesucht, und auch wirklich gut getroffen!). Ich habe sie Augen und den Mund aufgestickt und das Beste gegeben, aber sie sind dennoch nicht symmetrisch geworden. Bei der Größe fällt es zum Glück nicht so auf.

Bei den Haaren war ich mir lange unsicher wegen der Farbe. Maria hatte mir eine rötlich-blonde Mohairwolle geschickt, die mir aber an der blassen Puppe zu knallig aussah. Im gemeinsamen Familienurlaubs-Puppennäh-Rat haben sich dann aber meine beiden strohblonden Jungs eindeutig zu Wort gemeldet: die kleine MÜSSE auch blond werden. So passt sie auch wunderbar in unsere Puppenfamilie.

Ich wollte (wie auch in Marias ebook zum Baby Twink vorgeschlagen) eine Perücke häkeln, bei der die flauschigen Anteile der Mohairwolle auf die Aussenseite kommen. Und da kam ich an den Punkt, wo Marias tröstende Worte in dem Ausklang ihrer Anleitung („…vielleicht wurde… auch geflucht, geweint, gebangt und der Mut verloren“) in meinen Ohren klingelten. Nun hatte ich tatsächlich den Rest der Puppe innerhalb einer Woche fertig gestellt, und sollte fast an diesem Haarteil aufgeben! Abend für Abend, Autofahrt für Autofahrt sass ich mit zusammengekniffenem Mund da und hab mir einen Wolf gehäkelt, immer fummeliger  und welliger wurde das Toupé und nahm trotz stundenlanger Arbeit kaum an Umfang zu. Mein lieber Mann redete mir immer beschwichtigend zu: „Da musst du jetzt durch, du hast es bald geschafft…“ Ich kam mir vor wie im Kreissaal. Nach vier Abenden gab ich einfach auf. Mir war klar, irgendetwas stimmte nicht. Also nochmal viele Videos und Anleitungen im Internet angeschaut. Bis ich das bis jetzt gehäkelte (brettharte) Wollding einfach wegschmiss und von vorne begann – mit einer viel dickeren Häkelnadel. Und siehe da, innerhalb weniger Stunden war es fertig, das Perückchen! Vor lauter Frust gibt es kein einziges Bild von diesem missglückten ersten Haarteil.

Die Haare lassen sich tatsächlich mit einer Naturborstenbürste kämmen und insgesamt ist das kleine Puppenmädchen ihrer „Mama“ sehr ähnlich geworden. Vielleicht ein wenig ernst. Aber so ist das ja auch bei den ganz kleinen Babys.

Heute (vielleicht mal nicht als Allerletzte!) verlinkt bei Caro.

 

puppenMITmacherei #3

IMG_20150827_104600328_HDR Processed with VSCOcam Processed with VSCOcam Processed with VSCOcam Processed with VSCOcam IMG_20150827_153209404 Processed with VSCOcam Processed with VSCOcam Processed with VSCOcam Processed with VSCOcam Processed with VSCOcam Processed with VSCOcam Processed with VSCOcam Processed with VSCOcam Processed with VSCOcam IMG_20150827_162652324

Hier nun endlich mein zweiter Blogpost zur PuppenMITmacherei 2015, die von Caro und Maria ins Leben gerufen wurde und die mich motiviert und angespornt haben, meine erste große Waldorfpuppe selbst zu nähen.

Fast heimlich habe ich meine Kiste mit Zubehör gepackt und mit in unseren Sommerurlaub genommen. Noch heimlicher hatte ich den Geburtstag meiner kleinen Tochter im Hinterkopf (der Anfang September ist), und wollte einfach versuchen, wie weit ich kommen würde. Und siehe da, mich hat das Puppenmach-Fieber gepackt und unglaublicherweise ist das kleine Babypüppchen tatsächlich fertig geworden! (Mein Tipp: Handy aus, Internet aus, Sommerferien von den social media und einfach jeden Abend ein Stückchen weitermachen….bin ganz stolz, dieses Projekt mal stringent von vorne bis hinten zuende gebracht zu haben!) Aber ganz gemach werde ich brav den Terminen der PuppenMITmacherei folgen. Und von meinen Erfahrungen berichten.

Also gut. Die Tage waren ausgefüllt mit Wandern, Schwimmen, Klettern, Fußball spielen und im Stall mithelfen. In der wunderbaren Voralpengegend um den Chiemsee bis hin zum Wilden Kaiser in Österreich waren wir unterwegs und haben das schöne sonnige Wetter im August vor allem draußen genossen. Und abends dann, bei Kerzenschein und der Wanderkarte für den kommenden Tag bin ich einfach Schritt für Schritt der wunderbaren Anleitung von Maria für das Baby Twink gefolgt. Diese Anleitung hat mich definitiv gerettet! Einfach und sehr verständlich geschrieben, mit vielen gut gemachten Fotos konnte eigentlich nichts schief gehen. Vielen Dank liebe Maria! Und nachdem ich die ersten Abende mit Hand genäht habe, hat die nette Bauersfrau mir einfach kurzerhand ihre Nähmaschine geliehen, was dann auch geholfen hat.

Für meine kleine Puppenmama wollte ich ein richtiges Baby haben. Und so ist der Kopf, ohne großes Zutun NOCH etwas größer geworden als in der Anleitung vorgegeben. Zuerst dachte ich, die Proportionen stimmen dann gar nicht mehr, aber das hat sich nicht bestätigt…Aus irgendeinem Grunde bin ich während des ganzen Nähprozesses davon ausgegangen, dass der Kopf das Allerschwierigste sein würde, und wäre dieser vollbracht, wäre der Rest im Nullkommanix fertig. Pustekuchen! Da gibt es ja noch mehr zu schneiden, nähen und stopfen!

Ein bisschen fummelig fand ich das Ärmchen einnähen, und sie sind nicht ganz symmetrisch geworden aber das sieht man am Schluß zum Glück gar nicht so. Mein kleines Püppchen hat dann noch einen spezial runden Babybauch und einen richtigen Popo bekommen – denn darauf legt die Puppenmama sehr wert! ich habe die Form (vor allem die des Popos mit der Filznadel herausgearbeitet (und das ging, weil ich die gesamte Puppe ziemlich fest gestopft habe). Ohne den Trikotüberzug sah es etwas übertrieben aus, aber mit: perfekt!

Das Kopfeinnähen hat sich auch als etwas schwierig erwiesen, da es durch den fest gestopften Körper nur wenig Platz ließ zum Nähen. Mit etwas Haltehilfe meines geduldigen Mannes ging es aber doch.

Meine großen Jungs haben diesen „Puppennähprozeß“ übrigens so herzig begleitet wie die Schwangerschaft von einem „echten“ Baby: jeden Morgen musste ich ihnen heimlich zeigen, was am Abend vorher entstanden ist und sie haben regelrecht mitgefiebert, ob sie auch rechtzeitig fertig werden würde.

Hach, sehr freudig, das Puppennähen. Vor allem in den Ferien.

Hier verlinkt bei Caro’s PuppenMITmacherei.

P.S. Da ich mich lange nicht recht für eine Haarfarbe entscheiden konnte, habe ich je ein Knäuel aschblonde, dunkelbraune und rötlich-blonde Mohairawolle übrig. Hat jemand Interesse?

 

seilschaften

IMG_0160 IMG_0162IMG_0164 IMG_0167 IMG_0169 IMG_0170 IMG_0174 IMG_0176 IMG_0177 IMG_0180 IMG_0184 IMG_0190 IMG_0193 IMG_0191IMG_0157Die letzten Wochen waren ganz schön voll. So voll, dass ich das Gefühl habe, mal wieder innehalten zu müssen. Durchatmen. Nachdenken. Schlafen. Ich glaube, diese drei Dinge fehlen einem oft als Mutter von einem Bündel Kinder.

Und manchmal wird man ja auch mehr oder minder dazu genötigt: mal wieder über alles nachdenken. Bei mir sind das meist körperliche Blessuren, die mich stoppen. Öfters mal ein Fahrradunfall oder so etwas. Diesmal in Holland, mit einem schönen Oma-Hollandrad, dafür bei voller Fahrt. Im Nachhinein hatte ich natürlich wahnsinnig viel Glück, dass nichts Schlimmeres passiert ist. So war ich nur die letzten 2 Wochen sehr langsam zu Fuß. Was bestimmt gut war für mich, meinen Geist, fürs Herz (außer dass meine Beine sehr weh taten!).

Wenn alles VIEL wird um einen herum wird, das Alltagschaos, das Organisieren, die Termine, die angefangenen Projekte und man langsam aber sicher den Überblick verliert (was mir regelmäßig passiert), dann gibt es Menschen, die sich hinsetzen, alles analysieren, einen Plan A und Plan B machen, und systematisch alles abarbeiten. Eine andere Gruppe reagiert eher mit einer lähmenden Schockstarre auf diesen Komplexitäts-Stress. Alles liegenlassen, sich ins Bett legen, sinnieren. Ich hatte im Studium einen Kommilitonen, der in den heißesten Prüfungsphasen tagelang im Bett lag. Und schlief. Zu keiner dieser Gruppen würde ich mich zählen. Ich bin eine von denen, die sich dann immer schneller drehen, nicht mehr viel schlafen, versuchen, alles gleichzeitig hinzuwurschteln, aus lauter Verzweiflung noch dies und jenes Projekt neustarten um dann irgendwann zu erkennen, dass man vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr sieht. Nicht sehr effektiv, was die fertiggestellten Projekte, die Ordnung um einen herum, und auch das seelische Gleichgewicht betreffen. Deshalb scheine ich meine Auszeiten, die auf körperliche Gebrechen beruhen, durchaus zu brauchen (abgesehen davon, dass ich magisch von Krankenhäusern angezogen werde…).

Wie geht ihr mit den vielfältigen Anforderungen des Lebens um?

Die Garten- und Hausarbeit lag flach in den letzten zwei Wochen und auch die Projekte an verschiedenen Fronten. Stattdessen hatte ich – humpelnderweise-  ein wundervolles erfüllendes Wochenende mit meinen lieben Freundinnen in Amsterdam, was mich immer noch beflügelt. Ich werde noch berichten.

Aber hier nun endlich, meine Seilschaften der letztem zwei Tage (es geht bergauf mit den Beinen..!): seit geraumer Zeit habe ich die tollen Körbe von Soulemama und mayamade bewundert. Und auch schon ein schönes Seil bestellt (hier), 100 % Baumwolle, in einem schönen cremeweißen Farbton. Und als ich dann noch das sehr inspirierende Video-Tutorial von Gemma Patford gefunden habe, ging`s endlich los! Ich kann jetzt den Sucht-Charakter des Körbenähens gut nachvollziehen….

Das Mittelkind durfte heute auch nähen: ich dachte erst, es würde ein Brotkorb. Aber es ist eine Badewanne für seine Puppe Alfred. (Mein Erstlingswerk auf dem letzten Bild ein Geburtstagsgeschenk für eine liebe Freundin). Ein Glück, dass auf unserer Spule noch einige Meter drauf sind!

Heute verlinkt mit Caro`s Grünzeug.

pinball

IMG_0036 IMG_0037 IMG_0039 IMG_0042 IMG_0044 IMG_0045 IMG_0052Hier muß ich euch noch ein wunderbares Projekt vom Papa und den Jungs zeigen. Es entstand sehr spontan während ich mal unterwegs war. Auf jeden Fall war der Wunsch nach einem Flipperkasten sehr groß, und Jakob hatte noch rege Erinnerungen an die ganzen Einzelheiten eines Flippers vom Pinball Museum in Oakland. Er hat sich also einen Plan gezeichnet und dann ging es ab in die Werkstatt. Mit ein bisschen Hilfe vom Papa, viel Sägerei, Schleiferei, Bohrerei und Nägelei, Spannen von Gummis gibt es nun zwei Flippers, die echt funktionieren! Die Jungs waren nicht nur viele Stunden mit Bauen beschäftigt, sondern auch mit Spielen. Das ist doch immer das allerbeste.

(Nähere Bauanleitungen kann ich euch leider nicht geben, aber vielleicht verraten euch die Bilder die Spezialtricks!)

ein-und abdrücke

IMG_9917 IMG_9918 IMG_9921 IMG_9928 IMG_9922 IMG_9931 IMG_0031 IMG_0032Gestern kam ein heißersehntes Päckchen mit neuen Bastelmaterialien an (nein, in unserem Hause liegt NICHT genug davon herum!) und die Kinder konnten es kaum erwarten, mit dem neuen Tonbatzen zu arbeiten. Bei Nikki habe ich die superhübsche Idee gefunden, mit Pflanzen Abdrücke in Ton zu pressen oder mit einem kleinen Kinderwellholz reinzudrücken. Wir sind also eine Runde durch den Garten gestreift, haben Kräuter und Frühblüher mitgebracht und in den lufttrocknenden Ton verewigt.

Ich finde, sie machen sich wunderbar an der weißen Wand – das hat so etwas Zartes! Vor allem neben den frisch gerahmten Schmetterlingen.

(Nebenher gab es noch diverse Teller, Giraffen, Hühner und viele kleine „Kügele“…)

 

I (finally) made it

IMG_9983 IMG_9985 IMG_9986 IMG_0001 IMG_9991 IMG_9990 IMG_0004 IMG_0005 IMG_9998Ich bin ja so froh. Endlich habe ich dieses Projekt heute fertiggestellt. Es hat nun sage und schreibe fast ein Jahr (!) gedauert bis es so hübsch im Treppenhaus zu hängen kommt. Aber wenigstens ist mein Geburtstagsgeschenk von letztem Jahr nun VOR dem diesjährigen Geburtstagsfeste von meinem Lieben fertig geworden. Yip! Da bin ich stolz drauf. Auf die Körbe, Tüten, Kisten voller anderer unvollendeter Projekte nicht so. Aber die versuche ich nun Stück für Stück zu leeren.

Nun zu diesem guten Stück. Die Idee und die Anleitung habe ich von Anna Maria Horner, deren Stoffe ich schon seit langem sehr mag und meinen ersten Quilt daraus genäht habe. In ihrem Buch fand ich diesen etwas anderen Familienstammbaum, den ich einfach wunderschön fand. Und den ich sooo gerne meinem Liebsten machen wollte. Ein wenig unterschätzt habe ich den Arbeitsaufwand. Aber wer etwas Zeit und Spass hat am Sticken, Schneiden, Nähen, Bügeln….der lasse sich inspirieren!

treppenfrei

IMG_9285Heute möchte ich euch eine so praktische und wirkungsvolle Idee meiner lieben Mama vorstellen. In unserem kleinen Häuschen sind ihr bei den vielen kleinen Stapeln mit Dingen, die „nach oben“ oder „unten“ müssen und deshalb „schnell mal“ auf die Treppe gelegt werden, sicher schlechte Erinnerungen an damals gekommen. (Ich bin seit jeher ein Stapel-Macher, was weder gut aussieht noch praktisch ist – aber: ich weiß immer bestens Bescheid, was wo in welchem Stapel liegt!) Noch dazu ist es einfach auch wahnsinnig unpraktisch und gefährlich wenn die Treppe so beladen ist, und das auch noch in jedem Stockwerk. Aber bei drei kleinen Kindern (und einer Stapel-Mama) sammelt sich doch jeden Tag Krimskrams an, der dort liegt, wo er nicht hingehört.

So haben wir an jedem Treppenabsatz einen hübschen Korb montiert, der abnehmbar ist  und da kommen alle Dinge rein, die in ein anderes Stockwerk transportiert werden müssen. Und einmal am Tag (wenn’s die Stapel-Mama schafft), wird jeder Korb leergeräumt. So bleiben die Treppen frei und begehbar, es sieht hübsch aus und die Jungs können noch schneller um die Ecken sausen.

Und wenn ich mal eine Sache gar nicht mehr in meinen anderen Stapeln finde – sind sie meist unbemerkt im Körbchen gelandet!

little pocket

IMG_9759 IMG_9760 IMG_9763Nach einer Woche großer Müdigkeit und Schlappheit schafft es der kranke Junge, schon wieder sehr fleißig zu sein…. der angefangene Webrahmen wurde heute fertiggestellt. Und gleich was sinnvolles draus gemacht. Denn wir haben schon SEHR viele Puppenteppiche hier im Hause. Die Idee war, ein kleines Täschchen für das Horn-Mundstück zu nähen. Und den Stoff fürs Innenfutter hat er auch sehr passend ausgesucht, oder?!

Meine Künste, was das Reißverschlußeinnähen angeht, sind gerade noch (oder wieder, oder bei so einem krummen Stück Stoff -) ziemlich mau. Das offene Ende hab ich zum Schluß einfach von Hand „hingefummelt“…. aber trotzdem hübsch. Da wird sich die Hornlehrerin aber freuen.

hühnerhäusle

IMG_9548 IMG_9549 IMG_9550 IMG_9551 IMG_9460 IMG_9454 IMG_9453 IMG_9455 IMG_9457 IMG_9468 IMG_9514 IMG_9516 IMG_9518 IMG_9523Diese Woche war ganz schön lang. Unser Familien-Projekt „Häuschen bauen für die neuen Mitbewohner“ hat seinen Lauf genommen, und alle haben kräftig mitgeholfen. Und als auch das nicht reichte, und alle Mittagspausen und Zeiten zwischendurch auch nicht, haben wir einfach bis spätabends bzw. nachts gesägt, genagelt, geschraubt, gefeilt, geschliffen, getackert, angestrichen. Puh. Aber nun ist er (fast ganz) fertig. Der gute Stall.

Ehemals unser Gartenschrank (auch schon selbstgezimmert), stabil und regenfest, wurde untenrum „ausgeräumt“ und ein überdachtes Sandband für die Hühner unter den Schrank eingerichtet. Dann haben wir uns an die Inneneinrichtung begeben. Zwei Legenester mit Anflugstangen, eine schicke Sitzstange mit darunter liegendem Kotbrett (was durch die darauf liegende Zeitung hoffentlich einfach zu reinigen sein wird), eine rote Fallklappe zum Aussteigen, Hühnerleiter, und eine richtig hübsche Türe. Und heute kam dann noch ein kleines Freigehege dazu. Den Maschendraht haben die Jungs fast ganz alleine drangetackert. Ich war hauptsächlich mit Anstreichen beschäftigt die meiste Zeit. Bei der Farbwahl war ich wohl etwas von der neuen Ausgabe der flow inspiriert – und von den Farben in meinem Schrank.

So hübsch! Da fehlen nur noch die Bewohner…..